Archiv von September, 2008
Senioren lotsen Schüler durch den Verkehr
Unweit von Friedrichshafen am Bodensee macht ein einzigartiges Projekt von sich Reden, das die Generationen miteinander verbindet. Zum Schulanfang im baden-württembergischen Ort Ailingen sind Seniorenlotsen maßgeblich daran beteiligt, dass die frisch gebackenen Schulkinder unversehrt in die Schule gelangen. Die bemerkenswerte Aktion hat bereits vor sechs Jahren begonnen. Seinerzeit hatten zehn Senioren die Frischlinge unter ihre Fittiche genommen und den Schulweg so sicherer gemacht. Seither treten die Oldies jedes Jahr zum Schulbeginn nach den Sommerferien in Aktion.
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- 17. September 2008
Wie der Garten ins Wohnzimmer kam
Auf den Spuren der Zimmerpflanze
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| Die ‘Wardsche Kiste’ Foto: BBH. |
Pflanzen im Topf sind schon lange Begleiter des Menschen und reichen bis in die Zeit der Ägypter und Griechen zurück. Wann man das erste Mal auf die Idee gekommen ist, Pflanzen in Gefäße zu setzen, ist nicht eindeutig gesichert. Vielleicht waren es die Nomaden, die Gewächse von einem Ort zum nächsten transportieren wollten, vielleicht waren es auch die Bewohner sehr trockener Gebiete, die so dafür sorgten, dass ihre Pflanzen überlebten. Der Weg, den die Pflanzen vom Garten in den Topf und dann in unsere Wohnzimmer hinter sich gebracht haben, ist eine spannende Geschichte, den die Kunsthistorikerin Dr. Stephanie Hauschild* erforscht hat.
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- 17. September 2008
Zu viele Medikamente
Auf dem 39. Österreichischen Internistenkongress haben Ärzte aus Graz die Öffentlichkeit alarmiert: Demnach nehmen zwei Drittel aller Senioren zu viele Medikamente. Nicht selten konsumiert ein Patient täglich zehn bis 15 verschiedene Arzneimittel. Nur wenige Senioren kommen ganz ohne Arzneimittel aus. Um Exzesse bei der Medikamenteneinnahme zu vermeiden sei eine verstärkte Betreuung der Betroffenen durch Ärzte vonnöten. Idealerweise könnten dies die Hausärzte übernehmen, meinten die Mediziner in Österreich.
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- 17. September 2008
So bleibt auch der Geist jung
Bei Best Agern kommt es nicht nur auf Äußerlichkeiten an
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| Sport macht nicht nur körperlich fit, sondern auch geistig. Es ist nachgewiesen, dass Laufen förderlich für die Denkleistung ist. Foto: djd/Merz Consumer Care |
Fortschreitendes Alter wird oft mit dem Verlust von Attraktivität gleichgesetzt. Cellulitis und Augenfältchen bei der Frau oder die beginnende Glatze beim Mann sind Schreckgespenster, die fast jeder fürchtet. Doch das sind nur Äußerlichkeiten. Wie aber sieht es mit dem inneren Altern aus?
Wenn der Geist unflexibel wird
Dass der Geist nicht mehr so flexibel ist wie früher, spüren Senioren vor allem daran, dass die Konzentration zunehmend schwerfällt und sich Reaktionen verzögern. Diplompsychologin und Buchautorin Dr. rer. nat. Christa-Jana Hartwig erklärt die Hintergründe wissenschaftlich: “Über die Leistungsfähigkeit des Gehirns, die sogenannte geistige Fitness, entscheidet die Anzahl der Verbindungen (Synapsen) zwischen den Nerven. Durch immer wieder neue Eindrücke und Erfahrungen wird die Synapsenbildung im Gehirn gefördert. Gift dagegen sind Routine und Langeweile.” Nur wer immer wieder Neues lernt, wird - so Dr. Hartwig - bis ins hohe Alter geistig beweglich bleiben können. Doch auch viele lernfreudige ältere Menschen stellen fest, dass ihre Denkprozesse langsamer verlaufen. “Das hat mit der geringeren Energieversorgung und Sauerstoffzufuhr zu tun, und dies wiederum ist häufig eine Folge von Arterienverkalkung”, weiß die Expertin.
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- 16. September 2008
Jugendliche engagieren sich für Demenzkranke
Jugendwettbewerb Alzheimer & You entschieden
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Berlin, 10. September: Am Mittwoch, den 10. September fand die Preisverleihung zum Wettbewerb „Alzheimer & You – Zeig Dein Engagement“ in Berlin statt. Ausgezeichnet wurden Jugendliche, die sich kreativ mit dem Thema Alzheimer auseinandergesetzt hatten.
Überreicht wurden die Preise vom Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Hermann Kues sowie von Heike von Lützau-Hohlbein, der 1. Vorsitzenden der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V., die den Wettbewerb sehr positiv beurteilte: „Die Wettbewerbsbeiträge zeigen, dass die junge Generation demenzkranken Menschen mit viel Hilfsbereitschaft und Respekt begegnet. Das ist von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft, denn durch die Zunahme älterer und demenzkranker Menschen wird künftig mehr bürgerschaftliches Engagement und Nachbarschaftshilfe gefragt sein, um die betroffenen Familien zu unterstützen.“
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- 12. September 2008







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