Archiv von Juli, 2012

Seniorengerechte Einrichtung – schickes und funktionelles Zuhause

Seniorengerechte Einrichtung | Foto: tirc83/istockphoto.com

Im Laufe eines Lebens sammeln sich jede Menge Habseligkeiten an. Wem es da schwer fällt sich von etwas zu trennen, wird früher oder später an die Belastungsgrenze seines Zuhauses kommen. Gerade Senioren haben oft damit zu kämpfen, dass ihre Wohnung oder ihr Haus aus allen Nähten platzt. Bei der über die Jahre angesammelten Einrichtung bleiben dann oft die Funktionalität und die Tauglichkeit für Senioren auf der Strecke. Vielleicht sollte man sich eben überlegen sich von dem ganzen Alten zu trennen und sich neu, seniorengerecht einrichten.

Die Bedürfnisse, die man an seine Einrichtung stellt verändern sich über die Jahre einfach. Wo früher noch das Design der Couch im Vordergrund gestanden ist, sollte man ab einem gewissen Alter auch auf Sitzkomfort, eine nicht zu tiefe Sitzposition und eine stabile Verarbeitung Wert legen. War der Bettenkauf vor allem eine optische Entscheidung, so müssen für eine seniorengerechte Einrichtung gerade beim Bett andere Kriterien herangezogen werden als das bloße Design. Auch bei der Lichtgestaltung im eigenen Zuhause sollte man im Sinne einer seniorengerechten Einrichtung auf jeden Fall daran denken, dass im Alter das Sehvermögen nachlässt und dass man sich mit ausreichend hellen Lampen und Leuchten das Leben erheblich erleichtern kann. Schöne Lampen-Modelle, die für eine seniorengerechte Einrichtung geeignet sind und gleichzeitig mit schickem Design und Qualität überzeugen können.

Wer sich ein Zuhause schafft, in dem man sich wohl fühlt und in der die Einrichtung neben Gemütlichkeit und schickem Design auch Funktionalität und Qualität ausstrahlt, kann ein ganz neues Wohngefühl empfinden. Eine neue Einrichtung ist immer auch ein Neubeginn und der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Mit einer seniorengerechten Einrichtung, die auch noch schick aussieht, kann man sich wieder viele Jahre in seinem Zuhause wohl und sicher fühlen. Ein kleiner Tipp: wenn man sich durch die neue Einrichtung von einigen alten Einrichtungsgegenständen trennen muss, kann man diese auf einem Flohmarkt in bare Münze verwandeln!

  • 18. Juli 2012
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Private Pflegeversicherung als soziale Absicherung

Pflegeversicherung | Foto: Alexander Raths/istockphoto.com

Schau nicht in die Vergangenheit sondern in die Zukunft. Dieser Leitsatz gilt für Jung und Alt. Der demographische Wandel zeigt die Notwendigkeit der Vorsorge im Pflegesektor auf. Das Lebensalter von Frauen und Männern steigt konstant an. Im gleichen Zuge verhält es sich mit den Lebenshaltungskosten. Die jedoch sinkenden Beitragszahler sind zukünftig nicht in der Lage die anfallenden Pflegekosten abzudecken.

Berechnungen zufolge, wird die Zahl an Demenzkranken bis 2030 auf ca. 1,7 Mio Menschen ansteigen. Ein Großteil der Betroffenen werden bei stagnierenden Rentenzahlungen die zusätzlich anfallenden Pflegekosten, die über dem Pauschalbetrag der Kassen, der sich nach der Pflegestufe des Betroffenen richtet, nicht zahlen können und ist somit auf Hilfe Dritter angewiesen. Häufig geraten gerade Senioren aufgrund von nachlassender Kraft, Sehstärke und altersbedingten Krankheiten in finanzielle Armut, Schulden oder nicht im seltensten Fall müssen Folgegenerationen bürgen.

Ab 2013 staatliche Unterstützung im Bereich Pflegeabsicherung

Um diesem Szenario entgegen zu wirken, hat das Bundeskabinett ab 2013 eine staatliche Förderung der privaten Pflegeversicherung beschlossen. Hierbei spielt das persönliche Einkommen keine Rolle. Ab 1. Januar 2013 erhalten gesetzlich Pflegeversicherte eine Zulage von 60€ jährlich, sprich 5€ im Monat, wenn dieser eine freiwillige private Pflegezusatzversicherung abschließt. Dabei liegt der Mindestbeitrag bei 120€. Mit diesem Beschluss sollen staatliche Förderung und Leistung in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Für wen gilt die Förderung?

Förderungsfähig sind alle versicherten Erwachsenen, die sich in einer sozialen oder privaten Pflegeversicherung ohne Ausschlusskriterien oder Risikozuschlägen befinden. Ausgeschlossen von der Förderung sind Minderjährige und bereits pflegebedürftige Personen.

Die staatliche Zulage wird auf Antrag beim Versicherer der Pflegezusatzversicherung gewährt. Beispielsweise bietet die Allianz private Pflegeversicherung in ihrem Vorsorgeprogramm individuell und auf die finanzielle Situation abgestimmt an. Die Einstufung in die Pflegestufe ist sowohl für die gesetzliche als auch für die private Pflegeversicherung verbindlich. Hier sind keine zusätzlichen Kostennachweise notwendig. Im Falle von Arbeitslosigkeit und somit Bezug von ALG II oder Grundsicherung kann der Vertrag bis zu drei Jahren ruhen oder bei Bedarf innerhalb von drei Monaten gekündigt werden.

Ziel der staatlichen Förderung der privaten Pflegevorsorge ist unverzichtbarer Bestandteil zur generationsgerechten, nachhaltigen und sozialen Absicherung unserer Gesellschaft.

  • 17. Juli 2012
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Gebrauchtwagen für Senioren

Seniorin am Steuer | Foto: istockphoto.com/Rendery

Mit dem Eintritt in das Rentenalter müssen viele Menschen einen deutlichen Einkommensverlust verkraften. Der Verlust des eigenen Autos ist in dieser Situation fatal – das nötige Geld für einen Neuwagen ist oft nicht vorhanden und der damit einhergehende Mobilitätsverlust schränkt die Lebensqualität stark ein.

Was können Betroffene tun?

Die Lösung für dieses Problem liegt auf der Hand: Gebrauchtwagen sind auch in gutem Zustand zu günstigen Konditionen erhältlich. Senioren sollten sich aber im Vorfeld einige Gedanken machen. Durch geänderte Lebensbedingungen ist oft ein kleineres und verbrauchsärmeres Auto völlig ausreichend. Nicht nur die Anschaffungskosten können so stark gesenkt werden, auch die Unterhaltskosten werden wesentlich günstiger als bei größeren Modellen ausfallen. Welche Aufgaben das Auto bewältigen muss, sollte vorher klar sein. Ist eine große Ladefläche wichtig oder doch eher eine komfortable Rückbank, um die Enkel auf Ausflüge mitnehmen zu können?

Was müssen Senioren beachten?

Bevor es zu einem Kauf von einem Gebrauchtwagen kommt, sollten Betroffene möglichst viele Angebote vergleichen, um günstige von überteuerten Offerten unterscheiden zu können. Lokale Gebrauchtwagenhändler haben häufig sehr gute Preise. Auch Privatpersonen verkaufen ihr gebrauchtes Auto oftmals zu sehr fairen Bedingungen. Um diese Angebote komfortabel vergleichen zu können, gibt es die Internetseite www.1a-automarkt.de. Auf ihr kann man ganz leicht auswählen, welches Auto gewünscht ist und wo es gekauft werden soll. Wer beispielsweise einen Gebrauchtwagen aus Bonn kaufen möchte, gibt das einfach in der Suchmaske ein und hat unverzüglich mehrere Angebote vorliegen.

Vorteile gegenüber Neuwagen

Die günstigen Preise sind nur ein Vorteil von Gebrauchtwagen. Ein weiterer, nicht zu verachtender Aspekt ist zum Beispiel der Umweltschutz. Durch die Produktion von Neuwagen und die Verschrottung von Gebrauchtwagen werden erhebliche Mengen an Energien und Materialien verschwendet. Mit dem Kauf eines Gebrauchtwagens kann der Verschwendung aktiv entgegengetreten werden und ein Beitrag für den Erhalt der Umwelt geleistet werden.

  • 17. Juli 2012
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Volkskrankheit Krampfadern – Wenn die Venen nachgeben

Wolfach, Juli 2012. Sitzen Sie viel? Sind Sie viel auf den Beinen? Dann gehören Sie zu den Millionen Deutschen, die ein erhöhtes Risiko für eine Venenschwäche (medizinisch: Veneninsuffizienz) aufweisen. Bei dieser Erkrankung sind einzelne Venen – meist in den Beinen – gar nicht mehr oder nur noch teilweise in der Lage, das Blut zurück in Richtung Herz zu leiten.

Gefährliche Gerinnsel
Im Anfangsstadium handelt es sich häufig um ein kosmetisches Problem in Form der harmlosen „Besenreiser“: feine, lilafarbene Äderchen unter der Hautoberfläche. „Doch spätestens, wenn sich die dicken blauen Adern nicht mehr übersehen lassen, können Krampfadern gefährlich werden“, so Dr. „Denn in den betroffenen Venen staut sich das Blut, was zu Geschwüren und Blutgerinnseln führen kann.“ Gelangt eines dieser Gerinnsel in die Lunge, resultiert dies im schlimmsten Fall in einer Lungenembolie, also einem verstopften Lungengefäß. Weniger schlimm, aber häufiger sind Venenentzündungen. Dabei verursachen Gerinnsel eine Entzündung oberflächlicher Venen.

Wie entstehen Krampfadern?
Der weitaus größte Teil des Blutes zirkuliert in unseren Beinen. Die Beinvenen leisten folglich Schwerstarbeit, wenn es darum geht, das sauerstoffarme Blut – entgegen der Schwerkraft – zurück zum Herz zu befördern. Aufgrund dieser Belastung weiten sich bei vielen Menschen im Laufe der Zeit die Venen. „Weitere Risikofaktoren sind neben einer erblichen Vorbelastung vor allem häufiges, langes Stehen oder Sitzen“, so Dr. Ansorge. „Auch Erkrankungen wie Diabetes, die die natürliche Durchblutung stören, begünstigen die Entstehung von Krampfadern.“

Schmerzfreie Diagnose
Krampfadern verursachen gerade im Anfangsstadium keine oder nur unspezifische Schmerzen, weshalb viele Betroffene erst spät zum Arzt gehen. Dabei ist die Diagnose meist kurz und schmerzfrei. Mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung kann der Arzt feststellen, ob die tiefer unter der Haut liegenden (und damit nicht sichtbaren) Venen erkrankt sind. In schwierigeren Fällen klären Computer-Tomographie (CT) oder Magnetresonanz-Tomographie (MRT) darüber auf, ob die Venen gesund sind.

Behandlung
Hilfe bei erkrankten Venen versprechen Verödung oder Operation. Bei der sogenannten Verödung wird unter lokaler Betäubung eine Flüssigkeit in die kranke Vene gespritzt. Die Vene verschließt sich und wird vom Körper innerhalb weniger Monate abgebaut. Dieses Verfahren ist allerdings nur bei kleineren Krampfadern möglich. Bei ausgeprägten Krampfadern ist eine Operation ratsam, das sogenannte Venenstripping. Hierbei entfernt der Arzt die gesamte, erkrankte Krampfader, das Blut fließt anschließend über die gesunden Gefäße.

Interview
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Fragen an Dr. Volker Ansorge, Chefarzt Chirurgie am Ortenau Klinikum Wolfach

Herr Dr. Ansorge, woran erkenne ich Krampfadern?
„Erste Symptome können schwere, schmerzende Beine sein, insbesondere nach langem Stehen oder Sitzen, aber auch Juckreiz oder Kribbeln in den Beinen.“

Warum sollte ich mit einem Venenleiden möglichst frühzeitig meinen Hausarzt oder einen Spezialisten aufsuchen?
„Je eher das Leiden diagnostiziert wird und die Behandlung erfolgt, desto besser lässt sich das Fortschreiten der Krankheit verhindern, also Entzündungen oder das Entstehen von Blutgerinnseln.“

Gibt es Möglichkeiten, Krampfadern vorzubeugen?
„Ja, durch Kneippanwendungen wie kalte Unterschenkelgüsse. Aber auch Gehen, Nordic Walking und Venengymnastik fördern die Durchblutung und unterstützen die Venenfunktionen. Wer Übergewicht vermeidet und sich regelmäßig bewegt, beugt Venenleiden vor.“

Über das Ortenau Klinikum
Das Ortenau Klinikum (www.Ortenau-Klinikum.de) ist ein Baden-Württembergischer Klinikverbund mit zahlreichen medizinischen Zentren und Schwerpunkten an neun Klinikstandorten und insgesamt 1.800 Planbetten. Mit rund 5.000 Mitarbeitern zählt das Ortenau Klinikum deutschlandweit zu den 100 größten Arbeitgebern in der Gesundheitsbranche. Träger ist der Ortenaukreis. Jährlich werden hier 75.000 Patienten stationär behandelt. Und jährlich erblicken 3.500 Babys in den Ortenauer Kreißsälen das Licht der Welt.

Presse-Kontakt
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Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation
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Telefax 06221 – 7 390 399
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  • 16. Juli 2012
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