Die ersten Schritte nach dem Trauerfall

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TrauerfallDer Verlust eines Mitmenschen ist, auch wenn dieser absehbar war, immer ein Schock. Oft kann man den Verlust erst gar nicht wahrhaben und verdrängt die Tatsache, dass man den geliebten Mitmenschen verloren hat. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie unmittelbar nach dem Todesfall die Situation bewältigen können oder den Hinterbliebenen helfen können.

Rückhalt in der Familie suchen
Meist gibt einem die direkte Familie den meisten Halt während der schweren Zeit. Dabei ist es wichtig, dass die Familie nicht nur am Anfang zur Verfügung steht und bei der Erledigung der Formalitäten hilft, sondern dass auch noch ein paar Wochen später familiärer Beistand gegeben ist. Oft realisiert man den ganzen Verlust erst wenn sich die unmittelbare Umgebung wieder beruhigt hat. Meist fängt die richtige Trauerarbeit dann erst an.

Zur Ruhe kommen
Viele Trauernde stürzen sich nur zu gerne in die Verpflichtungen die nach einem Todesfall entstehen um den traurigen Gedanken für eine Weile zu entfliehen. Doch die Trauer wird dadurch nur aufgeschoben und spätestens wenn wieder Ruhe einkehrt, fällt man in ein schwarzes Loch der Trauer. Besser man nimmt sich auch in der ersten Phase die Zeit, die schönen Zeiten mit dem Verstorbenen revue passieren zu lassen. So kann man sich zum Beispiel im familiären Kreis die Fotoalben ansehen oder die Lieblingslieder des Verstorbenen hören und sich über dessen Leben unterhalten. Dadurch bleibt der Verschiedene positiv in der Erinnerung erhalten und man kann die Trauer besser verarbeiten.

Depressionen rechtzeitig erkennen
Der Verlust des Ehepartners, guten Freundes oder eines nahen Verwandten trifft uns sehr hart. Neben der von uns wahrgenommenen Trauer löst ein solcher Vorfall auch eine ganze Reihe von unterbewussten Vorgängen in unserem Gehirn aus. Die Hirnchemie kommt dadurch oft aus der Balance und Depressionen sind oft eine Folge davon. Hier gilt es die Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen und das Problem nicht zu unterschätzen. Hier finden Sie Beratung und Tipps zur Depressionsbewältigung auf Psychologe.de

Rückhalt in der Gemeinde suchen
Wer Teil einer Kirchengemeinde ist, wird dort viel Unterstützung und Anteilnahme erfahren. Oft kann man sich dort auch ehrenamtlich engagieren und sich einbringen. Zwar sollte man den Trauerfall nicht verdrängen aber Ablenkung und eine Aufgabe helfen dauerhaft gegen die Leere anzukämpfen, die vom verstorbenen zurückgelassen wurde.

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