Haarausfall im Alter, ein unvermeidbarer Zustand?
Mit zunehmendem Alter stellen sich körperliche Veränderungen ein. Einige sind positiv, andere wirken sich negativ auf das menschliche Wohlbefinden aus. Haarausfall zählt zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Älterwerdens. Frauen sind dabei von Haarausfall im Alter gleichermaßen betroffen wie Männer.
Welche Ursachen sind für den Haarausfall verantwortlich?
Normalerweise verliert ein Mensch bis zu 100 Haare am Tag. Das ist kein Grund zur Besorgnis, da die Balance zwischen ausfallenden und nachwachsenden Haaren stimmt. Im Alter jedoch nimmt die körpereigene Produktion des Wachstum- und Sexualhormons Somatotropin ab, was zu einer Hemmung des Haarwachstums führt. So gesehen ist nicht der Haarausfall das Problem, sondern dass zu wenig Hormone produziert werden, um genügend neue Haare nachwachsen zu lassen. Menschen mit diffusen lichten Stellen im Haar sollten die Ursachen ärztlich abklären lassen. Bei Frauen kann ein Gynäkologe eine eventuell behandelbare Hormonstörung ausschließen oder diagnostizieren. Auf genaue Untersuchungen der Ursache und Behandlung haben sich Haarsprechstunden spezialisiert. Dabei geben Experten Auskunft, die sich gezielt mit der Kopfhaut und dem Haarwachstum befassen.
Das Problem an der Wurzel packen
Um drohendem Haarverlust vorzubeugen, kann einiges getan werden. Die Ernährung spielt eine große Rolle, denn Haare bestehen hauptsächlich aus Proteinen. Über die Nahrung wird der gesamte Körper mit wichtigen Nährstoffen und Mineralien versorgt. Ideal wäre eine fettarme Kost, gespickt mit leicht verwertbaren Eiweißen. Natürliche B-Vitamine regen das Wachstum der Haare an.
Bei vielen Menschen hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass häufiges Haarewaschen den Haarverlust vorantreibe, doch das Waschen mit einem milden Shampoo schadet nach Meinung von Experten nicht. Apotheken halten spezielle Haarwuchsmittel bereit, bei einigen Menschen bewirken diese Präparate wahre Wunder. Eventuell verschreibt der konsultierte Arzt ein Medikament oder eine Tinktur, die den Haarwuchs anregen sollen.
Geduld ist gefragt, denn ein gesundes Haar benötigt bereits einen Monat, um einen Zentimeter zu sprießen. Auch wenn beschwörende Blicke in den Spiegel nachvollziehbar sind, hier will gut Ding Weile haben.
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