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Sexuelle Ängste

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Es liegt nicht immer am Lustmangel

Foto: djd/OeKolp
Viele sexuelle Ängste fallen in späteren Jahren weg - eigentlich.
Foto: djd/OeKolp

Eine lustvolle und entspannte Sexualität ist in den ersten Jahren einer Partnerschaft selbstverständlich. Doch für viele Paare in den sogenannten besten Jahren nimmt diese Form von Lebensqualität ab. Sie können ihre gemeinsame Sexualität nicht mehr so unbeschwert genießen wie früher. Das liegt einerseits an der geänderten Hormonlage. Ursache können aber auch minimale körperliche Veränderungen bei der Frau sein, die einen hohen Leidensdruck aufbauen können. Die Rede ist von Scheidentrockenheit, die sich durch Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, aber auch durch erhöhte Infektionsanfälligkeit in diesem Bereich äußern kann (Informationen unter www.hormontherapie-wechseljahre.de). Hervorgerufen wird die unangenehme Veränderung in der Scheidenflora durch einen Östrogenmangel, der bereits ab Mitte 30 auftreten kann und sich bis zum Klimakterium steigert.

Hormonmangel ausgleichen

Um wieder zu mehr Lebensqualität und sexueller Zufriedenheit zu gelangen, sollte man einen Hormonmangel ausgleichen. Mit einer einfachen Untersuchung kann der Gynäkologe feststellen, ob mangelbedingte Veränderungen der Scheide vorliegen. Um den Hormonhaushalt wieder zu harmonisieren, empfiehlt sich zum Beispiel eine lokale Hormontherapie mit dem natürlichen Östrogen Östriol. Sie bietet viele Vorteile: Eine Wirkung setzt nur dort ein, wo Beschwerden auftreten, nämlich im Vaginalbereich und nicht im ganzen Organismus. Zur Wahl stehen Östriol-haltige Vaginalcremes und Vaginalzäpfchen. “Der große Pluspunkt für die Patientin sind die verschiedenen Darreichungsformen und die Tatsache, dass sie nach der ‘Aufbauphase’ die notwendige Erhaltungsdosis selbst finden kann”, erklärt die Kölner Gynäkologin Dr. Regine Meier-Wiehn.

Sexualität lustvoll erleben

Bereits nach vier bis sechs Wochen kann sich eine Verbesserung abzeichnen: Die Scheidenflora hat sich erholt, das Gewebe ist wieder geschmeidiger und weniger empfindlich. Sexualität kann wieder lustvoll erlebt werden. Dr. Regine Meier-Wiehn: “Die Östriol-Gabe ist nicht mit zusätzlichen Risiken verbunden, sorgt aber für eine gute Lebensqualität und minimiert das Infektionsrisiko.”

Eingestellt von Detlef Klemme - BLiCKpunkt Redaktionsbüro

 
Quelle: ddp/djd
 

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