Solarien in der Kritik
Zertifizierung ohne Aufklärung über tatsächliche UV-Belastung reicht nicht aus
Wie die pralle Mittagssonne direkt am Äquator: So stark strahlt eine Sonnenbank, selbst wenn sie die EU-Empfehlungen für die Strahlungsintensität (0,3 Watt pro Quadratmeter) erfüllt. Wie das „HausArzt-PatientenMagazin“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, betrachten Experten es daher als Augenwischerei, wenn Solariumsbetreiber mit einer Zertifizierung werben, ohne ihre Kunden aufzuklären, welche hohe UV-Belastung sie abbekommen.
Nur ein Bruchteil der Unternehmer habe die Möglichkeit zur Zertifizierung bisher überhaupt genutzt. In vielen Sonnenstudios bekommen die Besucher also deutlich höhere Dosen ab – und riskieren erst recht Hautkrebs. Besonders bedenklich ist die Studiobräune für helle Hauttypen und für Patienten, die Arzneien einnehmen, welche die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Dazu zählen laut HausArzt-PatientenMagazin unter anderem Johanniskraut und einige Antibiotika. Kinder und Jugendliche sollten Solarien generell meiden.
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Das „HausArzt-PatientenMagazin“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2008 wird bundesweit ab April in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.
Tags: Solarien, UV-Belastung





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