Archiv für die ‘Sport’ Kategorie

Tipps für sicheres Radfahren

Gesunder Fitmacher für Senioren: Radfahren | Foto: istockphoto.com/morganl

Radfahren ist der ideale Sport für Senioren: Es belastet die Gelenke nicht so stark wie das Joggen, lässt sich in jeder Intensität durchführen und ist sehr gesund für das Herz-Kreislauf-System. Und nicht zuletzt schont der Tritt in die Pedale die Umwelt und den Geldbeutel, da für viele Besorgungen auf das Auto verzichtet werden kann. Wer viel Rad fährt, pflegt automatisch einen aktiven Lebensstil und bleibt bis ins hohe Alter fit und mobil. Selbst hügelige Umgebungen sind seit Erfindung der E-Bikes kein Hindernis mehr, im Alter noch viel mit dem Fahrrad zu fahren. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 20. Mai 2013
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Sportlich bis ins hohe Alter mit E-Bikes

Haibike XDURO | Foto: Winora Staiger GmbHLeider führt eine Abnahme der Leistungsfähigkeit durch Erkrankung oder fortschreitendes Alter häufig zu einer Einschränkung der Mobilität. Dabei ist gerade für Senioren eine sportliche Betätigung enorm wichtig, um die Lebensfreude und die Gesundheit zu erhalten. Wenn das zu Fuß oder mit dem herkömmlichen Fahrrad nur noch bedingt möglich ist, gibt es jetzt eine wirkliche Alternative: E-Bikes sind hervorragend geeignet, um schonend Sport zu treiben. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 18. Februar 2013
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Fast 60: Reiten - mein neues Hobby!

Ich erzählte es im Bekanntenkreis. Maria ließ klappernd ihre Kuchengabel fallen und ihr Mann Martin schien mich nicht gehört zu haben. Jedenfalls rührte er weiter in seiner Kaffeetasse, während der Löffel leise gegen die Tasse klirrte. Maria fasste sich als erste wieder. Hastig schluckte sie ihr Kuchenstück hinunter und presste hervor: „Wie jetzt? So richtig hüahü??“ Dabei ahmte sie die schaukelnden Bewegungen eines Reiters nach.

Keine Ahnung, weshalb sie ins Kinderdeutsch verfiel, nur weil ich meinen Freunden mitteilte, dass ich vorhatte, mit dem Reiten wieder anzufangen. Na gut, ich gebe zu, meine letzten Reitversuche liegen vierzig Jahre zurück.

Trotzdem zieht es mich zurück auf den Rücken eines Pferdes. Wer sagt denn, dass man, nur weil man die fünfzig hinter sich gelassen hat und jetzt stramm auf die sechzig zugeht, nicht mehr reiten darf?

Na, wer schon, Maria natürlich. „In deinem Alter! Du wirst runterfallen und dir alle Knochen brechen. Aber darüber denkst du nicht nach.“

Nein, tue ich nicht. Stattdessen  ziehe ich alte Klamotten an und mache mich auf, hinaus in den Reitstall. Es ist ein Offen-Stall und ich muss meinen ganzen Mut zusammennehmen, als ich zwischen die Pferde hindurchgehen soll. Zum Glück bahnt mir die Besitzerin den Weg. Ich habe die Reitstunde als Einzelunterricht gebucht. Das hat den Vorteil, dass die Reitlehrerin genau auf meine Bedürfnisse eingehen kann und ich jederzeit abbrechen kann, wenn mir etwas zu viel wird.

Doch zuerst mache ich mich mit dem Pferd ein wenig bekannt. Es ist eine Stute und ich striegle ihr Fell. Später steige ich zum ersten Mal nach vierzig Jahren wieder auf einen Pferderücken. Komisch, das war doch damals – vor wieviel Jahren gleich noch mal? – gar nicht so schwer. Weshalb komme ich da jetzt nicht hinauf? Mir bricht der Schweiß aus. Aber dann schaffe ich es doch noch. Dann die nächste Überraschung: „So wackelig hatte ich es gar nicht in Erinnerung.“ Schon nach einigen Runden fühlt sich das Reiten fast normal an, und gar nicht mehr wackelig.

Als ich wieder absteige, bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt in ein neues Hobby gewagt habe. Eine tolle Möglichkeit, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Diese Erfahrungen liegen schon ein paar Wochen zurück und ich wage mich jetzt regelmäßig aufs Pferd. Hätte ich auf meine Freundin Maria gehört, würde mir eine sehr emotionale, ursprüngliche und sportliche Erfahrung fehlen. „Das ganze Glück der Erde liegt auf dem Rücken schöner Pferde!“  heißt ein altes Sprichwort. Ich kann das nur bestätigen. Morgen gehe ich wieder reiten!

Quelle:Lars Eirich/PIXELIO

Quelle:Lars Eirich/PIXELIO

  • 11. Mai 2012
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Sport gegen Arthrose - Warum Sport und Bewegung für Menschen mit Arthrose wichtig ist

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Tuttlingen, Februar 2012. Viele Gelenkpatienten leiden bei den jetzigen Temperaturen besonders, denn Kälte und Nässe können die Beschwerden von Arthrose noch verstärken. Dennoch sollten sie auf sportliche Betätigung nicht verzichten. Die Annahme, dass Sport zur Verschlimmerung der Gelenkarthrose führt, ist falsch. Neuen Studien zufolge lassen sich durch regelmäßige sportliche Aktivität und eine funktionelle Beanspruchung der Gelenke die Schmerzen an den Gelenken lindern oder sogar verhindern. „Eine Arthrose kann auch durch zu wenig Bewegung entstehen. Wir brauchen deshalb die sportliche Aktivität, jedoch nicht in belastender, sondern in moderater Form. Durch gezielte, sportliche Betätigung wird die gelenkumgebende Muskulatur nachweislich gekräftigt, wodurch sich die Gelenkfu?hrung verbessert und der Knorpel geschu?tzt wird“, erklärt Dr. med. Matthias Hauger, Orthopäde und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Landkreis Tuttlingen. Allzu oft ist Unkenntnis der Grund, warum besonders Arthrosepatienten ihre Gelenke lieber schonen. „Die meisten Ausdauersportarten sind aufgrund ihrer dynamischen Bewegungsabläufe sehr gut zur Prävention und Behandlung von Arthrose geeignet. Aktivitäten, die ein häufiges Abstoppen und wieder Anlaufen beinhalten, belasten dagegen die Gelenke. Sportarten wie Tennis, Squash oder auch Carving Ski sind daher bei Arthrosepatienten nicht zu empfehlen.“

Dr. Matthias Hauger erläutert, welche Sportarten für Menschen mit Arthrose geeignet sind und wie sie am besten ausgeführt werden:

Schwimmen und Aquagymnastik:
Schwimmen ist besonders schonend für Menschen mit Arthrose, da durch den Auftrieb des Wassers die Gelenke entlastet werden. „Kraul- und Rückenschwimmen helfen beim Aufbau wichtiger Muskelgruppen. Ein gelenkschonender und dennoch effektiver Sport, der Ausdauer, Koordination und Muskelkraft verbessert, ist Aquagymnastik. Hier sollte allerdings darauf Acht gegeben werden, zu heftige Stoßbewegungen im Wasser zu vermeiden“, rät Dr. Hauger.

Nordic Walking und Schneeschuhlaufen:
Beim Nordic Walking wird im Gegensatz zum Walking oder Wandern auch die Oberkörpermuskulatur beansprucht. Das Hinzunehmen der Stöcke entlastet die Beine und Kniegelenke. „Nordic
Walking ist für Arthrosepatienten sehr zu empfehlen und lässt sich in Strecke und Tempo leicht der individuellen Kondition anpassen“, so Dr. Hauger.

Radfahren:
Radfahren hält die Kniegelenke mobil und stärkt die Muskeln, kann aber bei hohem Tempo auch zu viel Druck auf die Gelenke ausüben. „Es ist nicht notwendig, an die eigenen Grenzen zu gehen, um einen Trainingseffekt zu erreichen“, so Dr. Hauger.
Ähnlich wie Überlastung können starke Drehbewegungen oder überkreuzte Beinstellungen kritisch sein. „Die individuelle Belastungs- und Leistungsfähigkeit eines Gelenkes sollte zuvor von einem Orthopäden oder Krankengymnasten richtig eingeschätzt werden,“ rät Dr. Hauger.

Über Arthrose

Arthrose ist eine nichtentzu?ndliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Die damit verbundenen degenerativen Prozesse können ein Gelenk oder mehrere Gelenke betreffen. Bereits mit 35 Jahren hat ein Drittel der Bevölkerung arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. 75 Prozent aller u?ber 50-Jährigen und 90 Prozent der u?ber 75-Jährigen haben radiologisch nachweisbare Gelenkveränderungen, auch wenn sich diese klinisch zunächst nur bei einem geringen Teil der Betroffenen im Alltag bemerkbar machen. Wegen der großen Verbreitung und der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung wird die Arthrose inzwischen als Volkskrankheit angesehen.

Über das Klinikum Landkreis Tuttlingen

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen behandelt als Klinikverbund an den Standorten Tuttlingen und Spaichingen jedes Jahr mehr als 15.000 Patienten stationär. Mit 324 Planbetten sind sie der zuverlässige medizinische Versorger in der Region. Rund 800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie hochmoderne medizinische Standards garantieren eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Weitere Informationen unter:

http://www.klinikum-tut.de/

Presse-Kontakt

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T. 06221 – 7 390 390

M. neu@neu-kom.de; pape@neu-kom.de

  • 9. März 2012
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Wege aus der Einsamkeit

fitnesstraining_04062010_01600Wenn man im Alter allein ist, kann es manchmal schwer fallen, neue Bekanntschaften zu machen und so der Einsamkeit zu entfliehen. Doch mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten für alleinstehende oder verwitwete Senioren, einen neuen Partner oder einfach nur Anschluss bei anderen Altersgenossen zu finden.

So kann man sich zum Beispiel einem Verein anschließen. Für nahezu jedes Hobby gibt es einen Verein und auch wer sich im Alter noch dazu entschließt einer neuen Passion nachzugehen, ist hier herzlich willkommen. Vor allem Sportvereine sind besonders dazu geeignet, neue Freundschaften zu knüpfen.
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  • 18. August 2011
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