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Ran an die Gewichte – Sport im Alter

Trainingsgeräte für zu Hause gibt es bereits für unter 200,00 Euro und sind eine tolle Alternative für diejenigen, die keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio aufbringen wollen.

Trainingsgeräte für zu Hause gibt es bereits für unter 200,00 Euro und sind eine tolle Alternative für diejenigen, die keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio aufbringen wollen.


Bildquelle: Quelle.at

“Sport ist Mord“, so sehen das wohl leider die meisten unter uns. Dass sportliche Aktivitäten jeglicher Art allerdings sehr wichtig sind, bekommen wir von Eltern, Lehrern und Ärzten seit der Kindheit eingebläut. Während Bewegung im Kindesalter eine wichtige Rolle bei der Entwicklung spielt, ist Sport im Alter eine wichtige Präventivmaßnahme und erhöht sogar die Lebenserwartung. Bevor es jedoch auf den Stepper und an die Hanteln geht, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, die wir Ihnen in unserem heutigen Blogbeitrag kurz aufzeigen wollen.

Auf die Plätze, fertig los! Gesundheit geht vor! Ein Arzt oder ein Kardiologe kann Ihnen verraten, welche Art von Ausdauersport für Sie geeignet ist, ob Sie schwere Hanteln lieber links liegen lassen sollte, welche Kräftigungsübungen Sie im Idealfall ausüben sollten und passt den Trainingsplan individuell an Ihr Alter und an Ihre körperliche Verfassung an. Nachdem Sie die Empfehlungen Ihres Spezialisten erhalten haben, sollten Sie sich in einem geeigneten Fitnessstudio informieren und sich die dort vorhandenen Gerätschaften mit ihren unterschiedlichen Einstellungen in Ruhe von einem Trainer erklären und zeigen lassen. Wenn Sie in Ihre Sportschuhe schlüpfen ohne sich vorher fachgerecht informiert zu haben, riskieren Sie Ihre Gesundheit.

Desweiteren sollte Sie unbedingt beachten, dass Sport war überaus förderlich für Gesundheit und Geist ist, doch dass weniger manchmal mehr ist. Vor allem bei Ihrem ersten Trainingsprogramm gilt: Überanstrengen Sie sich nicht. Es ist empfehlenswert die Intensität Ihrer Sporteinheit nach und nach zu steigern. Wichtig ist jedoch nicht nur, dass Sie den Rat Ihres Arztes befolgen, sondern auch vor allem, dass Sie mit viel Spaß an Ihr Sportprogramm ran gehen, denn nur mit steter Freude bleiben Sie letzten Endes am Ball; Egal ob Sie gerne schwimmen, Rad fahren oder lieber ein paar stramme Kilometer auf dem Laufband zurücklegen – letztlich ist es die Regelmäßigkeit des Trainings, welche Sie vor Alterskrankheiten schützt, Ihre Muskulatur kräftigt, den Stoffwechsel fördert und den Kreislauf anregt. „Die typische Alterssportart gibt es nicht. Man kann nicht allgemein sagen, welches die günstigste Ausdauerdisziplin ist. Das hängt von den Voraussetzungen ab, die der Einzelne mitbringt. Beim Skilanglauf und Schwimmen hängt es davon ab, wie man das technisch beherrscht, sonst ist man leicht überfordert”, sagt Professor Andreas Nieß.

Mittlerweile bieten viele Fitnessstudios betreute Trainingskurse für ältere Herrschaften an – ideal für alle, die sich an manchen Tagen nicht selber motivieren können.

  • 18. September 2013
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Tipps für sicheres Radfahren

Gesunder Fitmacher für Senioren: Radfahren | Foto: istockphoto.com/morganl

Radfahren ist der ideale Sport für Senioren: Es belastet die Gelenke nicht so stark wie das Joggen, lässt sich in jeder Intensität durchführen und ist sehr gesund für das Herz-Kreislauf-System. Und nicht zuletzt schont der Tritt in die Pedale die Umwelt und den Geldbeutel, da für viele Besorgungen auf das Auto verzichtet werden kann. Wer viel Rad fährt, pflegt automatisch einen aktiven Lebensstil und bleibt bis ins hohe Alter fit und mobil. Selbst hügelige Umgebungen sind seit Erfindung der E-Bikes kein Hindernis mehr, im Alter noch viel mit dem Fahrrad zu fahren. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 20. Mai 2013
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Sportlich bis ins hohe Alter mit E-Bikes

Haibike XDURO | Foto: Winora Staiger GmbHLeider führt eine Abnahme der Leistungsfähigkeit durch Erkrankung oder fortschreitendes Alter häufig zu einer Einschränkung der Mobilität. Dabei ist gerade für Senioren eine sportliche Betätigung enorm wichtig, um die Lebensfreude und die Gesundheit zu erhalten. Wenn das zu Fuß oder mit dem herkömmlichen Fahrrad nur noch bedingt möglich ist, gibt es jetzt eine wirkliche Alternative: E-Bikes sind hervorragend geeignet, um schonend Sport zu treiben. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 18. Februar 2013
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Fast 60: Reiten – mein neues Hobby!

Ich erzählte es im Bekanntenkreis. Maria ließ klappernd ihre Kuchengabel fallen und ihr Mann Martin schien mich nicht gehört zu haben. Jedenfalls rührte er weiter in seiner Kaffeetasse, während der Löffel leise gegen die Tasse klirrte. Maria fasste sich als erste wieder. Hastig schluckte sie ihr Kuchenstück hinunter und presste hervor: „Wie jetzt? So richtig hüahü??“ Dabei ahmte sie die schaukelnden Bewegungen eines Reiters nach.

Keine Ahnung, weshalb sie ins Kinderdeutsch verfiel, nur weil ich meinen Freunden mitteilte, dass ich vorhatte, mit dem Reiten wieder anzufangen. Na gut, ich gebe zu, meine letzten Reitversuche liegen vierzig Jahre zurück.

Trotzdem zieht es mich zurück auf den Rücken eines Pferdes. Wer sagt denn, dass man, nur weil man die fünfzig hinter sich gelassen hat und jetzt stramm auf die sechzig zugeht, nicht mehr reiten darf?

Na, wer schon, Maria natürlich. „In deinem Alter! Du wirst runterfallen und dir alle Knochen brechen. Aber darüber denkst du nicht nach.“

Nein, tue ich nicht. Stattdessen  ziehe ich alte Klamotten an und mache mich auf, hinaus in den Reitstall. Es ist ein Offen-Stall und ich muss meinen ganzen Mut zusammennehmen, als ich zwischen die Pferde hindurchgehen soll. Zum Glück bahnt mir die Besitzerin den Weg. Ich habe die Reitstunde als Einzelunterricht gebucht. Das hat den Vorteil, dass die Reitlehrerin genau auf meine Bedürfnisse eingehen kann und ich jederzeit abbrechen kann, wenn mir etwas zu viel wird.

Doch zuerst mache ich mich mit dem Pferd ein wenig bekannt. Es ist eine Stute und ich striegle ihr Fell. Später steige ich zum ersten Mal nach vierzig Jahren wieder auf einen Pferderücken. Komisch, das war doch damals – vor wieviel Jahren gleich noch mal? – gar nicht so schwer. Weshalb komme ich da jetzt nicht hinauf? Mir bricht der Schweiß aus. Aber dann schaffe ich es doch noch. Dann die nächste Überraschung: „So wackelig hatte ich es gar nicht in Erinnerung.“ Schon nach einigen Runden fühlt sich das Reiten fast normal an, und gar nicht mehr wackelig.

Als ich wieder absteige, bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt in ein neues Hobby gewagt habe. Eine tolle Möglichkeit, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Diese Erfahrungen liegen schon ein paar Wochen zurück und ich wage mich jetzt regelmäßig aufs Pferd. Hätte ich auf meine Freundin Maria gehört, würde mir eine sehr emotionale, ursprüngliche und sportliche Erfahrung fehlen. „Das ganze Glück der Erde liegt auf dem Rücken schöner Pferde!“  heißt ein altes Sprichwort. Ich kann das nur bestätigen. Morgen gehe ich wieder reiten!

Quelle:Lars Eirich/PIXELIO

Quelle:Lars Eirich/PIXELIO

  • 11. Mai 2012
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