Archiv für die ‘Haus & Garten’ Kategorie

Der Herbst des Lebens im Wohneigentum – Diese Maßnahmen können helfen

bigstock - Copyright: Wavebreak Media Ltd

bigstock - Copyright: Wavebreak Media Ltd

Viele Menschen haben in den vergangenen Jahrzehnten Wohneigentum erworben, da es nach wie vor eine gelungene Möglichkeit zur Altersvorsorge darstellt. Hier geht es weniger direkt um den Aufbau von Vermögen, sondern vielmehr darum, eine gewisse Sicherheit auf der eigenen Seite zu wissen. Umso unglücklicher ist es, wenn das eigene Haus oder die Eigentumswohnung im Alter nicht mehr bewohnt werden können, weil sie nicht barrierefrei sind. In früheren Jahren war dies ein Punkt, der bei der Planung nur wenig zum Tragen gekommen ist. Doch heute gibt es zumindest einige Möglichkeiten, um noch nachträglich dafür sorgen zu können, dass das Wohneigentum weiter genutzt werden kann.

Mögliche Anpassungen des Hauses

Die Maßnahmen, die für die Modernisierung ergriffen werden können, müssen dabei gar nicht so offensichtlich sein. Es beginnt bereits damit, dass bei einer Erneuerung des Pflasters vor der Haustür auf eine bessere Begehbarkeit geachtet wird. Dies hat zur Folge, dass selbst Menschen mit Krücken oder im Rollstuhl sicher auf dem Untergrund unterwegs sein können. Ein größeres Problem stellen häufig Bauten dar, die den Wohnraum auf mehrere Geschosse aufteilen. Die Treppe wird so zum unüberwindbaren Hindernis, oder kann nur unter größter Anstrengung überwunden werden. Hier empfiehlt es sich, zum Beispiel auf einen Garaventalift zu setzen, der noch nachträglich installiert werden kann. Schließlich stellt die Treppe innerhalb der eigenen vier Wände sehr oft das größte Hindernis von allen dar. Ähnliches gilt auch für den Hauseingang, zu dem meist einige Stufen führen. Hier kann der dezente Anbau einer Rampe eine Alternative sein, die sowohl zu Fuß, als auch mit einem Rollator oder Rollstuhl einfacher erklommen werden kann. Des Weiteren bietet sich hier die Möglichkeit, auf einen Hublift zu setzen, der ebenfalls nachträglich angebracht werden kann.

Der Wunsch vieler Menschen

Die Statistiken zeigen, dass das Altern im eigenen Haus mit gut 69 Prozent einer der häufigsten Wünsche älterer Menschen ist. Höher ist die Zustimmung nur bei einer guten Gesundheit, die die Selbstversorgung weiterhin gewährt. Gegen eine gelegentliche Unterstützung, wie sie zum Beispiel bei altersgerechten Wohnformen angedacht ist, haben dagegen nur wenige Menschen etwas einzuwenden. Daran zeigt sich, dass auch in Deutschland ein großer Bedarf besteht. So schmerzhaft es sein kann, sich über solche Punkte Gedanken zu machen, so ist es doch hilfreich, bereits frühzeitig an diese Maßnahmen zu denken. Bei heutigen Neubauten gibt es bereits spezielle Programme, mit denen ein Haus weitgehend barrierefrei gestaltet werden kann, ohne von außen den Anschein zu erwecken. Neue Möglichkeiten sind in dieser Hinsicht also durchaus gegeben.

  • 7. Juli 2016
  • Teilen:   facebook   facebook

Altersgerecht und chic – Ideen für ein barrierefreies Badezimmer

In der Vorstellung vieler Personen sind barrierefreie Bäder rein funktional eingerichtet. Doch die sterile Krankenhaus-Atmosphäre muss nicht sein. Badezimmer, die ihren Fokus auf die praktische Nutzung legen, können chic eingerichtet wunderbar zum Wohlfühlen einladen. Worauf Interessierte achten sollten, erfahren sie in diesen Tipps.

Ebenerdige Dusche: trendig ohne Barrieren

In jedes altersgerechte Badezimmer gehört eine bodengleiche Dusche. Als superflache Duschwanne oder komplett durchgeflieste Fläche fällt der Schritt in das kühle Nass besonders leicht. Keine Stufe, keine Stolpergefahr. Auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können bequem in die Dusche fahren. Und das Beste daran: Bodenebene Duschen liegen aktuell stark im Trend. Hersteller bieten eine breite Palette an Modellen an, die ansehnlicher kaum sein könnten. Wer mehr über bodengleiche Duschen erfahren möchte, findet zum Beispiel auf www.calmwaters.de weiterführende Informationen.
Ebenerdige Duschen haben einen weiteren Vorteil: Sie lassen den Raum größer wirken. Denn das Auge nimmt die Fläche als eine Einheit wahr. Wer auf eine Duschtür aus transparentem Glas setzt, verstärkt diesen Eindruck und schafft zusätzliche Weite. Die Tür sollte nach außen zu öffnen sein, sonst könnte es mitunter eng in der Dusche werden. Die Dusch-Fläche sollte etwa 1,20 Meter lang und breit sein. Wer einen Rollstuhl nutzt, sollte mit einer Länge und Breite von 1,50 Metern etwas mehr Platz einplanen. Sind Halterungen für Duschgel und Shampoo entsprechend der Körperhöhe platziert, steht dem Dusch-Spaß nichts im Wege.

„tief gelegte” Badewanne

Viele kennen das Problem: Mit zunehmenden Alter werden die Muskeln schwächer. Der Badewannen-Rand scheint eine unüberwindbare Hürde. Schade, denn ein warmes Bad entspannt die Muskeln und sorgt für ein angenehmes Wohlbefinden. Wer aktuell das Bad renoviert, liegt mit einer niedrigen Wanne genau richtig. Diese können zum Teil in den Boden eingelassen werden und verfügen so nur noch über eine Randhöhe von zum Beispiel 24 cm. Dieses Hindernis können viele Senioren mühelos überqueren, wenn sie Halt durch Griffe an den Wänden finden. Diese „tiefer gelegte” Badewanne sieht zudem sehr modern aus und peppt das Bad sichtlich auf.

Wer keine neue Badewanne kaufen möchte und dennoch nicht auf den Bade-Komfort verzichten mag, kann oftmals eine Tür in die alte Wanne einbauen lassen. Einige Betriebe haben sich auf diese Umbau-Maßnahme spezialisiert und sorgen binnen eines Tages dafür, dass die Badewanne endlich wieder genutzt werden kann. Einfach Tür öffnen, über einen ca. 15 cm hohen Einstieg eintreten, Tür schließen und bequem das warme Wasser fließen lassen und auf der Haut spüren.

Haltegriffe (unter)stützen

Im Badezimmer ist ein sicherer Stand immens wichtig. Nasse Fliesen und Wannen sind ohnehin rutschig. Hat der Badezimmer-Besitzer zudem wacklige Knie, sollte er unbedingt Stütz- und Haltegriffe an wichtigen Stellen platzieren. In der Dusche und der Badewanne ist besondere Vorsicht geboten. Zwar lindern rutschhemmende Materialien die Sturzgefahr, doch wie heißt es so schön: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Mit Haltegriffen fällt der Ein- und Ausstieg aus Dusche und Badewanne mühelos und zudem sorgen die Stützen auch mental für Sicherheit und ein besseres Wohlbefinden. Neben dem Waschbecken macht sich ein Stützgriff gut. Ein oder zwei Aufstehbügel seitlich der Toilette helfen zudem beim Hinsetzen und wieder Aufstehen von der Toilette. Auch bei diesen Hilfsmitteln müssen Interessierte keineswegs zu unansehnlichen Modellen greifen. Haltegriffe sind in modernen Formen und Designs erhältlich. Varianten aus Edelstahl wirken hochwertig und edel, aus blauem Stahl passen die Griffe ideal in maritim eingerichtete Bäder. Altersgerecht geht eben doch chic!

  • 8. Mai 2016
  • Teilen:   facebook   facebook

Ab Januar 2015 erhöht sich der Zuschuss für Treppenlifte

fotolia_62595236_subscription_monthly_m

Wer die Anschaffung eines Treppenliftes plant, kalkuliert dabei meist die Förderung von bis zu 2.557 Euro mit ein. Laut Paragraph 40 des Sozialgesetzbuchs IX kann dieser Zuschuss pro Person und Maßnahme beantragt werden. Ab Januar 2015 erhöht sich der Betrag auf 4.000 Euro.

Den ganzen Beitrag lesen »

  • 21. Dezember 2014
  • Teilen:   facebook   facebook

Die altersgerechte Badewanne

nwa108-edinger1
Bei einer klassischen Badewanne ist ein einfacher Einstieg für alte Menschen nicht gewährleistet. Seitliche Türen sind die Lösung. Das Bildmaterial stammt von Emero.de

Kleine Auszeiten in unserem immer hektisch werdenden Alltag sind wichtig; Ein ausgiebiges Bad nach einem langen und stressigen Tag entspannt nicht nur müde Glieder, sondern schmeichelt auch der Seele, lässt Sie zur Ruhe kommen und beflügelt den Geist. Mit einem Mix aus ätherischen Ölen und sanft blubbernde Schaumblasen, wird exklusives Wellness im eigenen Badezimmer im Handumdrehen erlebbar gemacht. Ein spannendes Buch oder leise Musik im Hintergrund sorgen für die zusätzliche Erholung. Ein intensives Schaumbad am Abend sorgt sogar für eine geruhsame Nacht – Wer demnach mit lästigen Einschlafproblemen zu kämpfen hat, kann mit einem ausgiebigen Badevergnügen Abhilfe schaffen.

Viele, gerade ältere Menschen können sich jedoch den einfachen Luxus des Badens nicht mehr unbedingt „leisten“; Eine einfache Badewanne, wie wir sie aus den meisten Haushalten kennen, stellt im Alter oftmals ein überwindbares Hindernis dar – besonders wenn man keine Hilfe zur Hand hat, welche einem beim Ein- und Aussteigen unterstützt. Wer dennoch nicht auf ein gemütliches Schaumbad verzichten will, muss in seinem Bad andere Geschütze auffahren, um sich das Baden wieder zu ermöglichen.

Die Lösung für das Badezimmer

Eine bequeme Sitzbadewanne kann bereits die Lösung aller Probleme sein. Eine solche verfügt nämlich über seitliche oder frontale Türen, als auch eine rutschfeste Sitz- und Bodenfläche und ist in mehreren Ebenen aufgebaut. Durch den erhöhten, in der Badewanne integrierten Sitz, entfällt das mühsame Aufstehen. Aber auch sogenannte Liegewannen verfügen über Türen, welche sich mit nur einer Hand öffnen und schließen lassen und somit den Einstieg erleichtern. Um das Aussteigen aus einer Liegebadewanne zu erleichtern, sollte die Wanne über breite Wannenränder und/oder Haltegriffe verfügen. Unbeabsichtigt lassen sich die Türen beider Badewanne übrigens nicht öffnen. Die eingeschränkte Mobilität dürfte im Badezimmer somit keine großartige Rolle spielen.

Beim Kauf sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass das Material rutschfest ist und Stürze dadurch verhindert werden können; Fiberglas, Glasfaser, Acryl, Emaille und Corian sind eine gute Wahl, hingegen Keramik zwar wunderschön glänzt, jedoch auch sehr glatt ist. Die meisten Menschen legen im Alter zudem Wert darauf, dass sie sich eigenständig waschen und um ihre Körperhygiene kümmern können. Die oben genannten, begehbaren Badewannen sind daher ein großer Schritt in die Selbstständigkeit und geben vielen das Gefühl in Würde altern zu können.

  • 17. September 2013
  • Teilen:   facebook   facebook