Archiv für die ‘Pflege’ Kategorie

Kristina Schröder fordert Familien-Pflegezeit

Bundesministerin Dr. Kristina Schröder - Foto: BMFSF
Bundesministerin
Dr. Kristina Schröder
Foto: BMFSF

Berlin, 03. März 2010 - Um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege weiterhin zu fördern, plant die Bundesfamilienministerin eine gesetzliche Familien-Pflegezeit. So sollen Arbeitnehmer künftig zwei Jahre lang 50 Prozent arbeiten, aber 75 Prozent ihres Gehalts weiterverdienen.

Gerade ältere Menschen haben verstärkt den Wunsch, zu Hause von ihren Familienangehörigen gepflegt zu werden. Doch viele Arbeitnehmer fürchten die dadurch entstehenden finanziellen Nachteile. Deshalb möchte Kristina Schröder einen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf eine Familien-Pflegezeit von zwei Jahren Dauer einführen.
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  • 3. März 2010
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Wenn Alzheimerpatienten aggressiv sind

Anschuldigungen und Wut nicht persönlich nehmen

Broschüre Alzheimer erkennen - Deutsche Seniorenliga e.V.
Broschüre
Alzheimer erkennen
Deutsche Seniorenliga e.V.

Bonn, 21. Jan. 2010 - Menschen mit Alzheimer verhalten sich trotz liebevoller Pflege oftmals misstrauisch und aggressiv. Für die betreuenden Angehörigen ist ein solches Verhalten besonders belastend, wenn sie dies als persönlichen Angriff werten. Dabei sind die Anschuldigungen und Wutanfälle des Kranken vielmehr Ausdruck von Frust und Hilflosigkeit.
Bei der Alzheimererkrankung gehen nicht nur die kognitiven Fähigkeiten verloren, also Gedächtnis, Ausdrucksvermögen, Orientierung und Urteilsfähigkeit. Auch das Verhalten ändert sich. So kann aus einem selbstbewussten, ausgeglichenen Menschen ein launischer, ängstlicher oder misstrauischer Kranker werden. Als besonders belastend empfinden viele pflegende Angehörige, wenn der Kranke sie immer wieder mit falschen Anschuldigungen konfrontiert – etwa weil er seine Brille oder seine Geldbörse nicht findet. „Dieses Verhalten ist reiner Selbstschutz und richtet sich in Wirklichkeit nicht gegen den Familienangehörigen“, so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Seniorenliga. „Alzheimerkranke müssen damit leben, dass sie nach und nach ihre Kompetenzen verlieren. Das ist frustrierend und beängstigend. Oftmals wissen sich die Betroffenen nicht anders zu helfen, als ihre eigene Unzulänglichkeit auf andere zu schieben.“ Die Frustration kann so tief sitzen, dass sie in Aggressionen oder gar Gewalt mündet.

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  • 25. Januar 2010
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Wichtige Änderungen für 2010

Auch im neuen Jahr ergeben sich wieder zahlreiche Änderungen, die Senioren betreffen. Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie zusammengetragen.

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Ein Raum zum Snoezelen

Die Sinne berühren und die Vitalität erhalten
Neues Therapieangebot im Seniorenzentrum Bayerisch Gmain

Snoezelenraum im Domus Mea Seniorenzentrum
Im Berchtesgadener Land ist der Snoezelenraum in Bayerisch Gmain einer der ersten seiner Art.
Foto: Domus Mea

Das zentrale Anliegen des Domus Mea Seniorenzentrums in Bayerisch Gmain ist die Pflege, Begleitung und Therapie von Senioren. Dabei reicht der Allgemeinzustand der Bewohner von einem völlig selbstbestimmten Leben im Bereich „Servicewohnen“ bis hin zu den Pflegestufen I bis III.
Menschen mit besonders starker Beeinträchtigung, bis hin zum Wachkoma, werden in einer eigenen Station (Phase F) betreut. Zur Therapie und Behandlung von gesundheitlichen Defiziten hat das Seniorenzentrum jetzt einen eigenen Behandlungsraum, einen „Snoezelenraum“ eingerichtet.
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  • 16. Dezember 2009
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Schweiz – wachsender Mangel bei der Pflege

Die Themen Gesundheit und Pflege werden zunehmend zu einem europäischen Problem, das dringend angegangen werden muss. In der Schweiz rechnen Gesundheitsexperten mit einer dramatischen Situation bei der Pflege, wenn nicht heute entsprechende Weichenstellungen vorgenommen werden. Nach Ansicht von Experten werden die Eidgenossen bis zum Jahr 2020 unter einem Mangel an nicht-ärztlichem Fachpersonal in Kliniken, Alters- und Pflegediensten leiden. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 14. Dezember 2009
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