Archiv für die ‘Pflege’ Kategorie

Pflegeliga e. V. schafft Netzwerke

Erstes Treffen der Regionalpartner im Stift zu Wüsten

Gutscheinübergabe - Foto: Stift zu Wüsten
Bild vergrößern
(v. l.) Vorstandsvorsitzender des Verein Pflegeliga e. V. Detlef Klemme und Geschäftsführerin von Domizilsuche Angela von Treskow überreichten Stiftsvorstand Christoph Fritsche einen Gutschein für einen Premium-Eintrag für die kooperative Unterstützung des Vereins. Foto: Stift zu Wüsten

Bad Salzuflen - Pflegeliga e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, (über)regionale Netzwerke in der Pflege zu bilden. Ein erstes Treffen der Regionalpartner Ostwestfalens fand jetzt im Evangelischen Stift zu Wüsten statt.

Der Verein Pflegeliga e. V. informiert regional in transparenter Form über die verschiedenen Wohnformen im Alter. Ziel ist, Strukturen zur Verbesserung der Lebens- und Pflegesituation von Senioren zu schaffen. Der klare Fokus liegt dabei in der Beratung und Hilfe bei der Suche nach einer individuell geeigneten Wohnform.
Bundesweit sollen regionale Netzwerke geschaffen und in einem globalen Netzwerk integriert werden, um dieses Ziel zu erreichen. Partner aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stehen dabei im ständigen Austausch und ziehen an einem Strang. Dadurch entstehen bedarfsgerechte Angebote für Senioren.
Den ganzen Beitrag lesen »

  • 22. Juli 2011
  • Teilen:   facebook   facebook

Zweiter Demenzfilm „Musik – gemeinsam singen“

Sophie Rosentreter erfolgreich
mit Demenz-Projekt Ilses weite Welt

Musik – gemeinsam singen - ILSES WEITE WELT
Bild vergrößern
Musik - gemeinsam singen

Nach „Ein Tag im Tierpark“ stellt Sophie Rosentreter nun das zweite interaktive Film- und Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Demenz vor. Für die neue DVD „Musik - gemeinsam singen“ konnte sie prominente Sänger wie Rolf Zuckowski und Ingo Pohlmann gewinnen.

Rund 840.000 Menschen mit Demenz werden derzeit von ihren Angehörigen zu Hause betreut und versorgt, weitere 360.000 leben in Pflegeheimen. Weil die Betroffenen nur noch über ihre Gefühle zu erreichen sind, fällt es den Menschen in ihrer Umgebung immer schwerer, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Den ganzen Beitrag lesen »

  • 10. Juli 2011
  • Teilen:   facebook   facebook

Wir brauchen keinen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff

Beitrag von Heike Bohnes, careKonzept

Heike Bohnes - Foto: Archiv/djd
Heike Bohnes, unabhängige Sachverständige für Pflege - Foto: djd

Aachen - Seit mehr als 2 Jahren liegen die Empfehlungen des so genannten Beirates, den die Bundesregierung damals einberief, vor. Demnach werden gerade die Bedürfnisse von Menschen mit einer Demenzerkrankung nach Anleitung, Beaufsichtigung und Betreuung nich ausreichend berücksichtigt. Der tatsächliche Zeitbedarf gehe deutlich über den „heute berücksichtigten Zeitansatz hinaus“.

Laut der Kommission kommen vor allem Zuwendung und Kommunikation, was auf viele Demenzerkrankte positiv wirke, zu kurz. Den Angehörigen und auch den Pflegekräften in Heimen fehle dazu zudem die Zeit.
Den ganzen Beitrag lesen »

  • 8. Juli 2011
  • Teilen:   facebook   facebook

Gefährliche Pflegelücke

Ohne private Vorsorge droht vielen
Familien ein finanzielles Desaster

Gefährliche Pflegelücke - Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen
Bild vergrößern
Für einen Heimplatz werden in der Pflegestufe III schnell 3.000 Euro fällig, die gesetz- liche Pflegeversicherung übernimmt davon gerade einmal die Hälfte. Die Differenz muss zunächst aus dem eigenen Einkommen und Vermögen getragen werden, danach werden die Kinder herangezogen.
Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd/pt). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2050 auf 4,5 Millionen wachsen, ungefähr eine Verdoppelung gegenüber dem derzeitigen Wert.
Diese Entwicklung wird in einer alternden Gesellschaft gravierende Auswirkungen haben, immer mehr Bundesbürger sind schon heute direkt oder indirekt davon betroffen. Sie sehen in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis, wie aufwändig und vor allem wie teuer Pflege werden kann.

Gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur Teil der Kosten

Für einen Heimplatz werden in der Pflegestufe III, also bei einer Versorgung über 24 Stunden, schnell 3.000 Euro fällig, die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt davon gerade einmal die Hälfte. Die Differenz muss zunächst aus dem eigenen Einkommen und Vermögen getragen werden, danach werden die Kinder herangezogen. Alexander Winkler von der DKV rät deshalb allen Bundesbürgern dazu, sich mit privater Vorsorge frühzeitig auf den Ernstfall vorzubereiten: “Je jünger und je gesünder man ist, desto besser ist der Zeitpunkt zum Abschluss einer Pflegezusatzversicherung.”
Den ganzen Beitrag lesen »

  • 3. Juli 2011
  • Teilen:   facebook   facebook

Allein daheim oder doch ins Heim?

Das Thema Pflege geht alle an
EXPERTENTELEFON “Pflege” am 19.05.2011

Allein daheim oder doch ins Heim? Foto: djd
Allein daheim oder doch ins Heim? Expertenrunde “Pflege” am 19.05.2011
Foto: djd

(djd/pt). Nie zuvor wurden die Deutschen so alt wie heute. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kann ein 60-jähriger Mann heute auf knapp 21 weitere Lebensjahre – eine Frau auf sogar 24,7 zählen. Was auf den ersten Blick positiv klingt, hat allerdings auch seine Schattenseiten. Denn mit der Zahl der Hochbetagten steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen dramatisch an. 2050 könnten schon 4,5 Millionen Bundesbürger auf fremde Hilfe angewiesen sein, 2007 waren es erst 2,2 Millionen. Das Thema Pflege kommt auf die nächsten Generationen mit einer Wucht zu, deren Ausmaß sich derzeit nur schätzen lässt.

Kompetenter Rat per Telefon von
führenden Pflegekräften und Finanzexperten

Donnerstag, 19. Mai 2011, 10 bis 16 Uhr
Rufen Sie kostenfrei an unter: 0800 - 000 55 32

Den ganzen Beitrag lesen »

  • 9. Mai 2011
  • Teilen:   facebook   facebook