Archiv für die ‘Recht - Verbraucher’ Kategorie

Ist die Rente wirklich sicher?

Der legendäre Satz, auf den die Überschrift anspielt, wurde in der 80er Jahren vom damaligen Arbeitsminister Norbert Blüm geäußert und galt lange Zeit als glaubhaft. Mehr als dreißig Jahre später muss die Frage erlaubt sein, ob die Rente denn tatsächlich so sicher ist, wie einst vom CDU-Politiker postuliert? Noch nie war das Interesse an alternativen Formen der Altersvorsorge so groß wie heute.

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  • 17. September 2012
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Geldanlage in Zeiten der Finanzkrise

Geldanlage | Foto: istockphoto.com/adventtr

Was wird aus dem Euro, steigt die Inflation, ist mein Geld bei der Hausbank sicher? Angesichts immer neuer Hiobsbotschaften aus den europäischen Schuldenländern stellen sich derzeit viele diese Fragen. Gerade die ältere Generation, die ihr Leben lang hart für das Ersparte gearbeitet hat, ist verunsichert. Waren früher nur potentiell spekulative Geldanlagen wie Aktien betroffen, droht nun auch mit festverzinslichen Anlagen der Totalverlust, wenn die Bank pleitegeht. Zwar gibt es die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung, diese deckt jedoch nur Beträge bis zu 100.000 Euro ab und gilt nicht für alle Banken. So fallen Geldinstitute, die ihren Hauptsitz im Ausland haben und in Deutschland nur Niederlassungen betreiben, nicht unter das Gesetz. Ausschlaggebend ist in diesem Fall die Regelung im Heimatland der Bank. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 3. Februar 2012
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Versandapotheke – die Apotheke ohne Warteschlange

Versandapotheke | Foto: istockphoto.com/lostinbids

Wer kennt es nicht? Da kommt man vom Arzt, geht in die nächste Apotheke und steht in einer langen Warteschlange. Möglicherweise trifft man dann auch noch auf Nachbarn oder Bekannte, die natürlich neugierig darauf sind, welche Medikamente man nun verordnet bekommen hat und jetzt einnehmen muss. Die Anonymität ist damit nicht mehr gewährleistet. Doch auch Berufstätige müssen ihre meist kurz bemessene Zeit in der Schlange unnötig vertrödeln, um vielleicht nur ein paar Kopfschmerztabletten oder Hustenbonbons zu kaufen. Gerade in kleineren Ortschaften kommt es recht oft zu solchen Situationen. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 13. Januar 2012
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Viele pflegende Angehörige verschenken beim Thema Pflegehilfsmittel Geld

In Deutschland gibt es knapp 1,6 Millionen Menschen, die zu Hause gepflegt werden und Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Um die häusliche Pflege zu erleichtern, hat der Gesetzgeber für den regelmäßigen Bezug von Pflegehilfsmitteln einen Erstattungsanspruch von monatlich bis zu 31,- Euro vorgesehen. Doch nur etwa 15 Prozent der Leistungsberechtigten nehmen ihren Anspruch auch wahr.

Im Dschungel der Gesetze und Regelungen zur Pflegeversicherung kann man sich als Laie leicht verirren. Was sind beispielsweise Pflegehilfsmittel, wo ist die Abgrenzung zu Hilfsmitteln von der Krankenversicherung und was muss bei der Beantragung beachtet werden?

Grundlage des Anspruchs auf Pflegehilfsmittel ist § 40 des Sozialgesetzbuches XI, in dem die Pflegeversicherung geregelt ist. Neben technischen Produkten, wie beispielsweise einem Pflegebett oder einem Hausnotruf-System, können auch Verbrauchsartikel wie Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel erstattet werden. Diese Artikel werden von den pflegenden Angehörigen bei ihrer Pflegetätigkeit verwendet und sollen die oft beschwerliche Arbeit etwas erleichtern.

Doch viele Betroffene kennen ganz offensichtlich nicht ihre gesetzlichen Ansprüche. „Die Kassen haben nach unseren Recherchen zuletzt nur etwa 15 Prozent des zur Verfügung stehenden Jahresbudgets aufwenden müssen“, sagt Dr. med. Jörg Zimmermann, Initiator der PflegeBox, einem innovativen Servicekonzept für den kostenlosen Bezug von zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln. „Einer der Gründe ist sicher, dass Pflegehilfsmittel grundsätzlich selbst beantragt werden müssen und nicht – wie beispielsweise Hilfsmittel über die Krankenversicherung – vom Arzt rezeptiert werden. Viele pflegende Angehörige verschenken deswegen Geld, wenn sie dringend benötigte Pflegehilfsmittel beispielsweise selbst kaufen.“

Voraussetzung für eine Bewilligung durch die Pflegekasse ist das Vorliegen einer Pflegestufe sowie die ambulante, häusliche Versorgung des Pflegebedürftigen. Die Höhe der Pflegestufe spielt keine Rolle für den maximalen Erstattungsbetrag von monatlich 31,- Euro. In den meisten Fällen werden die Pflegehilfsmittel auf unbestimmte Zeit solange bewilligt, wie der Pflegebedürftige ambulant versorgt wird.

Patienten und Angehörige, die ihr individuelles Sortiment an Pflegehilfsmitteln jeden Monat ohne Zuzahlung nach Hause geliefert bekommen möchten, können sich auf www.pflegebox.com über alle Einzelheiten informieren. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die notwendigen Formulare der Pflegekasse herunterzuladen oder sich kostenlos und unverbindlich eine Informationsmappe nach Hause schicken zu lassen.

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  • 6. Januar 2012
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Zum Thema “Erben und Vererben” sind noch viele Fragen offen - es wird zwar viel geerbt, aber nur selten bereits zu Lebzeiten systematisch geplant. Aber warum eigentlich?

Nach Expertenschätzungen werden bis zum Jahr 2020 Vermögenswerte in Höhe von 13 Billionen Euro in Deutschland vererbt werden. Nur in wenigen Fällen liegt bei Erbschaftsfällen eine klare Nachlassregelung z.B. durch ein Testament vor, so dass es häufig zu Rechtsstreitigkeiten kommt.

Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (der größten Berufsvereinigung von Anwälten) möchte erfahren, welche Aspekte verbessert werden müssten, damit Erbschaftsfragen stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken. In Kooperation mit der Fachhochschule Köln / Campus Gummersbach wurde eine bundesweite Befragung konzipiert, die sich erstmals in repräsentativer Form den Themen „Erben und Vererben” widmet. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und dienen dazu, die Aufklärung zu einer frühzeitigen Regelung der Erbschaftsangelegenheiten und die Arbeit der Anwälte in diesem Bereich zu verbessern.

Momentan läuft die Befragungsphase und es werden noch Teilnehmer gesucht. Unter

http://www.unipark.de/uc/erbschaftsstudie/

kann der Online-Fragebogen beantwortet werden. Interessant für alle Teilnehmer: Eine Kurzinformation zu den Studienergebnissen wird auf Anfrage an Teilnehmer zugesandt (Details am Ende der Befragung).

Für Ihre Bereitschaft, dieses wichtige Thema zu unterstützen, vorab vielen Dank im Namen von Prof. Dr. Marion Halfmann, Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing an der FH Köln, die die Studie zusammen mit dem Deutschen Anwaltverein / Arbeitsgemeinschaft Erbrecht durchführt!

  • 12. Dezember 2011
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