Beiträge mit dem Tag ‘Krankenkasse’

Ärzte der Brohltal-Klinik schlagen Alarm

Ältere Menschen in Rheinland-Pfalz müssen auf Reha verzichten

Pressekonferenz Brohltal-Klinik
Experten: Birgit E. Schmid (von links), Heinz Unger, Gaby Frömbgen, Karin Reicherz und Klaus Hindrichs.

“Die Humanität einer Gesellschaft in Finanzierungsnot zeigt sich im Umgang mit älteren Menschen”, sagt der Mediziner Heinz Unger im Rahmen einer Pressekonferenz und er weiß, wovon er spricht. Denn als Chefarzt der Geriatrischen Rehabilitation der Brohltal-Klinik Sankt Josef hat er täglich mit der medizinischen Betreuung von älteren Menschen zu tun.

Und noch eines weiß Unger: “Immer mehr älteren Menschen werden aufgrund von Sparmaßnahmen rehabilitierende Behandlungen vorenthalten. Einmal mehr trifft es eine schwache Gruppe in der Gesellschaft.” Einzelne Krankenkassen des Landes setzen den Rotstift an.
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  • 4. September 2008
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Alt und abgeschoben?

Altersrationierung medizinischer Leistungen durch die Krankenkassen in Rheinland-Pfalz

Alt und abgeschoben

Rationierung im Gesundheitswesen ist entgegen der Beteuerungen der Bundesregierung längst Realität in unserem Land, vor allem bei älteren Menschen. Seit Herbst letzten Jahres ist vor allem in Rheinland-Pfalz, aber auch in einigen anderen Bundesländern zu beobachten, dass in großem Umfang medizinisch notwendige neurologische und geriatrische Rehabilitationsleistungen für ältere Menschen abgelehnt werden. Gerade angesichts der demografischen Herausforderung wird nicht nachhaltig daran gearbeitet, die Zahl der Pflegebedürftigen klein zu halten (Reha vor Pflege, SGB XI, §31), sondern notwendige Rehamaßnahmen für ältere Menschen werden von den Krankenkassen verweigert oder in billige, für alte Menschen nicht qualifizierte, heimatferne Einrichtungen umgelenkt, auch wenn im Informationsblatt der Bundesregierung formuliert ist, dass „die Genehmigung sinnvoller Reha-Maßnahmen nicht länger im Ermessen der Krankenkasse liegt“ und die Rehabilitation gerade auch älterer Menschen im GKV-WSG als Pflichtleistung der Kasse verankert wurde, die gar nicht abgelehnt werden darf!
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  • 22. August 2008
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Änderungen bei den Krankenkassen 2009

Alles wird teurer. Verbraucher müssen die Preise intensiver denn je vergleichen. Gilt das auch für die Krankenkassenbeiträge? Nein, die Zeiten sind vorbei. Denn die Bundesregierung plant ab 2009 einheitliche Beitragssätze für gesetzlich Krankenversicherte. Ein Wechsel der Krankenkasse ist deswegen aus Kostengründen zurzeit nicht angezeigt, weil Sie nach Anrechnung der Kündigungsfrist frühestens im November in eine neue Kasse aufgenommen werden und in der Folgezeit aufgrund einer Klausel 18 Monate Mitglied bleiben müssen. Ab Januar 2009 fällt der Kostenvorteil ganz weg, weil die Beiträge aller gesetzlichen Krankenkassen gleich hoch sind. Das gilt aber nicht für den Leistungskatalog. Hier hat sich bereits in der Vergangenheit ein Wettbewerb entwickelt, der nach den Plänen der Politik forciert werden soll. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 7. August 2008
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