Beiträge mit dem Tag ‘Medikamente’
Am Besten nachts zur Tablette greifen?
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| Die innere Uhr spielt bei der Einnahme von Medikamenten eine erstaunliche Rolle. Foto: obx-medizindirekt |
Die innere Uhr des Menschen beeinflusst die Wirkung von vielen Medikamenten. Die Medizin macht sich diese Erkenntnis zunehmend zu Nutze.
Regensburg, 16. Dez. 2009 (obx-medizindirekt) - „Darf ich bitten zum Fango um Mitternacht?” – Könnten schon bald Therapeuten in Kurorten Heilung suchende Patienten fragen. Medizinisch macht das Sinn. Denn Wärmebehandlungen wie Fango oder Sauna, die auf eine bessere Durchblutung der Haut und auf eine Gefäßerweiterung abzielen, sind in den Morgenstunden weniger wirkungsvoll. Dafür aber abends und vor allem gegen Mitternacht, wenn die Kerntemperatur des Körpers besonders niedrig ist.
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- 16. Dezember 2009
Apotheken-Kundenkarte kann vor Wechselwirkungen schützen
Service vieler Apotheken für Stammkunden
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| Apotheken-Kundenkarte kann vor Wechselwirkungen schützen. Foto: Maspern-Apotheke, Paderborn |
Berlin, 15. Dez. 2009 - Eine Apotheken-Kundenkarte erleichtert dem Apotheker, die patientenindividuellen Wechselwirkungen zu erkennen und sie in Zusammenarbeit mit dem Arzt soweit möglich zu umgehen. Diesen Service bieten sehr viele Apotheken ihren Stammkunden kostenlos an. Besonders ältere Patienten und chronisch Erkrankte, die oft mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, sollten diesen Service nutzen. “Je mehr Wirkstoffe eingenommen werden, desto größer ist das Risiko für Wechselwirkungen. Die Medikation sollte deshalb möglichst vollständig erfasst werden, also alle verordneten Arzneimittel und die komplette Selbstmedikation beinhalten”, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die in der Apotheke gespeicherten Daten unterliegen dem Datenschutz. Bei Einwilligung des Patienten kann der Apotheker mit dem Arzt über mögliche Wechselwirkungen sprechen.
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- 15. Dezember 2009
Erkältungsmedikamente im Alter gezielt auswählen
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| Medikamente im Alter Foto: ABDA |
Berlin/Düsseldorf – Erkältungen bei älteren Menschen lassen sich oft gut mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Aber nicht immer ist eine Selbstmedikation möglich oder das vom Patienten gewünschte Präparat individuell geeignet, belegt eine bundesweite Studie der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Arzneimittelbezogene Probleme sind bei Schmerzmitteln und Medikamenten gegen Atemwegserkrankungen besonders verbreitet. „Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Pro Tag lösen die Apotheker allein in der Selbstmedikation mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme oder führen sie einer Lösung zu“, so Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA.
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- 10. Dezember 2009
Weniger Medikamente durch Pflegeheim
Spezielle Dementzenpflege reduziert Medikamentengabe
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Die Senioren-Residenz Godenbergschlösschen im ostholsteinischen Malente ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz. Für ihre herausragende Arbeit, einer nach den Motiven für die Handlungsweisen dementer Personen fragenden Haltung, wurde die Einrichtung im Februar 2008 zertifiziert.
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Jetzt hat eine durch das Qualitätsmanagement erhobene Untersuchung dargelegt, dass die Bewohner der Einrichtung häufig wesentlich weniger Medikamente erhalten, als vor ihrem Einzug.
Die Untersuchung bezieht sich auf eine mittlere Verweildauer von 3,34 Jahren bis Juni 2009. Demnach erhalten 62% der Patienten weniger Medikamente als vor ihrem Einzug in die Pflegeeinrichtung.
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- 6. August 2009
Pillen zum Spartarif
Vorsicht vor Medikamenten-Schnäppchen aus dem Ausland
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| Vorsicht vor Medikamenten-Schnäppchen aus dem Ausland Foto: DAK/Schläger |
Aspirin aus den USA, die Anti-Baby-Pille aus Spanien: Im Ausland bieten viele Pharmakonzerne ihre Medikamente wesentlich günstiger an als in Deutschland. Deshalb decken sich viele Deutsche im Urlaub mit preiswerten Arzneimitteln ein. Medikamenten-Schnäppchen aus der Ferne sollte man allerdings kritisch gegenüberstehen. „Das deutsche Arzneimittelrecht ist nicht ohne Grund so streng“, sagt Apothekerin und DAK-Expertin für Arzneimittel Dr. Stefanie Schellhammer. Melatonin ist ein solches Beispiel. Das Hormon regelt den Tag-Nacht-Rhythmus und ist in den USA frei verkäuflich, da es als Nahrungsergänzungsmittel gilt. Bislang existieren aber kaum kontrollierte Studien. „Niemand weiß, ob die Mittel langfristig unbedenklich sind. Die Behandlung ist daher nicht ohne Risiko“, erklärt Dr. Stefanie Schellhammer. In Deutschland ist das Präparat deshalb rezeptpflichtig und wegen der umstrittenen Wirksamkeit nur in Ausnahmefällen verordnungsfähig. „Nehmen Sie nur das, was Sie auch in Deutschland kaufen würden“, rät die DAK-Expertin. „Einige Präparate enthalten Wirkstoffe, die nicht gekennzeichnet, aber gesundheitsschädlich sind.“
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- 9. Mai 2009










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