Ausnahmezustand Weihnachtsmarkt
Mit Kalorienfallen offensiv umgehen
und „schlanke“ Alternativen erkennen
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| Foto: DAK/Wigger |
Lebkuchen, Stollen, Schmalzgebäck…
In der Adventszeit herrscht Ausnahmezustand, zumindest was Diät und Kalorien angeht. Weihnachtsmarktbesuche mit Familie, Freunden oder Kollegen gehören zum Pflichtprogramm.
Wer sich jetzt im Fasten übt, hat es besonders schwer.
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| Hanna-Kathrin Kraaibeek |
“Niemand sollte in der Vorweihnachtszeit aus Angst vor ein paar neuen Pfunden auf alle Leckereien verzichten”, rät DAK-Ernährungswissenschaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibeek.
“Neidisch auf die Lebkuchen des Kollegen zu schielen, frustriert nur und führt irgendwann zu Heißhungerattacken auf Plätzchen und Co.“
Die DAK-Expertin empfiehlt, ganz offensiv mit den Kalorienfallen umzugehen. „Eine Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit ist wahrscheinlich nicht zu verhindern, aber zu begrenzen“, so Kraaibeek. „Am besten nicht alle Kalorienbomben hintereinander naschen, sondern immer nur eine ‚Sünde’ pro Weihnachtsmarktbesuch.“ Außerdem: Gesunde Alternativen suchen! Hier die weihnachtlichen „Schlank-Tipps“ der DAK-Expertin:
- Bei gebrannten Mandeln ist das gar nicht so schwer. Schon eine 100 Gramm-Tüte enthält rund 500 abschreckende Kalorien und 50 Gramm Fett. Wie wäre es stattdessen mit heißen Maronen oder ungezuckerten Nüssen? Die gleiche Menge gerösteter Esskastanien hat nur 200 Kalorien. Nüsse enthalten zwar bis zu 70 Prozent Fett, sind aber durch viele Mineralstoffe und Spurenelemente gut für Herz und Gehirn.
- Auch die Bratwurst ist ein Weihnachtsmarkt-Klassiker – vor allem was den Fettgehalt betrifft. 100 Gramm setzen sich mit 300 Kalorien und 30 Gramm Fett auf die Hüften. Weniger „gehaltvoll“: Brötchen mit Burgunderschinken.
- Lebkuchen und Stollen finden sich ebenfalls weit oben auf der Sündenliste. Beide weisen satte 400 Kalorien pro 100 Gramm auf. Deshalb lieber zum Quarkstollen oder zum Früchtebrot greifen.
- Für Schmalzgebäck gibt es eigentlich keine echte Alternative. Ein Muss, wo nur die Devise „Augen zu und genießen“ hilft. Wer es trotzdem wissen will: Schmalzgebäck wird in Fett ausgebacken und kommt danach mit rund 700 Kalorien in die Tüte. Kalorienärmere Varianten: Brezeln oder Waffeln.
- Auch Glühwein hat es in sich - 230 Kalorien pro Becher! Besser: Frucht- oder Teepunsch. Wem ohne Alkohol nicht warm genug wird, kann auch einen Grog schlürfen.
Die Ernährungsexpertin hat noch einen ganz persönlichen Nasch-Tipp für die Weihnachtszeit: Getrocknete Früchte. „Datteln, Rosinen, Aprikosen oder Cranberries haben nicht nur wenige Kalorien, sondern auch jede Menge Vitamine“, weiß Kraaibeek. „Auch Schokoäpfel sind in Ordnung und gehören mit 200 Kalorien fast schon zu den ‚Schlankmachern’. Noch besser sind Bratäpfel. Hier werden allerdings die Vitamine durch das Erhitzen teilweise zerstört.“
Übrigens: Wer sich neben der ganzen Schlemmerei auch noch regelmäßig bewegt und zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Weihnachtsmarkt kommt, hat die angefutterten Kalorien zum Teil auch schon wieder verbrannt.
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Quelle: www.dak.de
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Tags: Ernährungsexpertin, Fasten, Heißhunger, Kalorienfallen, Weihnachtsmarkt








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