Die Rufnummernmitnahme bei Handyverträgen

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Längst sind nicht mehr nur jüngere Menschen oder Geschäftsleute mit dem Handy unterwegs. Auch immer mehr Senioren nutzen die praktischen mobilen Geräte im täglichen Leben. Früher oder später kommt fast jeder Handybesitzer zu dem Punkt, an dem er unzufrieden mit seinem Tarif ist. Sei es, weil der Tarif mittlerweile überteuert ist – die Mobilfunk-Preise haben sich in den letzten Jahren stark nach unten entwickelt -, das eigene Nutzungsverhalten sich verändert hat – indem man nun zum Beispiel auch mobiles Internet nutzt – oder weil der Empfang im gewählten Netz am Wohnort nicht ausreichend ist.
Schließt man jedoch einen neuen Handyvertrag ab, steht man vor dem Problem, dass man eine neue Rufnummer erhält und für Familie und Freunde nicht mehr unter der bekannten Handynummer erreichbar ist. Dieses Problem kann man durch die Mitnahme der bisherigen Rufnummer lösen.

Die Wahl eines neuen Tarifs

Um den passenden Tarif auszuwählen, sollte man zunächst das eigene Nutzungsverhalten analysieren. Wichtig dabei ist, zu überlegen, ob man hauptsächlich die mobile Telefonie, den Versand von Kurzmitteilungen oder das mobile Surfen nutzt, ob man zwei oder drei dieser mobilen Services häufig verwendet oder ob man das Handy hauptsächlich dazu benötigt, um im Notfall telefonieren zu können. Um das herauszufinden, ist ein Blick auf die letzten Mobilfunk-Rechnungen meist sehr aufschlussreich.

Anschließend gilt es, den richtigen Tarif für das eigene Nutzungsprofil zu finden, was sicher nicht ganz einfach ist, da es mittlerweile sehr viele Mobilfunk-Anbieter gibt. Online-Shops bieten oft sehr günstige Tarife an, da sie niedrigere Kosten haben, weil sie auf die Miete und das Personal für Ladengeschäfte verzichten können. Diese Einsparungen schlagen sich in günstigen Tarifen nieder.
Sinnvoll ist es, auf Testsiegel zu achten. Der Mobilfunkanbieter DeutschlandSIM wurde z.B. bereits mehrfach von der Stiftung Warentest für die preiswerten Tarife ausgezeichnet. Der Online-Shop von DeutschlandSIM trägt das Siegel des TÜV. Auch Senioren müssen sich nicht davor scheuen, hier online zu bestellen: Der Bestellvorgang ist einfach und alle notwendigen Daten werden dabei abgefragt.

Die Rufnummernmitnahme

Die Mitnahme der alten Handynummer in einen neuen Vertrag wird auch Rufnummernportierung oder Mobile Number Portability (MNP) genannt. Sie wird zwischen Altanbieter und neuem Anbieter abgewickelt.

Die klassische Form der Rufnummernmitnahme ist der Wechsel nach Ablauf des alten Vertrages. Innerhalb einer Frist von 123 Tagen vor Ende des alten Vertrages sowie bis zu 85 Tage danach ist es möglich, bei einem neuen Anbieter einen Vertrag abzuschließen und ihn mit der Übernahme der alten Rufnummer zu beauftragen. Vor dieser Frist kann der neue Anbieter die Mitnahme beim Altanbieter nicht beantragen, nach Ablauf der Frist ist die Rufnummer nicht mehr für den Kunden reserviert, sondern wird nach einiger Zeit an einen neuen Kunden vergeben.
Die Mitnahme läuft bei dieser Variante so ab: Der Kunde bestellt in einem Mobilfunk-Shop einen neuen Handyvertrag und teilt dabei mit, dass er seine bisherige Rufnummer mitnehmen möchte. Er erhält von seinem neuen Anbieter eine neue Simkarte. Diese neue Simkarte wird nach Ende des Altvertrags mit der bisherigen Rufnummer aktiviert und der Kunde kann diese neue Simkarte dann mit dem neuen Tarif und ggf. dem neuen Netz mit seiner bekannten Handynummer nutzen. Auch die Vorwahl ändert sich bei einer Mitnahme in ein anderes Netz nicht.

Eine ganz neue Variante ist die vorzeitige Rufnummernmitnahme. Hierbei kann der Kunde die Rufnummer zu jedem Zeitpunkt zu einem neuen Anbieter portieren. Er muss dabei weder Fristen einhalten noch das Ende der Vertragslaufzeit abwarten. Diese Möglichkeit kann der Kunde wahrnehmen, indem er seinen Altanbieter darüber informiert, dass er seine Handynummer vorzeitig portieren möchte. Dann bestellt er den neuen Tarif und beauftragt den neuen Anbieter damit, seine bisherige Nummer zu übernehmen. Er erhält eine neue Simkarte des neuen Anbieters, die innerhalb von wenigen Tagen mit der alten Rufnummer aktiviert wird.
Der alte Vertrag muss natürlich bis zum Vertragsende bezahlt werden. Hierfür wird entweder vom Anbieter eine neue Rufnummer zugeteilt oder der Kunde erhält eine Endabrechnung.

Wer sich für eine Rufnummernmitnahme entscheidet, sollte einige Formalitäten beachten, zum Beispiel die Datenübereinstimmung beim alten und neuen Anbieter. DeutschlandSIM hat alle relevanten Punkte in einer Übersicht zusammengestellt. Wenn diese Schritte eingehalten werden, steht der erfolgreichen Portierung der bisherigen Handynummer nichts mehr im Wege.

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