Eine Tonne Hilfsgüter für Tansania

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“Hilfe die ankommt”

Strahlende Gesichter: Die Kinder von Litembo - Foto: Diocesan Hospital Litembo
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Strahlende Gesichter: Die Kinder von Litembo freuen sich über Spenden für ihr Hospital.
Foto: Diocesan Hospital Litembo

Bad Reichenhall, 06. Dez. 2010 – Die Seniorenland GmbH startet auch in diesem Jahr vor Weihnachten wieder eine Spendenaktion.
20 Zentner mit Pflegehilfsmitteln und Inkontinenzprodukten gehen nach Tansania an Pfarrer Raphael Ndunguru zum Diocesan Hospital in Litembo.

Rund 200.000 Menschen kommen jährlich ins Hospital Litembo, vom Säugling bis zum Greis. Für die 400.000 Einwohner der katholischen Diözese Mbinga ist Litembo ist das Diocesan Hospital das größte und wichtigste Krankenhaus.

Das Leitungsteam des Diocesan Hospital - Foto: Diocesan Hospital Litembo
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Das Leitungsteam des Diocesan Hospital (von links): Dr. Allington Mwakifyogo, Stella Ndomba, Samuel Nkuba und Raphael Ndunguru.
Foto: Diocesan Hospital Litembo

Die Menschen sind zum größten Teil Kaffeebauern, die sich die Behandlung oft nur zum Teil oder gar nicht leisten können. Doch das Hospital weist niemanden ab und trägt diese Kosten selbst. “Zuerst der Patient”, lautet die Leitlinie des Hospitals und erst dann kommen die Finanzen.
Für die Versorgung der Menschen ist das Krankenhaus allerdings auf Spenden angewiesen. Denn der tansanische Staat und die Kirche zahlen keinen Cent. Die gute Versorgung verdanken die Patienten zu einem großen Teil Spendern, vor allem aus Deutschland und der Schweiz.

Helfene Hände - Foto: Diocesan Hospital Litembo
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Helfene Hände: Dr. Fredy Mwalutende und Schwester Imelda Ndunguru behandlen eine alte Frau.
Foto: Diocesan Hospital Litembo

Die Geschäftsführer von Seniorenland haben sich sehr bewusst für diese Aktion entschieden.
Als Anbieter von Pflegehilfsmitteln und Inkontinenzprodukten können sie sich in die Situation von Pfarrer Raphael Ndunguru versetzen, dem das Geld für den Einkauf von medizinischen Geräten, Medikamenten und Hilfsmitteln fehlt.

Die Hilfe gegenüber Bedürftigen und Schwächeren in unserer Gesellschaft ist ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses von Seniorenland.
“Hilfe die ankommt ist uns besonders wichtig, vor allem in Ländern, die über ein sehr unzureichendes soziales Netz verfügen.“, so die Geschäftsführer von Seniorenland Simone Linden und Wolfgang Hennes.

Auch ihre Eltern Gudrun und Frank Markgraf helfen ihrer angagierten Tochter. - Foto: Martina Markgraf
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Auch ihre Eltern Gudrun und Frank Markgraf helfen ihrer angagierten Tochter. – Foto: Martina Markgraf

Den Anstoß zu dieser Spendenaktion gab Martina Markgraf, Studentin der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg, durch einer E-Mail an Seniorenland mit der Bitte Sie mit Hilfsgütern zu unterstützen. Sie reist mit drei Kommilitoninnen Anfang Januar 2011 für drei Monate in den Süden von Tansania, um im Diocesan Hospital in dem kleinen Ort namens Litembo zu famulieren.

Martina Markgraf: „Wir freuen uns und sind sehr dankbar, für diese großartige Hilfe, die wir von Seniorenland bekommen. Pfarrer Raphael Ndunguru kann damit sehr vielen Patienten helfen und es bedeutet für das Diocesan Hospital eine sehr große finanzielle Entlastung.“

Gudrun Markgraf - Foto: Martina Markgraf
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Gudrun Markgraf bei der Annahme der Pflegehilfsmittel und Inkontinenzprodukte.
Foto: Martina Markgraf

Die Hilfsgüter werden mit Hilfe der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen und dem THW per LKW ins Theresien-Krankenhaus nach Marl transportiert.
Organisiert vom “Verein der Förderer der Urwaldärztin Dr. Irmel Weyer” werden dort drei Container mit Spenden für das Krankenhaus in Litembo bepackt.
Die Container werden nach Bremerhaven transportiert und von dort durch das Logistikunternehmen Lexzau-Scharbau auf dem Seeweg zum Hafen Dar Es Salaam verschifft und von dort per LkW nach Litembo gebracht.

Spontan beteiligten sich auch der Eschbronner Seniorenland-Logistik-Dienstleister Carpack Fulfullment GmbH sowie der Seniorenland-Spediteur die Haas Logistic GmbH aus Dunningen an der Hilfsaktion.

Hilfe die ankommt! Jeder kann helfen…

Beitrag eingestellt von Detlef Klemme, Chefredakteur und Fachbuchautor Responsum Medien GmbH
Detlef Klemme,
Chefredakteur
und Fachbuchautor

Das Hospital Litembo ist auf Spenden angewiesen, um den Menschen der Region helfen zu können. Mehr als zwei Drittel des Haushalts bestehen aus Spenden, den Rest zahlen die Patienten in Form von Gebühren. Staat und Kirche geben nichts.. “Ohne Spenden läuft hier einfach nichts”, sagt Pfarrer Raphael Ndunguru, Geschäftsführer des Hospitals.
Spenden für das Hospital Litembo gehen auf das Konto der Diözesanstelle Mission, Entwicklung, Frieden der Diözese Würzburg:

Liga-Bank Würzburg
Konto 30 000 01
BLZ 750 903 00
Stichwort: Hilfe für Litembo

Eine Spendenquittung sendet Ihnen das Bistum Würzburg gerne zu, wenn Sie eine Nachricht mit Höhe der Spende, Namen und Adresse an mef@bistum-wuerzburg.de senden.
 
Quelle: www.seniorenland.com
 

 

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