Hitze – Herzpatienten müssen vorsichtig sein

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Erst der eiskalte und schier endlos lange Winter und jetzt das: Temperaturen wie in der Sahara. Hinzu kommt eine unerträgliche Schwüle, die selbst gesunden Menschen zu schaffen macht. Ganz zu schweigen von Senioren, die unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Sie vertragen die Hitze nur schlecht. Die Folgen können fatal sein: bleierne Müdigkeit, furchterregender Schwindel oder Muskelkrämpfe. In besonders schlimmen Fällen kann die Hitze sogar zu Erscheinungen wie Verwirrung führen. Auch kollabierende Kreisläufe sind häufig zu beobachten.

Die deutsche Herzstiftung hat einige Tipps parat, wie Senioren trotz der extremen Temperaturen gesund durch den Sommer kommen: Trinken Sie ausreichend. Wer unsicher ist, wie viel Flüssigkeit das im Einzelfall ist, der muss sich mit seinem Arzt beraten. Patienten mit schwer einstellbarem Blutdruck sollten die Finger aber von Gemüsebrühen oder alkoholischen Getränken lassen. Stattdessen kann der Durst mit Mineralwässern oder Fruchtschorlen gestillt werden. Die Getränke sollten aber nicht zu kalt genossen werden, weil das wiederum die eigene Wärmeproduktion ankurbelt.

Hinsichtlich der Bewegung ist cleveres Vorgehen das Gebot der Stunde. Auch bei extremen Temperaturen ist Bewegung wichtig. Verlegen Sie deswegen Spaziergänge in die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden. Im Wald oder an Gewässern sind die Temperaturen dann meist angenehm. Als Prämisse gilt: Übertreiben Sie es nicht.

Für die Einnahme von Medikamenten sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, weil die Medikation durchaus an die Temperaturen angepasst werden kann. Zum Beispiel müssen blutdrucksenkende Mittel manchmal geringer dosiert werden, weil die Wärme den Blutdruck senkt.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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