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Immer mehr Menschen werden 100

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Die Menschen werden immer älter. So lautet das Ergebnis einer schwedisch-amerikanischen Studie bei der demografische Daten der letzten 140 Jahre ausgewertet wurden. Demnach ist das erreichbare Höchstalter von Menschen, die den entwickelten Industrienationen angehören zwischen 1861 und 1999 von 100 auf 108 Jahre gestiegen. Die Ursache für diese Entwicklung sehen die Forscher nach dem Jahr 1969.Etwa seit dem Jahr 1969 leben diejenigen, die das 70. Lebensjahr erreicht haben wesentlich länger. Daraus erwachse, so die Wissenschaftler, der hauptsächliche Zuwachs im Lebensalter von acht Jahren. Die Gründe für das längere Leben wurden von den Forschern um John Wilmoth und der Universität California-Berkley nicht untersucht. Rekordhalterin im Sachen Alter gilt aber bis heute Jeanne Calment. Die Französin wurde 122,45 Jahre alt und starb im Jahre 1997. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist das Erreichen eines derart hohen Alters sehr selten. Dennoch stützt gerade Jeanne Calment posthum die Untersuchungsergebnisse, die eine ungleichmäßige Entwicklung dokumentieren. Etwa 100 Jahre lang stieg das Maximalalter um etwa 0,44 Jahre pro Jahrtzehnt an. Ab 1969 beschleunigte sich diese Entwicklung dann. Fortan stieg das Maximalalter auf 1,11 Jahre pro Dekade. 

Die Ergebnisse basieren ausschließlich auf schwedischem Datenmaterial, weil die Forscher dort die zuverlässigsten Angaben über Geburts- und Sterbedatum der vergangenen 140 Jahre verfügen. Trotzdem sollen die Ergebnisse auf die Industrienationen übertragbar sein.
Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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