Laptop – nicht auf den Schoß

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Über die Risiken und Nebenwirkungen der Laptop-Nutzung berichtet die Ärzte Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Damit liefert die Medizin ein weiteres Argument für eine neue Generation von mobilen Internet-Geräten. Kürzlich hatte Apple mit dem iPad einen neuartigen Tablett-Computer vorgestellt, der nach Ansicht von Experten das Medienverhalten nachhaltig verändern könnte. Weitere Argumente für neue Geräte lieferten beinahe zeitgleich Mediziner aus Frankreich.

Durch einen Patienten mit einer schmutzig wirkenden Hautzeichnung aufgeschreckt, verfolgten die Ärzte das seltsame Bild, das auch folgendermaßen beschrieben wird: netzartiger, rotbrauner Ausschlag. Nach intensiver Beobachtung des Phänomens stellte sich schließlich heraus, dass die Hautzeichnung zeitlich mit dem Kauf eines Laptops auftrat. In der Folge hatte Patient täglich mehrere Stunden mit dem neuen Gerät auf dem Schoß gearbeitet. Die Hautirritation trat anfangs nur zeitweilig auf und verschwand von selbst wieder– nach einer gewissen Zeit allerdings nicht mehr. Als Sofortmaßnahme rieten die Mediziner, den Laptop nicht mehr auf dem Schoß zu platzieren – mit Erfolg. In einem Zeitraum von drei Monaten verschwanden die Beschwerden.

Der Hintergrund der Hautirritation liegt offensichtlich in der Hitze, die der Laptop beim Gebrauch abgibt und die Positionierung des Geräts auf dem Schoß. Zwar sind die dabei entstehenden Temperaturen nicht so hoch, dass Verbrennungen entstehen, doch ähnlich wie bei Bäckern oder Köchen sorgt die Hitze für eine veränderte Pigmentierung der Haut. Experten vergleichen den Effekt mit dem von sonnengeschädigter Haut.

Für Abhilfe sorgt der Standplatz des Laptops. Der Experten-Rat: Also nicht auf die Knie legen, sondern auf einen festen Untergrund stellen. Oder gleich zu einer anderen Gerätegattung greifen. Tablett-Computer sind wesentlich leichter und entwickeln nicht so große Temperaturen beim Betrieb. Im Falle des iPad geschieht dies über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Außerdem lässt sich die neue Computergattung kinderleicht bedienen – nicht zuletzt das kommt den Bedürfnissen älterer Menschen sehr entgegen.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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