Letzte Ruhe
Bestattungskultur im Wandel
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| Die Zeremonie beginnt mit den vier Glasen der Schiffsglocke, und nach Worten ehrenden Gedenkens wird die Urne pietätvoll dem Meer übergeben. Foto: djd/GDS Bestattungen |
Veränderungen in der Gesellschaft machen auch vor der letzten Ruhe nicht halt, und so unterliegen die Rituale des Abschieds von Verstorbenen einem steten Wandel. Galt der kirchliche Beistand auf dem letzten Weg noch vor Jahren als selbstverständlich, wird in zunehmendem Maße von althergebrachten Traditionen Abschied genommen.
Den Angehörigen nicht zur Last fallen
Immer häufiger beschäftigen sich Menschen schon zu Lebzeiten mit ihrer eigenen Beerdigung und entscheiden sich ganz bewusst gegen eine herkömmliche Beisetzung auf dem Friedhof. Das Interesse an Baum- und Seebestattungen oder einer schlichten anonymen Grabstätte nimmt zu. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen möchte man den Hinterbliebenen nicht mit der Grabpflege “zur Last fallen”, zum anderen sprechen weitaus geringere Kosten für die neuen Bestattungsformen. Dass dabei nicht auf einen würdevollen Abschied verzichtet werden muss, zeigt das Beispiel der Seebestattung, für die übrigens keine Genehmigungspflicht besteht.
Abschied auf den
Weiten des Meeres
Als norddeutsches Bestattungsunternehmen hat beispielsweise die GDS (www.gds-bestattungen.com) eine besondere Beziehung zum Meer und ermöglicht jedem, egal wo er in Deutschland gelebt hat, eine Seebestattung nach altem Seemannsbrauch.
Bis zu 60 Trauergäste können an Bord der Schiffe, die in Kiel, Travemünde, Niendorf oder Rostock zu den Seebestattungsgebieten der Ostsee ablegen, an der Zeremonie teilnehmen. Während die Urne im Salon des Schiffes feierlich aufgebahrt ist, heißt es “Leinen los”. Ist die Beisetzungsposition erreicht, versammelt sich die Trauergesellschaft am Heck des Schiffes. Die Zeremonie beginnt mit den vier Glasen der Schiffsglocke, und nach Worten ehrenden Gedenkens wird die Urne vom Kapitän oder den Angehörigen dem Meer übergeben. Das Schiff nimmt wieder Fahrt auf, fährt einen Kreis um die Stelle des Seegrabes, und mit einem Signal aus der Schiffssirene als letztem Gruß geht es zurück in den Heimathafen. Während der rund eineinhalbstündigen Fahrt haben die Gäste Gelegenheit, in stillem Gedenken oder mit einer Trauerfeier von dem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Abhängig von Schiff und Hafen belaufen sich die Kosten für eine Seebestattung mit Angehörigen und Trauerfeier auf 1.690 bis 2.360 Euro. Alle Leistungen - wie die Abholung, die Überführung, der Sarg und die Gebühren der Reederei - sind inklusive.
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Eine stille Seebestattung ohne Angehörige kostet 1.360 Euro. Die Mitarbeiter der GDS sind Tag und Nacht unter der kostenlosen Hotline 0800-1010934 erreichbar.
Quelle: djd/GDS Bestattungen
Tags: Abschied, Beisetzung, Bestattungsform, Bestattungskultur, Grabstätte, Seebestattung







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