Geldvernichtung bei der Volkssolidarität
Rentner als Anlageopfer
Kreisverbände des größten ostdeutschen Wohlfahrtsverbandes “Volkssolidarität” haben über tausend Rentnern hochriskante Beteiligungen an Immobilienfonds verkauft, berichtete gestern das Politmagazin report MÜNCHEN.
Die Fonds der ehemaligen DDR-Massenorganisation sind nun pleite, das Geld der Rentner ist weg und die Wut groß.
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Hier drängt sich wieder einmal die Frage auf:
Wer wird die Opfer entschädigen?
Lesen Sie den ganzen Beitrag von Ulrich Hagmann und Marie von Mallinckrodt
bei report MÜNCHEN.
Lesen Sie auch den Beitrag von Rechtsanwalt Jochen Resch
Volkssolidarität Fonds insolvent vom 03. Juli 2009.
Das “Spiegel TV Magazin” (RTL)
berichtete schon am 26. April 2009
Ebenso gab es einige Presseinformationen der ”Verbraucherzentrale” vom 18. Mai 2009, 25. Juni 2009, 05. Juli 2009, 17. Juli 2009,
01. September 2009 und 09. September 2009.
… und am Ende (aus dem Club der Ahnungslosen)
Die Stellungnahme von Dr. Bernd Niederland, Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, zu den Insolvenzverfahren der Immobilienfonds in Mecklenburg-Vorpommern lesen Sie » HIER.
Tags: Anlageopfer, Immobilienfond, Insolvenzverfahren, Mecklenburg-Vorpommern, Rentner, Volkssolidarität





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Am 13. Oktober 2009 um 21:33 Uhr
Es ist schon ein starkes Stück, was da abgelaufen ist. Und das Ergebnis ist auch immer gleich. Am Ende trifft es den kleinen Mann. Ironischerweise bekommt der Begriff Volkssolidarität so eine ganz neue Bedeutung. Sind wir doch mal ehrlich: Solidarität ist kein Wert mehr in unserer Gesellschaft. Auch nicht bei den ehemaligen Genossen im Osten. Was zählt ist Kohle. Je mehr, desto besser. Kollateralschäden? Nun gut, im Sinne der Geldvermehrung ist das zu tolerieren – für viele zumindest. Man schaue auf die Finanzkrise. Wer zahlt die Zeche? Richtig. Die dämliche Solidargemeinschaft löffelt die Suppe aus. Und die Politik, die schnell und unbürokratisch das Schlimmste verhindert hat, kann nichts unternehmen. In den Türmen der (Finanz)Macht herrscht längst wieder Bombenstimmung. Ein Umdenken ist nicht erfolgt. Selbstkritik? Fehlanzeige. Das macht sehr deutlich, wo die eigentliche Macht sitzt. Wir alle dürfen funktionieren. Es ekelt mich an.
Viele Grüße
HHS
Am 21. Oktober 2009 um 16:54 Uhr
Da kann man nur hoffen, dass die Richter den richtigen Durchblick haben! In Politik und Wirtschaft müssten solche Leute die Konsequenzen ziehen - bei den VolksSolis macht man jedoch weiter, als sei nichts geschehen.
Mit immer noch etwas Hoffnung auf Gerechtigkeit,
Ihre Louise aus Dargun
Am 12. November 2009 um 16:00 Uhr
Anmerkung der Redaktion
Lesen Sie auch folgenden Beitrag:
03. 07 2009 - Volkssolidarität Fonds insolvent
http://www.senioren-blogger.de/
Am 10. Januar 2010 um 13:06 Uhr
Nun wird das Ausmaß deutlich. Die Führungsriege der VS ist so erstmal fein raus. Die meisten Verantwortlichen stehen kurz vor dem Ruhestand. Alles mit Berechnung?! Zurück lassen sie ein riesengroßer Scherbenhaufen. Es ist eine Frechheit, dass die Vereinsführungen und auch der Landesverband nicht nachhaltig zur Aufklärung beitragen. Man schaffte es nicht, Farbe zu bekennen und sich schützend vor die Unbeteiligten (Mitarbeiter, Ehrenamtlichen…) zu stellen. Unfähige und kriminelle Geschäftsführungen und Vorstände! Als jahrelanges Vereinsmitglied, Ortsgruppenmitglied und leitender Mitarbeiter bei der VS wäre ich für einen Neuanfang - selbstverständlich nach der Aufklärung aller Sachverhalte und nach Entlassung und Verurteilung aller Verantwortlichen. Nach meiner Meinung müssen neue Leute das Ruder in die Hand nehmen, die sich bereits in den Vereinen profiliert haben und unbelastet sind. Denn die eigentliche soziale Arbeit muss nach einem klaren Schnitt, der wehtuen muss, weitergehen. Ich entschuldige mich hiermit, da die schweigenden Vereinsführungen es nicht fertigbringen, bei den Geschädigten und hoffe, dass noch wenigstens etwas Geld an die Anleger zurückfließt. Für uns als Mitarbeiter ist es ebenfalls ein riesen Desaster.