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Wozu man Nackenkissen braucht
Der Kopf eines Erwachsenen wiegt in der Regel 4-6 kg und wird lediglich von sieben Halswirbeln getragen. Somit arbeitet die Halswirbelsäule den ganzen Tag auf Hochtouren. Hinzu kommt, dass das Gelenk, welches für die Beweglichkeit des Kopfes verantwortlich ist, kein Kugelgelenk ist. Dies ist auch der Grund, warum der Kopf in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist.
Die Halzwirbelsäule mit einem Nackenkissen entlasten
Wer kennt das nicht, man war den ganzen Tag auf den Beinen, hat vielleicht noch ein paar Stunden am PC oder vor einer Schreibarbeit gesessen und abends schmerzt der Nacken und manchmal zusätzlich auch noch der Kopf. Dies deutet auf eine Überforderung der Halswirbelsäule und Bänder hin. Dann hilft meist nur noch ein langer und entspannter Schlaf, doch leider verstärken viele handelsübliche Kopfkissen die Fehlhaltung der Halswirbel eher, anstatt sie zu entlasten. Nur ein gutes Nackenkissen, wie man es beispielsweise im Seniorenshop bekommen kann, unterstützt die Bänder und Wirbel anatomisch korrekt, sodass sich die Halswirbelsäule über Nacht entspannen und regenerieren kann. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob jemand lieber auf dem Rücken oder der Seite schläft, denn ein gutes Nackenkissen passt sich jeder Lage an.
Doch nicht jedes Nackenkissen ist ein optimales Nackenkissen
Viele Nackenkissen, die im Handel angeboten werden, versprechen zwar eine gute Entlastung der Halswirbelsäule, Bänder und Muskeln, doch halten solche Nackenkissen nicht immer was sie versprechen. Im Gegenteil, sie können sogar gefährlich werden, denn viele dieser Latex- oder Schaumstoff- Nackenkissen täuschen nur eine Ausformung vor, haben in der Mitte aber nur eine flache Platte. Wer seinen Kopf nachts auf solch einem sogenannten Nackenkissen bettet, läuft Gefahr sich in Seitenlage die Halsschlagader abzudrücken. Wenn dies der Fall ist, wird das Gehirn eine zeitlang nicht mehr ausreichend durchblutet, was wiederum schlimme Folgen nach sich ziehen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, ein optimales Nackenkissen zu bekommen, sollte sich dieses in einem speziellen Seniorenshop kaufen. Dort können “echte” Nackenkissen günstig gekauft werden und man hat die Sicherheit, seiner Halswirbelsäule die bestmögliche Entlastung und Stütze zu bieten, sodass sie sich über Nacht entspannen kann und so die Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich abklingen können.
Viele glauben ein Nackenkissen müsste vorne zwei Rollen und hinten einen abgeflachten Kopfteil haben, die wäre nur eine einfache Nackenrolle, aber kein echtes Nackenkissen. Richtige Nackenkissen, wie man sie im Seniorenshop bekommt, haben einen anatomisch geformten Latexkern und unterstützen den Nackenbereich mit einer Schaumplatte, die sich in der Höhe individuell anpasst.
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- 20. März 2012
Sport gegen Arthrose - Warum Sport und Bewegung für Menschen mit Arthrose wichtig ist

Tuttlingen, Februar 2012. Viele Gelenkpatienten leiden bei den jetzigen Temperaturen besonders, denn Kälte und Nässe können die Beschwerden von Arthrose noch verstärken. Dennoch sollten sie auf sportliche Betätigung nicht verzichten. Die Annahme, dass Sport zur Verschlimmerung der Gelenkarthrose führt, ist falsch. Neuen Studien zufolge lassen sich durch regelmäßige sportliche Aktivität und eine funktionelle Beanspruchung der Gelenke die Schmerzen an den Gelenken lindern oder sogar verhindern. „Eine Arthrose kann auch durch zu wenig Bewegung entstehen. Wir brauchen deshalb die sportliche Aktivität, jedoch nicht in belastender, sondern in moderater Form. Durch gezielte, sportliche Betätigung wird die gelenkumgebende Muskulatur nachweislich gekräftigt, wodurch sich die Gelenkfu?hrung verbessert und der Knorpel geschu?tzt wird“, erklärt Dr. med. Matthias Hauger, Orthopäde und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Landkreis Tuttlingen. Allzu oft ist Unkenntnis der Grund, warum besonders Arthrosepatienten ihre Gelenke lieber schonen. „Die meisten Ausdauersportarten sind aufgrund ihrer dynamischen Bewegungsabläufe sehr gut zur Prävention und Behandlung von Arthrose geeignet. Aktivitäten, die ein häufiges Abstoppen und wieder Anlaufen beinhalten, belasten dagegen die Gelenke. Sportarten wie Tennis, Squash oder auch Carving Ski sind daher bei Arthrosepatienten nicht zu empfehlen.“
Dr. Matthias Hauger erläutert, welche Sportarten für Menschen mit Arthrose geeignet sind und wie sie am besten ausgeführt werden:
Schwimmen und Aquagymnastik:
Schwimmen ist besonders schonend für Menschen mit Arthrose, da durch den Auftrieb des Wassers die Gelenke entlastet werden. „Kraul- und Rückenschwimmen helfen beim Aufbau wichtiger Muskelgruppen. Ein gelenkschonender und dennoch effektiver Sport, der Ausdauer, Koordination und Muskelkraft verbessert, ist Aquagymnastik. Hier sollte allerdings darauf Acht gegeben werden, zu heftige Stoßbewegungen im Wasser zu vermeiden“, rät Dr. Hauger.
Nordic Walking und Schneeschuhlaufen:
Beim Nordic Walking wird im Gegensatz zum Walking oder Wandern auch die Oberkörpermuskulatur beansprucht. Das Hinzunehmen der Stöcke entlastet die Beine und Kniegelenke. „Nordic Walking ist für Arthrosepatienten sehr zu empfehlen und lässt sich in Strecke und Tempo leicht der individuellen Kondition anpassen“, so Dr. Hauger.
Radfahren:
Radfahren hält die Kniegelenke mobil und stärkt die Muskeln, kann aber bei hohem Tempo auch zu viel Druck auf die Gelenke ausüben. „Es ist nicht notwendig, an die eigenen Grenzen zu gehen, um einen Trainingseffekt zu erreichen“, so Dr. Hauger. Ähnlich wie Überlastung können starke Drehbewegungen oder überkreuzte Beinstellungen kritisch sein. „Die individuelle Belastungs- und Leistungsfähigkeit eines Gelenkes sollte zuvor von einem Orthopäden oder Krankengymnasten richtig eingeschätzt werden,“ rät Dr. Hauger.
Über Arthrose
Arthrose ist eine nichtentzu?ndliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Die damit verbundenen degenerativen Prozesse können ein Gelenk oder mehrere Gelenke betreffen. Bereits mit 35 Jahren hat ein Drittel der Bevölkerung arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. 75 Prozent aller u?ber 50-Jährigen und 90 Prozent der u?ber 75-Jährigen haben radiologisch nachweisbare Gelenkveränderungen, auch wenn sich diese klinisch zunächst nur bei einem geringen Teil der Betroffenen im Alltag bemerkbar machen. Wegen der großen Verbreitung und der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung wird die Arthrose inzwischen als Volkskrankheit angesehen.
Über das Klinikum Landkreis Tuttlingen
Das Klinikum Landkreis Tuttlingen behandelt als Klinikverbund an den Standorten Tuttlingen und Spaichingen jedes Jahr mehr als 15.000 Patienten stationär. Mit 324 Planbetten sind sie der zuverlässige medizinische Versorger in der Region. Rund 800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie hochmoderne medizinische Standards garantieren eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Weitere Informationen unter:
Presse-Kontakt
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- 9. März 2012
Weiterbildung für Silversurfer an der Uni: Computer, Kunst und Literatur ComKuLit
Das Seminar Computer, Kunst und Literatur (ComKuLit) wendet sich an die Generation 60+. Vor allem an Silversurfer, an ältere Menschen, die keine Scheu vor Computer und Internet haben. Es handelt sich um eine Weiterbildung auf Hochschulniveau, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht unbedingt auf einen neuen Beruf vorbereitet, ihnen aber neue persönliche Perspektiven eröffnet. Es unterrichten engagierte und kompetente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Praktikerinnen und Praktiker.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in aktuelle Strömungen von Kunst und Literatur. Sie sollen diese auf künstlerische und literarische Traditionen beziehen können, beginnend mit der Renaissance. Ein besonderes Augenmerk gilt Kunst und Literatur, die man mithilfe von Computern und des Internets bzw. des mobilen Netzes produziert und vertreibt. Dadurch werden auch Kenntnisse über Funktionsweisen des Computers und von Computernetzen vermittelt. Zudem wird in die Benutzung ausgewählter Textverarbeitungs- und Grafikprogramme eingeführt.
Lehren und Lernen
Neuartig ist die Kombination von drei Anwendungsgebieten bzw. Disziplinen. Ein Gebiet wird über das andere kennengelernt, ist sowohl Mittel als auch Zweck. Noch nie war eine solche Kombination so sinnvoll und wirkungsmächtig wie heute, wo ständig Internet- und Handyprojekte mit neuen Zugängen zu Kunst und Literatur entstehen und Kunst und Literatur den Computer und das Netz für Produktion und Vertrieb nutzen und auch auf inhaltlicher Ebene mit virtuellen Möglichkeiten experimentieren. E-Learning, elektronisch unterstütztes Lehren und Lernen, ist Teil von ComKuLit. Man kann über eine Lernplattform auf Materialien zugreifen. So kann auch auf die besondere Situation eines Teilnehmers oder einer Teilnehmerin eingegangen werden. Natürlich gibt es alle Materialien zusätzlich in gedruckter Form.
Zertifikat
FHNW-Kursbestätigung
Ort
Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft
Peter Merian-Strasse 86, 4002 Basel
Daten
8 Tage: 03.09.2012 - 13.09.2012
Kontakt
Petra Abt, petra.abt@fhnw.ch, T +41 61 279 17 47
Seminarleitung: Prof. Dr. Oliver Bendel
Melden Sie sich bitte bis 15. Juni 2012 verbindlich an. Die Bestätigung erhalten Sie bis 15. Juli 2012.
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- 27. Februar 2012
Der Online-Einkauf fällt nicht allen Senioren leicht
Computer gibt es mittlerweile seit 70 Jahren und auch das Internet ist streng genommen schon mehrere Dekaden alt. Die Wahrheit ist aber, dass bis vor 20 Jahren Heimcomputer noch nicht wirklich in der breiten Masse und vor allem nicht bei älteren Menschen etabliert waren. Das Internet feierte ebenfalls erst in den mittleren 90ern seinen Siegeszug und erst seit ungefähr zehn Jahren ist der Internetanschluss auch bei älteren Mitbürgern üblich. Sich der Technik zu entziehen, ist auch im höheren Alter nicht einfach, doch der Einkauf im Internet stellt viele Senioren immer noch vor eine große Herausforderung.
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- 23. Februar 2012
Diagnose COPD – chronische Lungenkrankheit wird oft zu spät ernstgenommen
Offenburg, Februar 2012. Katharina W. (65 Jahre) wurde zum ersten Mal vor 15 Jahren von einem Arzt auf ein Lungenemphysym aufmerksam gemacht. Damals ging es ihr gut. Sie rauchte weiter, die Krankheit schritt jedoch langsam voran. Eines Morgens merkte sie, dass sie plötzlich immer weniger Luft bekam und ihre Körperfunktionen nicht mehr richtig beherrschte. Der Arzt stellte bei ihr die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD feststellte. Die Krankheit ist nicht mehr rückgängig zu machen. Sie ist auf Medikamente angewiesen und inhaliert täglich Kortison. Spaziergänge sind nur noch mit Sauerstoffflasche möglich.
„Die Diagnose COPD bedeutet tiefe Einschnitte im Leben der Betroffenen.“, erklärt PD Dr. Siegfried Wieshammer, der gemeinsam mit Dr. Lothar Latzke das Pneumologisch-Thoraxchirurgische Zentrum (PTZ) am Ortenau Klinikum in Offenburg leitet: „Es kann in einem späteren Stadium der Krankheit auch bedeuten, dass Sie im Alltag fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen.“ Das PTZ in Offenburg ist eine der wenigen Lungenabteilungen in Baden-Württemberg, bei der Internisten und Chirurgen in einer Abteilung zusammenarbeiten. Diagnostik, medikamentöse Behandlung und Operation finden hier in derselben Abteilung statt. „ Die Chancen durch frühzeitige Diagnose und richtige Behandlung ein Fortschreiten von COPD zu verlangsamen, sind sehr gut. Leider finden Betroffene häufig sehr spät zu uns, denn die Existenz von COPD ist immer noch recht unbekannt in der Bevölkerung“, sagt Dr. Latzke.
Häufigste Ursache ist Zigarettenrauch
Für die Entstehung von COPD ist Zigarettenrauch die häufigste Ursache. Die meisten Patienten sind Raucher oder ehemalige Raucher. Oftmals entwickelt sich COPD aus einer Bronchitis. „Die Flimmerhärchen der Atemwege werden im Entstehen der Bronchitis zunehmend gelähmt, und die Lunge produziert übermäßig viel Schleim“, erklärt Dr. Wieshammer. Dadurch kommt es verstärkt zu Husten und Auswurf.
Wird das Rauchen umgehend eingestellt, also die Ursache der chronischen Bronchitis beseitigt, können sich die Veränderungen noch zurückbilden. Geschieht dies nicht, kann sich aus der chronischen Bronchitis im Laufe der Zeit die COPD entwickeln: Die Flimmerhärchen werden dann vollständig zerstört, die entzündete Bronchialschleimhaut verdickt sich und verengt die Luftwege. Diese Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen.
Therapiemöglichkeiten bei COPD
Die Stabilisierung der Sauerstoffkonzentration im Blut wird mit einer Langzeit-Sauerstofftherapie behandelt, insbesondere wenn bereits eine Schwäche der rechten Herzhälfte vorliegt. 16 bis 18 Stunden pro Tag inhalieren die Patienten Sauerstoff über eine Nasensonde. Dadurch verringert sich auch das Gefühl der Atemnot.
Wenn bereits ein Lungenemphysym entstanden ist, also zu viel Lungengewebe zerstört wurde, kann in einigen Fällen auch eine Operation helfen. Bei der Operation wird das ballonartig erweiterte Lungengewebe, das nicht mehr funktionstüchtig ist, entfernt. So kann eine Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden.
Den Alltag bewältigen
Unterstützen können die Patienten die verschiedenen Behandlungsmethoden selbstverständlich, indem sie Zigarettenrauch und andere Schadstoffe, wie zum Beispiel Feinstaub, konsequent meiden.
Bewegung fällt vielen schwer, kann jedoch langfristig die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Leichtes Jogging oder Nordic Walking sind beispielsweise geeignete Sportarten für COPD-Patienten. Im Verlauf der COPD kann es immer wieder zu akuten Verschlimmerungen der Beschwerden, sogenannten Exazerbationen, kommen. Verantwortlich dafür sind Infekte, Luftverschmutzungen oder eine feucht-kalte Witterung. Patienten bemerken die Verschlechterung sofort an der anstrengenden Kurzatmigkeit, die wieder häufiger auftritt, und an stärkerem Husten. „Verschlechtert sich das Befinden der Patienten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden“, rät Dr. Latzke. In jedem Fall, auch in Zeiten allgemeinen Wohlbefindens, sollten sich COPD-Patienten regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen.
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- 17. Februar 2012




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