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Schlafapnoe bei Senioren

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Ältere Menschen sind sehr häufig von der sogenannten Schlafapnoe betroffen. Bei diesem nur wenig bekannten Krankheitsbild kommt es während des Schlafs immer wieder zum Aussetzen der Atmung. Oder anders formuliert: Der Patient atmet während des Schlafs für eine gewisse Zeit lang nicht mehr. Die Sauerstoffzufuhr wird bis zu 600 Mal in einer Nacht unterbrochen. Das Fatale dabei: Meist bleibt eine Schlafapnoe über lange Zeit unerkannt.

Wie viele Menschen an einer Schlafapnoe erkrankt sind, dass können Schlafforscher nicht verlässlich beziffern. Experten gehen aber von bis zu sechs Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Zirka fünf Prozent davon sind auch diagnostiziert. Ein Blick auf die Symptome macht deutlich, dass die Dunkelziffer tatsächlich extrem hoch sein kann. Aufgrund des verminderten Sauerstoffgehalts des Bluts und des gestörten Nachtschlafs haben Menschen, die an Schlafapnoe erkrankt sind, mit Symptomen zu kämpfen, die das Alltagsleben deutlich erschweren. Müdigkeit am Tage, die Neigung einzuschlafen Kopfschmerzen, eine verminderte Leistungsfähigkeit oder Störungen des Gedächtnisses sind nur einige wenige Auswirkungen, die eine Schlafapnoe bewirken kann. Das Beschwerdebild kann dabei durchaus auch Sexualstörungen wie Impotenz hervorrufen.

Mit der Schlafapnoe ist nicht zu spaßen. Die Wissenschaft ist sich einig, dass ohne eine qualifizierte Behandlung ernsthafte Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Depressionen drohen. Eine Selbsteinschätzung kann man vornehmen, wenn man sich folgende Fragen stellt:

Kann ich tief und ruhig schlafen?

Wache ich erholt und frisch auf?

Starte ich gestärkt in den neuen Tag?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Nein“ beantworten müssen, dann ist das möglicherweise ein Hinweis auf eine Schlafapnoe. Ein Test im Internet stuft Ihr persönliches Risiko ein an einer undiagnostizierten Schlafapnoe zu leiden. Sie erreichen die Seite unter der folgenden Adresse: http://www.lung.ch/de/schlafapnoe-risikotest.html

Liegen Anzeichen für eine Erkrankung vor, dann sollten Betroffene den Hausarzt konsultieren.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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