Senioren sind die Zukunft der Gesellschaft
Es klingt unglaublich: Weil die Gesellschaft dramatisch altert, könnten die Senioren die Zukunft der Gesellschaft sein. Was perspektivlos klingt, besitzt durchaus Potenzial, denn: Senioren sind nicht gleichzusetzen mit dem Begriff „alt sein“. Der medizinische Fortschritt und verbesserte Lebensbedingungen haben dafür gesorgt, dass Menschen in Deutschland heute erst ab einem Lebensalter von 76 Jahren als alt gelten. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen. Altern oder älter werden ist kein unabwendbares Schicksal, das es zu ertragen gilt, sondern ein Prozess, der durch die aktive Teilnahme am Leben zu beeinflussen ist.
Wir alle haben gute Chancen alt zu werden. Jede zweite Frau wird heute 85 Jahre alt. Jeder zweite Mann erlebt zumindest das 79. Lebensjahr. Die eindeutige Tendenz: Die nächste Generation wird noch älter. Hochrechnungen zufolge wird die Zahl derjenigen, die 90 Jahre oder noch älter werden bis zum Jahr 2040 um 390 Prozent ansteigen. Was bleibt, ist die Frage, was die Menschen mit der gewonnenen Lebenszeit anstellen werden. Wissenschaftler entdecken einen deutlichen gesellschaftlichen Widerspruch: Auf der einen Seite pflegt die Gesellschaft einen ausgeprägten Jugendkult und begegnet den Alten häufig mit wenig Sensibilität. Das wird sich nach Ansicht der Experten künftig ändern. Nicht zuletzt die individuellen Lebensentwürfe und Pläne der Alten werden dafür sorgen, dass ältere Menschen in der Gesellschaft eine andere Wahrnehmung erfahren. Fest steht aber schon jetzt: Das tradierte Bild des alten Greises, der auf einer Bank dahinsiecht, das gibt es schon heute nicht mehr.
Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro
Tags: Alter, Gesellschaft, Senioren








Am 29. März 2010 um 11:13 Uhr
Ja, wir werden immer älter… Aber deshalb muss man uns noch lange nicht ausrangieren. Ich habe ein Portal für Senioren entdeckt, dass speziell für jede Region in Deutschland alles Wissenswerte anbietet. Hier kann man seine Erfahrungen einbringen und auch an denen von anderen “Silbersurfen” teilhaben. Mein Enkel hat mich darauf gebracht… Die jungen Leute… Die Seite heißt www.seniflex.de
Grüße Klaus