Sonne unterstützt die Gesundheit

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Es klingt zu schön um wahr zu sein. Sonnenanbeter dürfen sich glücklich schätzen. Eine neue Studie belegt die positiven Auswirkungen der Sonne auf den Vitamin-D-Gehalt. Längere Aufenthalte im Sonnenlicht können Senioren indirekt vor Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems schützen. Außerdem konnte die Untersuchung belegen, dass das Sonnenlicht eine schützende Auswirkung vor Diabetes hat. Hintergrund des für viele überraschenden Ergebnisses: 90 Prozent der über 50-Jährigen ist nur unzureichend mit dem wichtigen Vitamin D versorgt.

Damit steigt das Risiko für das metabolische Syndrom – dem entscheidenden Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten. Es geht einher mit den verschiedensten Störungen des Stoffwechsels, der Blutdruckregulation und einer charakteristischen Fettleibigkeit. Die Forscher der englischen Universität Warwick berichten in der Zeitschrift „Diabetes Care“, dass die schlechte Versorgung mit Vitamin D maßgeblich zum metabolischen Syndrom beiträgt.

Die Ergebnisse basieren auf einer Untersuchung von mehr als 3.000 Einwohnern der chinesischen Städte Peking und Shanghai. Bei fast der Hälfte der Probanden im Alter zwischen 50 und 70 Jahren wurde das metabolische Syndrom festgestellt. Besonders gefährdet für Erkrankungen wie Diabetes oder des Herz-Kreislaussystems waren diejenigen, die schlechte Vitamin-D-Werte hatten. Sonnenlicht kann hier erste Hilfe leisten. Wie die meisten Wirbeltiere deckt der Mensch einen Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs durch die Sonneneinstrahlung seiner Haut.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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