Traueranzeigen jetzt auch im Internet
| © Gerd Altmann / PIXELIO |
Leider ist es eine traurige Pflicht, den Tod eines geliebten Menschen bekannt zu geben. Mittels Traueranzeige in der Zeitung werden Freunde, Nachbarn oder Bekannte über den tragischen Verlust informiert. Auf dem neuen Portal www.trauer.de veröffentlichen zahlreiche deutsche Tageszeitungen ihre Traueranzeigen jetzt auch im Internet. Das Unternehmen sieht das Angebot als logische Ergänzung der klassischen Printanzeige und bietet viele neue Möglichkeiten, sich zu informieren oder Trost zu spenden.
Im Gedenkbereich können sich Freunde und Bekannte gegenseitig austauschen, wie der Mensch war und welche Momente einander verbinden. Auch Dinge, die man immer schon sagen wollte, es in der Hektik des Alltags aber nie getan hat, können in diesem Bereich niedergeschrieben werden. Ein Online-Fotoalbum rundet den Nachruf ab. Hier können Bilder veröffentlicht werden. Auch an einen Ratgeber rund um die Themen Tod und Trauer haben die Initiatoren gedacht. Was ist Trauer und in welchen Phasen verläuft Sie? Worauf muss man bei einem Testament achten und wo gibt es Hilfestellung? Diese und weitere Themen werden ausführlich dargestellt. Nützliche Checklisten woran man im Trauerfall unbedingt denken muss, runden das Angebot ab.
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Diese und weitere Themen werden ausführlich auf der Website www.trauer.de dargestellt. Nützliche Checklisten woran man im Trauerfall unbedingt denken muss, runden das Angebot ab.
Tags: Checkliste, Ratgeber, Testament, Tod, Trauer, Traueranzeige, Trauerfall





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Am 31. März 2009 um 21:52 Uhr
Sicher eine begrüßenswerte Idee. Die Familien, ihre Angehörigen und erst recht Freunde und Bekannte sind heute nicht mehr so wie früher auf einen lokal begrenzten Raum verteilt. Eine Veröffentlichung in der Lokalpresse erreicht somit mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht alle, die davon Kenntnis haben sollten..
Wie im Beitrag schon erwähnt, bietet das Portal einen gelungenen Service rund um die Thematik.
Am 1. April 2009 um 17:29 Uhr
Bei den Traueranzeigen funktioniert Print und Internet nicht identisch. Die Zeitung ist begrenzt, liegt auf dem Tisch, viele ältere Menschen fangen tatsächlich bei den Todesanzeigen an zu lesen.
Die Informationen des Internets sind quasi unbegrenzt, ein Todesanzeigenportal als Startseite wird kaum eine/r einrichten, mit der Suchfunktion werden alle “Müllers” gefunden (seit Januar 2009 momentan 250 Einträge), keineswegs regional. Ich frage mich, ob die Menschen wirklich auf diese Weise auf die bekannten/befreundeten Verstorbenen aufmerksam werden. Die Einträge können nur ergänzend sein.