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Vierbeiner unterstützen Senioren

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Haustiere können verhindern, dass sich alte Menschen einsam fühlen. Das berichten nicht nur viele Senioren aus Erfahrung. Die Erkenntnis setzt sich zunehmend auch in Fachkreisen durch. Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: Nicht jedes Tier ist ein guter Begleiter für ältere Menschen. Generell sind Hunde gut geeignet, um Menschen im fortgeschrittenen Alter zu begleiten. Sie sprechen Körper und Seele gleichermaßen gut an, wissen Tierärzte zu berichten. Außerdem eignen sich Hunde als Ersatz für Beziehungen oder Familien sehr gut, weil sie sehr stark auf den Halter bezogen sind. Das sorgt für eine nachhaltige und enge Bindung zwischen Herrchen und Hund.

Doch auch für Hunde als Haustier gilt: Nicht alle Rassen sind für Senioren zu empfehlen. Rassen, die sehr viel Auslauf benötigen, sind meist nicht ideal für ältere Menschen. Sinnvoller sind dagegen kleine und mittlere Rassen. Auch die Wohnung muss zum Vierbeiner passen. Sie sollte nicht zu klein sein. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass der Hund im Falle eines Falles auch mehrere Stufen getragen werden kann. Das Alter des Halters spielt nach Ansicht der Fachleute keine große Rolle. Viel eher sollte der körperliche Zustand darüber entscheiden, ob die Anschaffung eines Hundes eine gute Entscheidung ist. Besonders vorsorgliche Halter kümmern sich bereits bei der Entscheidung für ein Tier um Unterbringungsmöglichkeiten für den Fall eigener Krankheiten. Günstig ist es oftmals, wenn sich Senioren für einen Hund entscheiden, der bereits in der zweiten Lebenshälfte ist.

Zu berücksichtigen sind auch die Kosten. Steuer, Futter und Tierarztkosten summieren sich schnell zu erklecklichen Beträgen. Die Nähe zum Hund geht aber auch einher mit besonderen Verpflichtungen. Spazierengehen und eine intensive Beschäftigung sind Grundvoraussetzungen für eine enge Beziehung zwischen Halter und Hund.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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Eine Reaktion zu “Vierbeiner unterstützen Senioren”

  1. perendie

    Auch Katzen sind übrigens sehr angenehme Begleiter für ältere (und junge) Menschen. Meiner Oma hat die kleine Mimi sehr gut getan. Gerade Perserkatzen sind eher träge Katzen, die sich nicht so viel bewegen. Und Gassi gehen muss man mit einer Katze ja sowieso nicht.

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