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Pflege – sind Sie gut für den Ernstfall abgesichert?

Quelle: Fotolia, 99094355, Urheber: Tatjana Balzer

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Pflegebedürftigkeit – alt sein und Hilfe benötigen – ein Thema, das viele Menschen gerne ausblenden. Die „Jungen” sehen keine Veranlassung, sich mit dem Thema zu befassen – die „Best-Ager” in der Altersgruppe 50+ fühlen sich häufig auch noch viel zu fit, um sich ernsthaft damit zu befassen. Viele glauben auch, sie wären über unsere staatlichen Sozialsysteme hinreichend abgesichert und bräuchten sich keine Gedanken zu machen – weit gefehlt. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist bestenfalls eine Teil-Kasko-Absicherung – das haben im Laufe der Zeit auch viele Politiker bestätigt und daran ändern auch die umfangreichen Reformen der letzten Jahre nichts.

Das ändert sich zum 1.1.2017 bei der gesetzlichen Pflegeversicherung

Beim Thema Pflege hat sich einiges getan in den letzten Jahren – die Leistungen wurden im Zuge des Pflegestärkungsgesetz I (PSG I) in mehreren Schritten erhöht – insbesondere für Personen mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz (wovon insbesondere Demenz-Kranke betroffen sind) wurden die Leistungen schrittweise verbessert. Durch das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) wird die Reform zum 1.1.2017 vollendet – dabei ändern sich nicht nur einzelne Leistungswerte, sondern der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird komplett erneuert.

Gab es bislang 3 Pflegestufen und den Begriff der eingeschränkten Alltagskompetenz, so wird es ab Januar 2017 5 Pflegegrade geben. Stand bislang im Fokus, welche körperlichen Einschränkungen der Pflegebedürftige hat, so kommt es künftig darauf an, inwieweit ein selbstständiges Leben möglich ist (ggf. auch mithilfe von Hilfsmitteln) – davon profitieren künftig Menschen mit geistigen Erkrankungen wie Demenz  – diese könnten künftig auch direkt in einen der höheren Pflegegrade eingestuft werden, wenn die Erkrankung schon so weit fortgeschritten ist, dass viel Hilfe benötigt wird.

Die Leistungen ändern sich zwar im Zuge des PSG II zum Januar 2017 ebenfalls, allerdings werden diese nicht gravierend erhöht, sondern es findet vielmehr eine Umverteilung statt. Bei stationärer Pflege etwa müssen Pflegebedürftige im Pflegegrad 2 künftig z.B. einen höheren Eigenanteil bezahlen wie derzeit bei stationärer Pflege in Pflegestufe I. Bei Pflegestufe III hingegen zahlt man heute im Pflegeheim mehr wie künftig bei Pflegegrad 4 oder 5 – die Eigenbeteiligung im Fall stationärer Pflege wird durchgängig von Pflegegrad 2 bis 5 immer gleich ausfallen.

Die gesetzlichen Leistungen reichen auch ab 2017 nicht aus

Doch Fakt ist und bleibt: Auch mit der Pflegereform 2017 bleibt die gesetzliche Absicherung eine Teilversicherung – jeder muss einen Teil seiner Pflegekosten selbst tragen. Und das kann in Summe sehr viel werden. Das Risiko, dass wir pflegebedürftig werden ist nicht gering: etwa zwei drittel aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig – bei Männern ist es zumindest jeder zweite. Ein durchschnittlicher Pflegefall dauert rund 6 Jahre an – dabei gehen schnell 5stellige Summen und mehr drauf, die das Erbe schmälern oder den Partner und die eigenen Kindern in Bedrängnis bringen können. Mit Ihrem Partner bilden sie (übrigens auch dann, wenn Sie nicht verheiratet sind) eine Bedarfsgemeinschaft und müssen gegenseitig für etwaige Pflegekosten aufkommen – bei den Kindern sieht es ähnlich aus – das Sozialamt springt zwar zunächst ein, doch werden die Kinder in Anspruch genommen, wenn deren Einkommen über den Festlegungen für den notwendigen Eigenbedarf der Düsseldorfer Tabelle liegt.

Wer sein Vermögen und seine Angehörigen schützen möchte, sollte rechtzeitig eine private Pflegeversicherung abschließen – je früher der Abschluss erfolgt, desto günstiger ist der Einstieg, denn die Beiträge berechnen sich nach dem Eintrittsalter. Welche Versicherung geeignet ist, lässt sich leicht feststellen. Im Internet bieten viele Anbieter einen Pflegezusatzversicherung Vergleich an. Achten Sie darauf, einen möglichst großen und stabilen Anbieter zu wählen, der möglichst finanzstark ist – das kann auch gut für die künftige Beitragsstabilität der abgeschlossenen Versicherung sein. Derzeit haben viele private Anbieter angekündigt, ihre Tarife zum Januar 2017 auf die neuen Modalitäten umzustellen – allerdings haben noch nicht alle Gesellschaften bekanntgegeben, wie das genau aussehen wird. Derzeit ist also zu überlegen, noch einige Monate mit dem Abschluss der Pflegezusatzversicherung zu warten und zu schauen, wie die neuen Tarife genau aussehen werden.

  • 10. September 2016
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Ab Januar 2015 erhöht sich der Zuschuss für Treppenlifte

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Wer die Anschaffung eines Treppenliftes plant, kalkuliert dabei meist die Förderung von bis zu 2.557 Euro mit ein. Laut Paragraph 40 des Sozialgesetzbuchs IX kann dieser Zuschuss pro Person und Maßnahme beantragt werden. Ab Januar 2015 erhöht sich der Betrag auf 4.000 Euro.

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  • 21. Dezember 2014
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Bestattungsvorsorge

Wer denkt schon gerne an den Tod, diese Gedanken schieben die meisten ganz weit weg. Doch wenn man älter wird bleibt das nicht aus. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Was wird passieren wenn ich nicht mehr da bin – wie werden mich meine Angehörigen beerdigen – was kostet eine Beerdigung – wie will ich eigentlich beerdigt werden. Genau diese Überlegungen müssen sich auch die Hinterbliebenen machen. Das ist oft sehr schwer, vor allem wenn sie in ihrer Trauer nicht so recht wissen, ob sie das Richtige im Sinne des Verstorbenen tun, denn meistens hat man nie darüber gesprochen. Es ist einfach immer noch ein Tabuthema. Aber Sie können schon zu Lebzeiten helfen, Ihren Lieben diese schwere Entscheidung abzunehmen.

Wie geht man am besten vor?

Wenn Sie eine finanzielle Vorsorge für Ihre Nachkommen treffen möchten, dann ist das mit dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung möglich. Mit der Zahlung von monatlichen Beiträgen spart man eine gewisse Summe an. Allerdings sind die Bestattungskosten je Beerdigungsart unterschiedlich hoch. Es ist deshalb ratsam, wenn Sie sich vorher informieren, welche Kosten bei Ihrem Beerdigungswunsch entstehen.

Wenn Sie möchten, dass sich Ihre Hinterbliebenen nicht um all die anfallenden Dinge einer Bestattung kümmern müssen, ist ein Vorsorgevertrag die beste Lösung. Hier können Sie schon zu Lebzeiten Ihre Beerdigung selbst regeln. Das macht man am besten bei einem Bestattungsinstitut. Festlegen kann man hier z.B. auf welchem Friedhof man beerdigt werden möchte, die Zeremonie der Trauerfeier, Wünsche zu Blumenschmuck, Musik und zur Grabpflege. Eine große Erleichterung für Ihre Nachkommen, wenn sie sich nicht um diese Dinge kümmern müssen.

Was sollte man bedenken?

Ein Vorsorgevertrag ist also sehr hilfreich für Angehörige. Doch ohne diesen stehen Ihre Lieben vor der Wahl, Erd-oder Feuerbestattung, Sarg oder Urne.

Särge werden mit verschiedensten Ausstattungen angeboten, von einfachem Krepppapier bis zu Seidenkissen und Matratzen. Auch bei Urnen ist von einfach bis kunstvoll alles dabei. Natürlich variieren die Kosten für Särge und Urnen je nach Ausstattung sehr stark. Grund genug, Ihren Lieben diese Entscheidung abzunehmen.

Vielleicht noch ein Wort zu den immer beliebter werdenden Waldfriedhöfen. Eine interessante Überlegung für naturverbundene Menschen. Mit einem Vorsorgevertrag hat man auch hier die Möglichkeit, die Bestattung zu planen, alles Finanzielle zu regeln und sich schon seinen Wunschbaum als letzte Ruhestätte auszusuchen. Sogar eine Finanzierung mit monatlicher Ratenzahlungen ist möglich.

Eine gute Alternative für Menschen die allein sind oder Angehörige haben, die sich nicht dauerhaft um eine Grabstätte kümmern können.

  • 22. August 2014
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Wohnen im Alter: Boden schlägt bei Stürzen Alarm

sensfloor80 Prozent der Stürze in Seniorenheimen passieren vor dem Bett oder im Badezimmer, so eine Studie der AOK. Damit diese gefährlichen Situationen nicht unentdeckt bleiben, gibt es den “SensFloor”-Boden. Wie die Technik genau funktioniert, erfahren Sie hier. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 8. Juli 2013
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