Betrüger nutzen Bankenkrise
Senioren geraten wieder einmal ins Visier von dreisten Betrügern: „Holen Sie Ihr Erspartes schnell von der Bank, bevor die Kassenzahlungsunfähig sind“, so heißt es dann häufig. Ist das Geld dann in den eigenen vier Wänden deponiert, dann melden sich angebliche Handwerker oder Techniker unter einem Vorwand, um die Besitzer vom Ersparten zu erleichtern. Das meldet der Weiße Ring, der Opfern von Kriminalität hilft. Die Experten raten allen Senioren das Ersparte auf der Bank zu belassen. Dort ist es nicht nur sicherer als zu Hause. Normale Einlagen werden zudem von Sicherheitsfonds geschützt. Die Banken verfügen trotz aller aktuellen Meldungen von den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise über ausreichend Bargeld.
Zum Schutz vor Trickbetrügern haben die Betreiber der Internetseite www.pfiffige-senioren.de einige Regeln zusammengestellt, die sich bewährt haben. Motto hierbei: Wir sind alt, aber nicht doof. Wer die folgenden Regeln berücksichtigt und den gesunden Menschenverstand einsetzt, der macht es Trickbetrügern schwer.
• Wir kaufen und unterschreiben nichts an der Haustür
• Wir haben an der Haustür ein Telefon/Handy in greifbarer Nähe
• Wir lassen keine Fremden in die Wohnung
• Wir geben kein Geld an Personen, an die wir uns nicht erinnern können
• Wir sagen niemand unsere Kontonummer und Geheimzahl
• Wir sichern unsere Wohnungstür
Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro





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Am 15. März 2009 um 20:16 Uhr
Es ist ja nicht nur die Bankenkrise, die von Betrügern genutzt wird. Alltägliche Verhaltensweisen werden missbraucht, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich kann nur empfehlen, wach und aufmerksam zu bleiben. Lieber etwas misstrauischer sein, als alles gleich glauben zu wollen, d. h. ja nicht gleich unfreundlich allem Fremden gegenüber zu stehen. Aber Kritik und Zeit für Erkundigungen sollten auch möglich sein.