Bewegung – ein natürliches Lebenselixier

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„Wer rastet, der rostet.“ Das bekannte Sprichwort hat es in sich. Wer die Aussage ernst nimmt und gesund und fit bleiben möchte, kommt nicht darum herum, sich täglich mit dem Thema Bewegung auseinanderzusetzen. Denn: Auch oder gerade im fortgeschrittenen Alter ist es wichtig, körperlich rege zu bleiben. Das Schöne dabei ist, dass Sie keine Investitionen tätigen müssen. Eine Portion Selbstdisziplin reicht völlig aus. Schon nach wenigen Tagen erfahren Sie am eigenen Leib, wie die Bewegung Sie beflügelt.

Um das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen, raten Ärzte zu täglichen Spaziergängen. Schon 30 Minuten am Tag reichen aus. Als ungeübter Spaziergänger sollten Sie dabei mit einem langsamen Tempo beginnen. Als Maxime für jedes Bewegungsprogramm sollte dabei gelten: Auf keinen Fall überfordern! Gehen Sie es langsam an und hängen Sie lieber ein paar Minuten dran, wenn Sie sich unterfordert fühlen. Das richtige Tempo haben Sie gefunden, wenn Sie sich unterwegs ohne zu schnaufen unterhalten können. Durch die Bewegung wird das Immunsystem gestärkt und die Durchblutung angeregt. Wer den sportlichen Aspekt forcieren möchte, der kann auch Nordic Walking ausprobieren. Das sportliche Gehen mit den langen Stöcken mag befremdlich aussehen, ist aber als Kreislauftraining durchaus zu empfehlen. Es fordert den ganzen Körper. Millionen Menschen haben inzwischen den Spaß daran entdeckt. Auch die Technik ist leicht zu erlernen, und häufig finden sich Gesinnungsgenossen mit denen man zum Walken gehen kann.

Doch damit nicht genug: Auch im Alltag können Sie immer wieder Mini-Fitness-Einheiten einplanen: Nutzen Sie wann immer möglich Treppen – meiden Sie Aufzüge oder Rolltreppen. Lassen Sie bei kleinen Erledigungen das Auto stehen, und nehmen Sie einfach mal wieder das Fahrrad. Einmal auf den Bewegungsgeschmack gekommen, werden Sie in Ihrer individuellen Alltagsumgebung sicher noch zahlreiche Potenziale finden, die Sie im Hinblick auf zusätzliche Bewegung ausschöpfen können.

Bevor Sie aber mit einem Bewegungsprogramm starten, sollten Sie einen kurzen Abstecher bei Ihrem Hausarzt machen, um sich durchchecken zu lassen. Erzählen Sie ihm von Ihren Plänen. Der Arzt wird Ihnen eventuelle gesundheitliche Einschränkungen nennen auf die Sie beim Sport achten müssen.

Jürgen Ponath

Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro

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