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Daheim lauert die Gefahr

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Expertentipp zur Unfallprävention in den eigenen vier Wänden

Daheim lauert die Gefahr - Foto: djd/KarstadtQuelle Versicherungen
Wo man vermeintlich sicher ist,
passieren die meisten Unfälle:
bei alltäglichen Tätigkeiten
in den eigenen vier Wänden.

Fotos: djd/KarstadtQuelle
Versicherungen

Für Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind Stürze mit Abstand die Unfallursache Nummer eins. Wie lassen sich solche Unfälle am besten vermeiden und wie kann man sinnvoll vorsorgen? Antworten dazu geben Susanne Tyll, Expertin für altersgerechtes Wohnen aus Krefeld, und Andreas Strobel vom Nürnberger Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen.

Was sind die häufigsten Ursachen
für Unfälle im Haushalt?

Susanne Tyll: Bei älteren Menschen sind dies in erster Linie Stürze auf ebener Fläche, also über Teppiche, Stolperfallen oder herumliegende Kabel.

Susanne Tyll - Foto: djd/KarstadtQuelle Versicherungen
Susanne Tyll

Wie kann man sich vor Stürzen schützen?

Susanne Tyll: Wichtig ist beispielsweise die ausreichende Beleuchtung in allen Räumen. Man sollte keine losen Kabel herumliegen lassen, die Fußmatten müssen eine gute Gummierung haben. Hilfreich ist es auch, Treppenstufenkanten gut sichtbar zu machen und an allen Treppen einen zweiten Handlauf anzubringen.

Vor allem das Badezimmer ist ein gefährlicher Ort für ältere Menschen. Wie kann man es altersgerecht gestalten?

Susanne Tyll: Der Einbau einer bodengleichen Dusche ist nützlich, die Fliesen sollten rutschhemmend sein. Haltegriffe sollten dort vorhanden sein, wo sie nützen, die Toilette sollte in angemessener Höhe installiert sein. Den Spiegel am Waschbecken kann man beispielsweise nach unten verlängern, so dass man sich auch im Sitzen waschen und sehen kann.

Andreas Strobel - Foto: djd/KarstadtQuelle Versicherungen
Andreas Strobel

Kann man das Unfallrisiko
für Ältere sinnvoll absichern?

Andreas Strobel: Eine Unfallversicherung eignet sich für ältere Menschen, um die erheblichen Mehrkosten bei unfallbedingter Invalidität abzusichern - nötig ist dann beispielsweise oft eine Haushaltshilfe. Da das Unfallrisiko mit dem Alter stetig ansteigt, haben wir die Unfall-Rente-Plus entwickelt: Der Leistungsanspruch für den Kunden erhöht sich - bei gleichbleibenden Beiträgen - mit jedem Lebensjahr.

Warum reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?

Andreas Strobel: Die gesetzliche Unfallversicherung gilt u.a. für Berufstätige während der Arbeit sowie auf dem Weg dorthin und wieder zurück nach Hause. Da rund 60 Prozent aller Unfälle jedoch in der Freizeit passieren, ist eine private Police durchaus sinnvoll.

Eingestellt von Detlef Klemme - BLiCKpunkt Redaktionsbüro

 
Quelle: djd/KarstadtQuelle Versicherungen
 

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