Rentenkasse profitiert von der Konjunktur
Noch im Juli 2005 meldeten die Medien, dass die Rentenkasse in Not sei. Die Situation war seinerzeit so dramatisch, dass die Kasse nicht über ausreichende Mittel verfügte, um die Renten auszahlen zu können. Der Bund musste der klammen Kasse mit 450 Millionen Euro zu Hilfe kommen. Durch die verbesserte Beschäftigungslage hat sich diese Situation in der Zwischenzeit deutlich verbessert.
Die Beitragseinnahmen lagen im Jahr 2007 bei insgesamt 173,8 Milliarden Euro – eine Steigerung um 3,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006. Sondereffekte wie die einmalig wirksame Vorverlegung der Fälligkeit von Beiträgen sind dabei sogar schon herausgerechnet. Zum Jahresende 2007 verfügte die Rentenversicherung über „flüssige“ Mittel in Höhe von knapp 12 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es dagegen nur 9,9 Milliarden Euro. Positiv hat sich auch die Nachhaltigkeitsrücklage entwickelt: Im Vergleich zu 2006 stieg sie um 2,1 Milliarden Euro auf insgesamt 11,7 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 73 Prozent einer durchschnittlichen Monatsausgabe. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindest-Rücklage in Höhe von 20 Prozent einer Monatsausgabe.Â
Jürgen Ponath | textpoint Redaktionsbüro





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