Mietwagen im Urlaub: Kann man auch „zu alt“ sein?

Nach einem langen Arbeitsleben wollen Senioren ihren Ruhestand genießen und „etwas von der Welt sehen”. Bei Reisen für Senioren denkt man oft an Kaffeefahrten oder Busreisen, doch das ist weit gefehlt. Denn aktive Senioren verstehen sich oft eher als Globetrotter, die aufregende und exotische Ziele erkunden wollen. Wenn sie das eigene Auto zu Hause lassen und mit dem Flugzeug in den Urlaub starten wollen, stellt ein Mietwagen für sie die Lösung dar, um die individuelle Mobilität vor Ort zu gewährleisten. Allerdings müssen die Mieter einiges beachten.

Ist das Alter ein Hinderungsgrund? Kann sein, muss aber nicht

Deswegen sollten sich Senioren vor ab - am besten schon bei der Buchung der Reise - darüber informieren, ob es in ihrem Reiseland Einschränkungen bezüglich des Höchstalters für die Autovermietung gibt. Denn das ist weder europa- noch weltweit einheitlich geregelt, auch wenn Fahreignungstests für Senioren immer wieder diskutiert werden. Zusätzlich wird von den Autovermietungsfirmen das Thema „Alter” höchst unterschiedlich gehandhabt. Das wird etwa auf der Insel Mallorca besonders deutlich: Einige Vermieter haben grundsätzlich ein Höchstalter, bei anderen werden zusätzliche Kosten für Mieter ab 75 Jahren fällig, deren Höhe sich nach der Fahrzeugkategorie richtet, andere verlangen eine zusätzliche Versicherung, die vor Ort abgeschlossen werden muss.

In Spanien und Italien müssen Senioren mit Beschränkungen rechnen, während etwa in Portugal und den USA keine maximalen Altersgrenzen gelten. Ebenso müssen sie auch auf der grünen Insel Irland damit rechnen, gegebenenfalls bei mehreren Anbietern eine Anfrage machen zu müssen. Hertz Ireland etwa verlangt für Mieter zwischen 76 und 79 Jahren die Bestätigung ihrer Versicherung, dass sie in den vergangenen fünf Jahren unfallfrei gefahren sind sowie eine ärztliche Bescheinigung, die eine gute körperliche Verfassung attestiert.

Vermittlungsplattformen wie CarDelMar haben zwar keinen Einfluss auf die möglichen Altersgrenzen bei ihren Vertragspartnern, ob es Beschränkungen gibt oder ob die Senioren bestimmte Unterlagen beibringen oder einen höheren Tarif bezahlen müssen, erfahren sie hier jedoch schon bei der Buchung. So bietet etwa die Autovermietung Avis mit dem 60-Plus-Tarif ein Angebot mit erweiterter Haftungsreduzierung im Schadensfall oder bei Diebstahl an, dieser gilt jedoch nur in Deutschland, den USA und einigen anderen europäischen Ländern.

Autofahren im Alter: ein viel diskutiertes Thema

Auch in Deutschland wird das Thema Autofahren und Senioren immer wieder diskutiert. Die Befürworter einer Altersgrenze oder eines Seniorenführerscheins argumentieren, dass sowohl Sinnesschärfe als auch Reaktionsvermögen mit zunehmendem Alter nachlassen und deshalb die Unfallgefahr steigen könnte. Diesem Argument widerspricht jedoch eine Studie des ADAC, wonach die Unfallrate bei Senioren über 65 Jahre trotz eines wachsenden Anteils an der Bevölkerung bei weniger als sieben Prozent liegt. Am häufigsten werden Unfälle von Menschen zwischen 25 und 39 Jahren verursacht. Allerdings sind Senioren auch sensibler geworden, was ihre Fahrtüchtigkeit betrifft. Beispielsweise bietet der ADAC Berlin-Brandenburg ein Fahrsicherheitstraining für Senioren an, das sich wachsendem Interesses erfreut. Entscheidend ist also nicht das Alter des Fahrers, sondern die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Fahrtüchtigkeit zu übernehmen. Das gilt auch und gerade im Urlaub, wo man sich mit fremden Gegebenheiten auseinandersetzen muss.

  • 29. August 2014
  • Teilen:   facebook   facebook

Bestattungsvorsorge

Wer denkt schon gerne an den Tod, diese Gedanken schieben die meisten ganz weit weg. Doch wenn man älter wird bleibt das nicht aus. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Was wird passieren wenn ich nicht mehr da bin - wie werden mich meine Angehörigen beerdigen - was kostet eine Beerdigung - wie will ich eigentlich beerdigt werden. Genau diese Überlegungen müssen sich auch die Hinterbliebenen machen. Das ist oft sehr schwer, vor allem wenn sie in ihrer Trauer nicht so recht wissen, ob sie das Richtige im Sinne des Verstorbenen tun, denn meistens hat man nie darüber gesprochen. Es ist einfach immer noch ein Tabuthema. Aber Sie können schon zu Lebzeiten helfen, Ihren Lieben diese schwere Entscheidung abzunehmen.

Wie geht man am besten vor?

Wenn Sie eine finanzielle Vorsorge für Ihre Nachkommen treffen möchten, dann ist das mit dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung möglich. Mit der Zahlung von monatlichen Beiträgen spart man eine gewisse Summe an. Allerdings sind die Bestattungskosten je Beerdigungsart unterschiedlich hoch. Es ist deshalb ratsam, wenn Sie sich vorher informieren, welche Kosten bei Ihrem Beerdigungswunsch entstehen.

Wenn Sie möchten, dass sich Ihre Hinterbliebenen nicht um all die anfallenden Dinge einer Bestattung kümmern müssen, ist ein Vorsorgevertrag die beste Lösung. Hier können Sie schon zu Lebzeiten Ihre Beerdigung selbst regeln. Das macht man am besten bei einem Bestattungsinstitut. Festlegen kann man hier z.B. auf welchem Friedhof man beerdigt werden möchte, die Zeremonie der Trauerfeier, Wünsche zu Blumenschmuck, Musik und zur Grabpflege. Eine große Erleichterung für Ihre Nachkommen, wenn sie sich nicht um diese Dinge kümmern müssen.

Was sollte man bedenken?

Ein Vorsorgevertrag ist also sehr hilfreich für Angehörige. Doch ohne diesen stehen Ihre Lieben vor der Wahl, Erd-oder Feuerbestattung, Sarg oder Urne.

Särge werden mit verschiedensten Ausstattungen angeboten, von einfachem Krepppapier bis zu Seidenkissen und Matratzen. Auch bei Urnen ist von einfach bis kunstvoll alles dabei. Natürlich variieren die Kosten für Särge und Urnen je nach Ausstattung sehr stark. Grund genug, Ihren Lieben diese Entscheidung abzunehmen.

Vielleicht noch ein Wort zu den immer beliebter werdenden Waldfriedhöfen. Eine interessante Überlegung für naturverbundene Menschen. Mit einem Vorsorgevertrag hat man auch hier die Möglichkeit, die Bestattung zu planen, alles Finanzielle zu regeln und sich schon seinen Wunschbaum als letzte Ruhestätte auszusuchen. Sogar eine Finanzierung mit monatlicher Ratenzahlungen ist möglich.

Eine gute Alternative für Menschen die allein sind oder Angehörige haben, die sich nicht dauerhaft um eine Grabstätte kümmern können.

  • 22. August 2014
  • Teilen:   facebook   facebook

Implantate auch für Diabetiker

Seit den 90er Jahren gibt es als Zahnersatz die Möglichkeit, statt Prothesen und Brücken Implantate einzusetzen, um einen Zahnverlust zu kaschieren. Immer mehr Patienten machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Bisher heißt es, dass Diabetiker Schwierigkeiten beim Einsatz von Implantaten haben können. Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.

Wann können Diabetiker Implantate verwenden?
Menschen mit Unregelmäßigkeiten im Blutzuckerspiegel sollten unbedingt gut mit Medikamenten eingestellt sein, sodass von einem normalen Spiegel ausgegangen werden kann. Eine eingehende Desinfektion der Mundhöhle vor und während der Operation bzw. bei der Nachsorge muss dringend durchgeführt werden, damit eine Infektion mit Bakterien, Pilzen oder Viren ausgeschlossen werden kann. Aus dem gleichen Grund ist es ratsam, dass der Patient schon vor dem Eingriff eine Antibiotikabehandlung bekommt. Wenn diese Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, haben Diabetiker die gleichen Chancen, dass die Behandlung ein Erfolg wird, der künstliche Zahn im Knochen des Patienten verwächst und dort auf Dauer hält.

Vorteile und Kosten
Implantate haben viele Vorteile gegenüber den konventionellen Möglichkeiten wie Brücken oder Prothesen. Bei einer Entscheidung für ein Implantat bleiben die umliegenden Zähne erhalten. So wird eine Schädigung von gesunden Zähnen durch Abschliff oder als Klammerhalter vermieden. Zudem ist ein Implantat so haltbar wie die eigenen Zähne und kann lebenslang eingesetzt bleiben ohne Fremdkörpergefühl im Mund. Allerdings sollte auf eine gute Pflege Wert gelegt werden.

Ein modernes und angesehenes Institut für Implantate Berlin ist CenDenta. Hier gibt es viele Antworten auf Fragen zu dem Thema, die sich jeder Patient stellt. Am Anfang der Behandlung stehen ein Beratungsgespräch und eine Untersuchung um festzustellen, ob der Einsatz eines künstlichen Zahnes überhaupt in Frage kommt. Es muss in jedem Fall genug Platz vorhanden, das Zahnfleisch sollte fest und der Knochen kräftig genug sein. Wenn alles zur Zufriedenheit ist, kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose operiert werden. Ist der künstliche Zahn vollständig eingesetzt, ist er sofort belastbar. Eine spezielle Prophylaxe wird vom Zahnarzt in den Folgemonaten empfohlen.
Was der Einsatz eines Implantates kostet, kann sehr unterschiedlich sein, da verschiedene
Faktoren dabei eine Rolle spielen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Einsparungen vorzunehmen, wenn zum Beispiel Produkte oder Dentallabore aus dem Ausland mit Internetvertrieb verwendet werden. Außerdem können zusätzlich Kosten eingespart werden, wenn einteilige Implantate gewählt werden. Das bedeutet, dass Schraube und Stift, auf denen der Zahn aufgebracht werden, aus einem Stück sind.

  • 14. August 2014
  • Teilen:   facebook   facebook

Ausflug: Auf sicheren Reifen unterwegs

© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

Senioren müssen mit vielen vorherrschenden Klischees leben, wie etwa der Aussage, dass ältere Menschen Stubenhocker seien. Damit räumt die deutsche Meinungsforscherin Renate Köcher jetzt auf: Laut der Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach verlässt fast ein Drittel der Senioren die Wohnung jeden Tag, 27 % hingegen fünf- bis sechsmal in der Woche.

Den ganzen Beitrag lesen »

  • 14. August 2014
  • Teilen:   facebook   facebook