Die wichtigsten Lebensmittel, die den Gelenken gut tun

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Wir essen, um satt zu sein. Unsere Lebensmittel sind aber nicht nur zur Sättigung da, sondern sie können auch viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Wir müssen nur wissen, welche Lebensmittel wir wann essen sollten, damit es uns gut geht. Aber wir möchten auch noch gerne die Auswirkungen der Lebensmittel auf unsere Gesundheit kennen.

Gesunde Gelenke

Wir essen gerne auch manchmal Fast Food oder einen zünftigen Schweinebraten. Doch was bewirken diese sehr fettreichen Mahlzeiten in unserem Körper? Vor allem, die Lebensmittel tierischen Ursprungs sind Risikofaktoren für unsere Gelenke, denn sie enthalten sehr viel Arachidonsäure, die als Auslöser für Gelenkentzündungen gilt. Dazu zählen auch die Produkte, die wir tagtäglich zum Frühstück und Abendessen zu uns nehmen wie Butter, Wurst, Schmalz oder Käse.
Eine gesunde Ernährung ist dagegen auf jeden Fall fettarm, ausgewogen und dennoch vielfältig. Dazu zählen frisches Gemüse, viel Obst, Fisch und Meeresfrüchte. Ein ausgewogener Ernährungsplan wirkt zudem schmerzhaften Entzündungsprozessen entgegen und kann sogar dazu führen, den Schmerzmittelbedarf zu senken.

Welche Lebensmittel sind gut für unsere Gelenke

Die für unsere Gelenke schädliche Arachidonsäure gehört zur Gruppe der ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Gegenspieler der Arachidonsäure ist die Omega-3-Fettsäure, die sehr reichlich in Lachs oder Makrele enthalten ist. Außerdem enthält Fisch sehr viel Chondroitin, welches für die Geschmeidigkeit der Gelenke verantwortlich ist. Gerade dank Chondroitin, das auch in Kapselform zu finden ist, bleibt der Knorpel schön elastisch.
Auch Nüsse und Pflanzenöle zählen zu den großen Lieferanten der gesunden Fettsäure. Zusätzlich enthalten diese Lebensmittel Antioxidantien wie Vitamin D, A, C, E sowie das Spurenelement Selen. Kalzium, Magnesium und Zink sind unserem Körper ebenfalls in ausreichender Menge zuzuführen, weil die Knochen und Knorpel durch diese Stoffe geschützt und gestärkt werden. Eine ballaststoffreiche Ernährung sorgt dafür, dass wir uns einfach wohlfühlen.

Ernährungstipps für gesunde Gelenke

Auf jeden Fall gehört viel frisches Gemüse auf den Ernährungsplan, der naturgemäß jahreszeitlich angepasst werden sollte. Dazu zählen unter anderem Spargel, Sojabohnen, Möhren und verschiedene Krautsorten (auch Sauerkraut). Frische Pilze sind ebenfalls in den Diätplan aufzunehmen, auch verschiedene Sorten von Nüssen, die bereits in Müslimischungen enthalten sind, sind gut für die Gelenke. Bei der Verwendung von Ölen ist darauf zu achten, dass es pflanzliche Öle sind wie Olivenöl, Rapsöl oder Walnussöl. Bei den Brotsorten ist auf Vollkornbrot zurückzugreifen, ebenso auf Vollkornnudeln. Bei den Milchprodukten ist auf fettarme Sorten zu achten, zum Beispiel Käse sollte nicht mehr als 45 Prozent Fett enthalten. Fettarme Milch enthält maximal 1,5 Prozent Fett. Bei Fisch und Meeresfrüchten ist die Auswahl sehr groß. Fleischprodukte sollten nach Möglichkeit gemieden und maximal einmal pro Woche konsumiert werden. Außerdem ist das Würzen mit Salz (Natriumchlorid) zu vermeiden. Der tägliche Bedarf an Flüssigkeiten wird am besten durch verschiedene Tees (ob Kräuter- oder Früchtetees) und (stilles) Mineralwasser abgedeckt.

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  • 19. April 2018
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Was kostet das Altersheim? – Ratgeber zur Finanzierung der Pflege-Unterkunft

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In Deutschland gibt es eine große Auswahl von Pflegeeinrichtungen – mehr als 15.000 Seniorenheime werden aktuell gezählt. So ist die Auswahl eines passenden Pflegeheims zunächst sehr schwierig, da sich alle Einrichtungen grundlegend voneinander unterscheiden können. Doch ist erst einmal das passende Pflegeheim gefunden, stellt sich im Anschluss gleich die Frage nach der Finanzierung. Denn die Unterbringung in einem Pflegeheim kostet viel Geld, schließlich muss ein Pflegebedürftiger auch mit Rundumversorgung gepflegt werden. Die Kosten berechnen sich dabei aus verschiedenen Komponenten wie die allgemeine Pflege, die Verpflegung und die sogenannten Investitionskosten, die sich durch die monatlichen Kosten ergeben. Wer bei der Finanzierung noch ratlos ist und sich die Frage nach der Finanzierung für einen Pflegebedürftigen stellt, kann sich mit den folgenden drei Tipps einen Überblick für die Kosten und Beantragung von finanzieller Unterstützung schaffen.

Tipp 1: Kosten für verschiedene Pflegeheime vergleichen

Ein Seniorenheim kann recht teuer werden, vor allen dann, wenn die Ansprüche für eine entsprechende Qualität hoch ausfallen. Daher gilt es sich für die Wahl eines geeigneten Seniorenheims entsprechend zu informieren. Das Internet kann dafür eine große Hilfe sein. Denn fast alle Seniorendomizile haben eine Webseite, die über das pflegerische Angebot und über die Gegebenheiten in einem Seniorenheim informieren. Ebenso lassen sich hier auch die Kosten für in Frage kommende Wohnheime vergleichen. Denn jedes Wohnheim hat auch einen unterschiedlichen Preis. Die Preisgestaltung richtet sich dabei vor allem an die verfügbaren Pflegekräfte. Umso mehr Pflegekräfte zur Verfügung sind, desto besser ist in der Regel auch das pflegerische Angebot.

Tipp 2: Kostenhilfe für pflegerische Versorgung in einem Heim beantragen

In der Regel betragen die Kosten, die auf einen Pflegebedürftigen oder einen Angehörigen zukommen, ungefähr 1.500 Euro im Monat. Allerdings sind dabei auch die Leistungen durch den beantragten Pflegegrad einberechnet. So müssen Pflegebedürftige oder Angehörige immer eine Pflege-Zuzahlung leisten, um einen Platz in einer Pflege-Unterkunft möglich zu machen. Ab dem Jahr 2017 gilt der Pflegegrad für eine anerkannte Leistung der Pflegeversicherung:

  • Pflegegrad 1: 125 Euro
  • Pflegegrad 2: 770 Euro
  • Pflegegrad 3: 1.262 Euro
  • Pflegegrad 4: 1.775 Euro
  • Pflegegrad 5: 2.005 Euro


Die Leistungen der Pflegeversicherung beziehen sich dabei für die vollstationäre Pflege im Pflegeheim. So ist eine Unterbringung in einem Pflegeheim nichts anderes als die Buchung eines Zimmers in einem Hotel mit Vollpension. Denn zur Unterkunft gehört auch die Verpflegung der Bewohner. Die Finanzierung dieser Kosten muss von den Bewohnern selbst getragen werden, denn schließlich hätte der Pflegeversicherte die Kosten auch tragen müssen, wenn er keine Pflegebedürftigkeit hätte und kein Unterbringung in einem Pflegeheim suchen müsste.

Tipp 3: Taschengeld im Pflegeheim in Anspruch nehmen

Neben Kost, der Zimmerausstattung und tollen Veranstaltungen hat jeder Pflegebedürftige in einem Seniorenheim auch kleinere Wünsche, die nicht im Preis einer Pflegeunterkunft inbegriffen sind. Denn in vielen stationären Einrichtungen gibt es einen Kiosk, an dann man sich Zeitungen, Süßigkeiten oder gemütlich bei einer Tasse Kaffee treffen kann. Ebenso brauchen Bewohner auch immer wieder neue Kleidung, die wohlhabende Bewohner von ihrem eigenen Vermögen bezahlen können. Sind Bewohner auf Sozialleistungen angewiesen, ist es möglich mindestens 109,08 Euro als Taschengeld vom Sozialamt zu beantragen.

 

  • 8. Dezember 2017
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Ein Aufzug im altersgerechten Eigenheim – Die komfortable Alternative zum Treppenlift

Mit zunehmendem Alter wird oft jede Treppenstufe zur Qual. Senioren, die sich abends in ihr Schlafzimmer nach oben quälen und morgens wieder nach unten steigen oder die Treppe gar mehrfach am Tag überwinden müssen, stehen früher oder später vor der Frage, ob sie ihr Eigenheim aufgeben oder einen Umbau in Kauf nehmen. Die klassische Lösung zur Überwindung von Treppen im Haus stellt ein Treppenlift dar. Er hat aber den Nachteil, dass er nicht immer und überall installiert werden kann, weil in einigen Treppenaufgängen dafür kein Platz ist. Doch welche Alternativen gibt es?

Aufzug als moderne Alternative zum Treppenlift


Wenn Sie Ihr
Eigenheim altersgerecht umbauen oder schon beim Neubau an die Schwierigkeiten denken, die mit zunehmendem Alter mit dem Treppensteigen einhergehen, sollten Sie über den Einbau eines Aufzuges nachdenken. Ein Aufzug im Einfamilienhaus erhöht den Komfort, die Sicherheit, die Mobilität und damit auch die Lebensqualität im Alter. Während ein Treppenlift direkt am Geländer angebracht werden muss und Sie an der Treppe entlang nach oben transportiert, baut man den Aufzug, der auch als Homelift bekannt ist, in einen Schacht ein. Dieser Aufzug fährt dann – genauso wie jeder andere Lift auch – die verschiedenen Stationen im eigenen Zuhause an. Je nach den wohnlichen Gegebenheiten sind oft zwei bis vier Haltestellen realisierbar. Im Vergleich zum Treppenlift ist der Homelift eindeutig die attraktivere Alternative. Es gibt in Deutschland viele verschiedene Designs, wodurch sich die Aufzüge auch in moderne Wohnkonzepte einfügen lassen. Zwar ist ein Homelift auch teurer als ein klassischer Treppenlift, allerdings sind unter bestimmten Voraussetzungen Förderungen für Aufzüge möglich.

Der Fahrstuhl kann auch außen angebracht werden


Wenn das Treppenhaus zu eng für einen Fahrstuhlschacht sein sollte, kann ein anderer Platz im Haus gewählt werden. Auch eine Montage an der Außenwand ist möglich. Allerdings benötigen Sie dafür eine Baugenehmigung. Der Einbau dauert nur ein paar Tage. Besondere technische Voraussetzungen sind nicht erforderlich, weil der Homelift mit normalem Strom aus der Steckdose funktioniert. Sie benötigen also keinen Starkstromanschluss. Auch die Bedienung ist in der Regel selbsterklärend und lässt sich über ein eingebautes Display direkt in der Kabine oder via Fernbedienung erledigen. Wichtig ist, sich schon bei der Planung darüber im Klaren zu sein, für wie viele Personen der Aufzug gleichzeitig dienen soll und ob Sie auch Kinderwagen oder Rollstühle transportieren möchten. Diese Aspekte sind wichtig, um die Tragkraft korrekt zu ermitteln.

  • 4. Dezember 2017
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Checkliste: Das gehört in eine gute Hausapotheke

Quelle: Idealo

 

Mindestens zwei Mal im Jahr sollten Sie Ihre Hausapotheke einer gründlichen Prüfung unterziehen. So entdecken Sie, was fehlt oder ersetzt werden muss, weil das Haltbarkeitsdatum des Medikaments abgelaufen ist. Unsere Checkliste verrät Ihnen, welche Dinge in einer gut ausgestatteten Hausapotheke unverzichtbar sind.

Die Basis jeder Apotheke zu Hause ist ein gutes Schmerzmittel. Wirkstoffe wie Paracetamol oder Ibuprofen wirken zugleich entzündungshemmend und fiebersenkend, erfüllen also mehrere Funktionen. Denken Sie auch an Erkältungsmittel. Dazu gehören vor allem Lutschtabletten oder Sprays gegen Halsschmerzen, die Sie am besten sofort beim ersten Halskratzen verwenden. Oft lässt sich dadurch Schlimmeres verhindern. Bei Husten helfen Hustenstiller, die Sie nachts schlafen lassen. Tagsüber wählen Sie besser einen Hustenlöser, der Ihre Atemwege von Schleim befreit. Für den Fall, dass Sie ein heftiger Schnupfen erwischt, ist ein Nasenspray hilfreich. Ein Spray auf Meerwasser-Basis wirkt besonders mild und Sie können es bedenkenlos über einen längeren Zeitraum einsetzen. Übrigens: Auch Utensilien für Hausmittel wie Kräutertees und eine Wärmflasche sind in einer Hausapotheke richtig.

Nicht nur im Urlaub wichtig: Magen-Darm-Medikamente

Verdauungsprobleme entstehen oft plötzlich ohne große Vorwarnung. Deshalb sind Medikamente gegen solche Beschwerden unverzichtbar. Dazu gehört vor allem ein gutes Mittel gegen Durchfall. Verstopfung kann ebenfalls sehr unangenehm sein, halten Sie deshalb ein mildes Abführmittel bereit. Gegen Magenverstimmungen unterschiedlichster Art helfen Kräutertropfen oder Kräutertees mit Fenchel und Anis.

Abhilfe bei Allergien und Problemen der Haut

Wenn Sie unter Heuschnupfen oder anderen Allergien leiden, wissen Sie, wie wichtig Antiallergika sind. Da Symptome oft saisonal auftreten, ist es sinnvoll, die Hausapotheke rechtzeitig zu überprüfen. Sind noch Antihistaminika vorrätig? Haben Sie noch antiallergische Augentropfen? Apropos saisonal: Wenn die Pollen fliegen, sind die Insekten nicht weit. Eine Salbe oder ein Gel gegen Insektenstiche (und Sonnenbrand) darf in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.

Treffen selbst den Gesündesten: Verletzungen

Verletzungen, die bluten, können immer vorkommen – etwa, wenn Sie sich versehentlich mit einem Messer schneiden oder bei einem Sturz eine Schürfwunde zuziehen. Dann brauchen Sie eine desinfizierende Lösung, die eine Entzündung verhindert. Später kommt dann eine gute Wund- und Heilsalbe zum Einsatz. Wichtig außerdem: Verbandsmaterial in unterschiedlichen Größen, wie Pflaster, Kompressen oder Elastische Binden. Aber auch gegen stumpfe Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen sollten Sie sich rüsten. Schmerzlindernde Gels oder Salben gehören deshalb zum Standard. Ein Kühlkissen, das sich bei Bedarf im Kühlschrank abkühlt und für Linderung sorgt, rundet Ihre Hausapotheke für Verletzungen ab. Falls Ihnen diese kurze Zusammenfassung der zu beachtenden Aspekte noch nicht ausreicht und Sie gern mehr über die einzelnen Medikamente wissen möchten, oder aber eine übersichtliche Checkliste mit dem Wichtigsten darauf ausdrucken möchten, können Sie gern hier nochmal nachsehen.

 

  • 21. Juni 2017
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