Die besten Tipps für Senioren, um fit zu bleiben

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Es besteht kein Zweifel daran, dass ein aktiver Lebenswandel für mehr Energie sorgt und die Lebensqualität erhöht. Wenn man älter wird oder körperliche Beeinträchtigungen hat, kann Sport allerdings schwierig werden.

Dennoch sorgt regelmäßige Bewegung für einen ausgeglichenen Blutdruck und besseren Appetit. Außerdem werden Knochen und Muskeln gestärkt und durch Arthritis verursachte Beschwerden bekämpft.

Viele schrecken vor Sport zurück, aber Sie müssen sich keine Sorgen machen; wir haben ein paar simple Tipps für Sie, wie Sie fit bleiben können.

Spazieren gehen

Es hört sich ganz einfach an: Tägliche Spaziergänge von nur 30 Minuten sind die beste Art, um aktiv zu bleiben.

Das Beste daran ist, dass man die Geschwindigkeit und Art des Laufens an die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen kann. Wenn Ihnen lange Strecken schwer fallen, können Sie mit kurzen, ebenen Strecken beginnen. Wenn Sie allerdings sehr beweglich sind, bietet sich ein langer, schneller Spaziergang bergauf und bergab an.

Besonders beliebt ist hier Nordic Walking. Nicht umsonst sind Skandinavier oft bis ins hohe Alter noch sehr gesund und fit.

Dabei verwendet man zwei Stöcke zum Abstützen. Letztendlich bewegt man sich beim Nordic Walking aber mehr, da man den ganzen Körper einsetzt und bei jedem Schritt Brust, Arme und Schultern gleichzeitig trainiert.

Einem Sportverein beitreten

Einem Sportverein beizutreten hilft einem nicht nur dabei, neue soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, sondern ist auch motivierend.

Trends wie Geh-Fußball haben sich in ganz Europa verbreitet, weil man in einem langsameren Tempo trainiert, bei Turnieren antritt und wieder einem Sport nachgehen kann, den man vielleicht im Alter längst aufgegeben hatte.

Berühmte Spieler wie Harry Kane von Tottenham unterstützen diese Sportart. Um alle aktuellen Neuigkeiten zu Größen wie ihm zu erhalten, schauen Sie gleich auf Betway vorbei. Dort kann man alle Punkte und Wettquoten einsehen. Die Website bietet eine Reihe von Sportwetten an, von Fußball bis Basketball ist alles dabei.

Wassersport

Die besten Wasserübungen bieten alle Vorteile normaler Übungen und fördern Gesundheit, Kraft, Balance sowie das Denkvermögen. Darüber hinaus wird aber das Risiko auf Gelenk- und Muskelverletzungen verringert. Außerdem man kann sowohl als Anfänger als auch als Fortgeschrittener trainieren und die Übungen individuell anpassen.

Man kann ganz einfach schwimmen gehen oder Wassergymnastik machen. Dazu zählen Aqua-Jogging und gezielte Übungen für einzelne Muskelgruppen. Letztendlich wird der ganze Körper trainiert.

Auch als älterer Mensch kann man also aktiv und fit bleiben.

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  • 6. Oktober 2016
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Pflege – sind Sie gut für den Ernstfall abgesichert?

Quelle: Fotolia, 99094355, Urheber: Tatjana Balzer

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Pflegebedürftigkeit - alt sein und Hilfe benötigen - ein Thema, das viele Menschen gerne ausblenden. Die „Jungen” sehen keine Veranlassung, sich mit dem Thema zu befassen - die „Best-Ager” in der Altersgruppe 50+ fühlen sich häufig auch noch viel zu fit, um sich ernsthaft damit zu befassen. Viele glauben auch, sie wären über unsere staatlichen Sozialsysteme hinreichend abgesichert und bräuchten sich keine Gedanken zu machen - weit gefehlt. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist bestenfalls eine Teil-Kasko-Absicherung - das haben im Laufe der Zeit auch viele Politiker bestätigt und daran ändern auch die umfangreichen Reformen der letzten Jahre nichts.

Das ändert sich zum 1.1.2017 bei der gesetzlichen Pflegeversicherung

Beim Thema Pflege hat sich einiges getan in den letzten Jahren - die Leistungen wurden im Zuge des Pflegestärkungsgesetz I (PSG I) in mehreren Schritten erhöht - insbesondere für Personen mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz (wovon insbesondere Demenz-Kranke betroffen sind) wurden die Leistungen schrittweise verbessert. Durch das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) wird die Reform zum 1.1.2017 vollendet - dabei ändern sich nicht nur einzelne Leistungswerte, sondern der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird komplett erneuert.

Gab es bislang 3 Pflegestufen und den Begriff der eingeschränkten Alltagskompetenz, so wird es ab Januar 2017 5 Pflegegrade geben. Stand bislang im Fokus, welche körperlichen Einschränkungen der Pflegebedürftige hat, so kommt es künftig darauf an, inwieweit ein selbstständiges Leben möglich ist (ggf. auch mithilfe von Hilfsmitteln) - davon profitieren künftig Menschen mit geistigen Erkrankungen wie Demenz  - diese könnten künftig auch direkt in einen der höheren Pflegegrade eingestuft werden, wenn die Erkrankung schon so weit fortgeschritten ist, dass viel Hilfe benötigt wird.

Die Leistungen ändern sich zwar im Zuge des PSG II zum Januar 2017 ebenfalls, allerdings werden diese nicht gravierend erhöht, sondern es findet vielmehr eine Umverteilung statt. Bei stationärer Pflege etwa müssen Pflegebedürftige im Pflegegrad 2 künftig z.B. einen höheren Eigenanteil bezahlen wie derzeit bei stationärer Pflege in Pflegestufe I. Bei Pflegestufe III hingegen zahlt man heute im Pflegeheim mehr wie künftig bei Pflegegrad 4 oder 5 - die Eigenbeteiligung im Fall stationärer Pflege wird durchgängig von Pflegegrad 2 bis 5 immer gleich ausfallen.

Die gesetzlichen Leistungen reichen auch ab 2017 nicht aus

Doch Fakt ist und bleibt: Auch mit der Pflegereform 2017 bleibt die gesetzliche Absicherung eine Teilversicherung - jeder muss einen Teil seiner Pflegekosten selbst tragen. Und das kann in Summe sehr viel werden. Das Risiko, dass wir pflegebedürftig werden ist nicht gering: etwa zwei drittel aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig - bei Männern ist es zumindest jeder zweite. Ein durchschnittlicher Pflegefall dauert rund 6 Jahre an - dabei gehen schnell 5stellige Summen und mehr drauf, die das Erbe schmälern oder den Partner und die eigenen Kindern in Bedrängnis bringen können. Mit Ihrem Partner bilden sie (übrigens auch dann, wenn Sie nicht verheiratet sind) eine Bedarfsgemeinschaft und müssen gegenseitig für etwaige Pflegekosten aufkommen - bei den Kindern sieht es ähnlich aus - das Sozialamt springt zwar zunächst ein, doch werden die Kinder in Anspruch genommen, wenn deren Einkommen über den Festlegungen für den notwendigen Eigenbedarf der Düsseldorfer Tabelle liegt.

Wer sein Vermögen und seine Angehörigen schützen möchte, sollte rechtzeitig eine private Pflegeversicherung abschließen - je früher der Abschluss erfolgt, desto günstiger ist der Einstieg, denn die Beiträge berechnen sich nach dem Eintrittsalter. Welche Versicherung geeignet ist, lässt sich leicht feststellen. Im Internet bieten viele Anbieter einen Pflegezusatzversicherung Vergleich an. Achten Sie darauf, einen möglichst großen und stabilen Anbieter zu wählen, der möglichst finanzstark ist - das kann auch gut für die künftige Beitragsstabilität der abgeschlossenen Versicherung sein. Derzeit haben viele private Anbieter angekündigt, ihre Tarife zum Januar 2017 auf die neuen Modalitäten umzustellen - allerdings haben noch nicht alle Gesellschaften bekanntgegeben, wie das genau aussehen wird. Derzeit ist also zu überlegen, noch einige Monate mit dem Abschluss der Pflegezusatzversicherung zu warten und zu schauen, wie die neuen Tarife genau aussehen werden.

  • 10. September 2016
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Der Herbst des Lebens im Wohneigentum - Diese Maßnahmen können helfen

bigstock - Copyright: Wavebreak Media Ltd

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Viele Menschen haben in den vergangenen Jahrzehnten Wohneigentum erworben, da es nach wie vor eine gelungene Möglichkeit zur Altersvorsorge darstellt. Hier geht es weniger direkt um den Aufbau von Vermögen, sondern vielmehr darum, eine gewisse Sicherheit auf der eigenen Seite zu wissen. Umso unglücklicher ist es, wenn das eigene Haus oder die Eigentumswohnung im Alter nicht mehr bewohnt werden können, weil sie nicht barrierefrei sind. In früheren Jahren war dies ein Punkt, der bei der Planung nur wenig zum Tragen gekommen ist. Doch heute gibt es zumindest einige Möglichkeiten, um noch nachträglich dafür sorgen zu können, dass das Wohneigentum weiter genutzt werden kann.

Mögliche Anpassungen des Hauses

Die Maßnahmen, die für die Modernisierung ergriffen werden können, müssen dabei gar nicht so offensichtlich sein. Es beginnt bereits damit, dass bei einer Erneuerung des Pflasters vor der Haustür auf eine bessere Begehbarkeit geachtet wird. Dies hat zur Folge, dass selbst Menschen mit Krücken oder im Rollstuhl sicher auf dem Untergrund unterwegs sein können. Ein größeres Problem stellen häufig Bauten dar, die den Wohnraum auf mehrere Geschosse aufteilen. Die Treppe wird so zum unüberwindbaren Hindernis, oder kann nur unter größter Anstrengung überwunden werden. Hier empfiehlt es sich, zum Beispiel auf einen Garaventalift zu setzen, der noch nachträglich installiert werden kann. Schließlich stellt die Treppe innerhalb der eigenen vier Wände sehr oft das größte Hindernis von allen dar. Ähnliches gilt auch für den Hauseingang, zu dem meist einige Stufen führen. Hier kann der dezente Anbau einer Rampe eine Alternative sein, die sowohl zu Fuß, als auch mit einem Rollator oder Rollstuhl einfacher erklommen werden kann. Des Weiteren bietet sich hier die Möglichkeit, auf einen Hublift zu setzen, der ebenfalls nachträglich angebracht werden kann.

Der Wunsch vieler Menschen

Die Statistiken zeigen, dass das Altern im eigenen Haus mit gut 69 Prozent einer der häufigsten Wünsche älterer Menschen ist. Höher ist die Zustimmung nur bei einer guten Gesundheit, die die Selbstversorgung weiterhin gewährt. Gegen eine gelegentliche Unterstützung, wie sie zum Beispiel bei altersgerechten Wohnformen angedacht ist, haben dagegen nur wenige Menschen etwas einzuwenden. Daran zeigt sich, dass auch in Deutschland ein großer Bedarf besteht. So schmerzhaft es sein kann, sich über solche Punkte Gedanken zu machen, so ist es doch hilfreich, bereits frühzeitig an diese Maßnahmen zu denken. Bei heutigen Neubauten gibt es bereits spezielle Programme, mit denen ein Haus weitgehend barrierefrei gestaltet werden kann, ohne von außen den Anschein zu erwecken. Neue Möglichkeiten sind in dieser Hinsicht also durchaus gegeben.

  • 7. Juli 2016
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Altersgerecht und chic – Ideen für ein barrierefreies Badezimmer

In der Vorstellung vieler Personen sind barrierefreie Bäder rein funktional eingerichtet. Doch die sterile Krankenhaus-Atmosphäre muss nicht sein. Badezimmer, die ihren Fokus auf die praktische Nutzung legen, können chic eingerichtet wunderbar zum Wohlfühlen einladen. Worauf Interessierte achten sollten, erfahren sie in diesen Tipps.

Ebenerdige Dusche: trendig ohne Barrieren

In jedes altersgerechte Badezimmer gehört eine bodengleiche Dusche. Als superflache Duschwanne oder komplett durchgeflieste Fläche fällt der Schritt in das kühle Nass besonders leicht. Keine Stufe, keine Stolpergefahr. Auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können bequem in die Dusche fahren. Und das Beste daran: Bodenebene Duschen liegen aktuell stark im Trend. Hersteller bieten eine breite Palette an Modellen an, die ansehnlicher kaum sein könnten. Wer mehr über bodengleiche Duschen erfahren möchte, findet zum Beispiel auf www.calmwaters.de weiterführende Informationen.
Ebenerdige Duschen haben einen weiteren Vorteil: Sie lassen den Raum größer wirken. Denn das Auge nimmt die Fläche als eine Einheit wahr. Wer auf eine Duschtür aus transparentem Glas setzt, verstärkt diesen Eindruck und schafft zusätzliche Weite. Die Tür sollte nach außen zu öffnen sein, sonst könnte es mitunter eng in der Dusche werden. Die Dusch-Fläche sollte etwa 1,20 Meter lang und breit sein. Wer einen Rollstuhl nutzt, sollte mit einer Länge und Breite von 1,50 Metern etwas mehr Platz einplanen. Sind Halterungen für Duschgel und Shampoo entsprechend der Körperhöhe platziert, steht dem Dusch-Spaß nichts im Wege.

„tief gelegte” Badewanne

Viele kennen das Problem: Mit zunehmenden Alter werden die Muskeln schwächer. Der Badewannen-Rand scheint eine unüberwindbare Hürde. Schade, denn ein warmes Bad entspannt die Muskeln und sorgt für ein angenehmes Wohlbefinden. Wer aktuell das Bad renoviert, liegt mit einer niedrigen Wanne genau richtig. Diese können zum Teil in den Boden eingelassen werden und verfügen so nur noch über eine Randhöhe von zum Beispiel 24 cm. Dieses Hindernis können viele Senioren mühelos überqueren, wenn sie Halt durch Griffe an den Wänden finden. Diese „tiefer gelegte” Badewanne sieht zudem sehr modern aus und peppt das Bad sichtlich auf.

Wer keine neue Badewanne kaufen möchte und dennoch nicht auf den Bade-Komfort verzichten mag, kann oftmals eine Tür in die alte Wanne einbauen lassen. Einige Betriebe haben sich auf diese Umbau-Maßnahme spezialisiert und sorgen binnen eines Tages dafür, dass die Badewanne endlich wieder genutzt werden kann. Einfach Tür öffnen, über einen ca. 15 cm hohen Einstieg eintreten, Tür schließen und bequem das warme Wasser fließen lassen und auf der Haut spüren.

Haltegriffe (unter)stützen

Im Badezimmer ist ein sicherer Stand immens wichtig. Nasse Fliesen und Wannen sind ohnehin rutschig. Hat der Badezimmer-Besitzer zudem wacklige Knie, sollte er unbedingt Stütz- und Haltegriffe an wichtigen Stellen platzieren. In der Dusche und der Badewanne ist besondere Vorsicht geboten. Zwar lindern rutschhemmende Materialien die Sturzgefahr, doch wie heißt es so schön: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Mit Haltegriffen fällt der Ein- und Ausstieg aus Dusche und Badewanne mühelos und zudem sorgen die Stützen auch mental für Sicherheit und ein besseres Wohlbefinden. Neben dem Waschbecken macht sich ein Stützgriff gut. Ein oder zwei Aufstehbügel seitlich der Toilette helfen zudem beim Hinsetzen und wieder Aufstehen von der Toilette. Auch bei diesen Hilfsmitteln müssen Interessierte keineswegs zu unansehnlichen Modellen greifen. Haltegriffe sind in modernen Formen und Designs erhältlich. Varianten aus Edelstahl wirken hochwertig und edel, aus blauem Stahl passen die Griffe ideal in maritim eingerichtete Bäder. Altersgerecht geht eben doch chic!

  • 8. Mai 2016
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