Geldregen im Alter: Wie auch Senioren ein Darlehen erhalten

Bild: © istock.com/66North

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Die Statistik belegt es: die Bundesbürger werden immer älter und die gesetzlichen Renten geringer. Daher gewinnt auch für Rentner das Thema Kredite zunehmend an Bedeutung. Denn auch Senioren haben besondere Wünsche, die sie sich gerne erfüllen möchten, wie beispielsweise ein neues Auto, eine neue Waschmaschine oder aber auch einfach nur eine besondere Reise.

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  • 19. Februar 2015
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Heizöl sparen – einfach und effektiv!

In der kalten Jahreszeit kann der gemütliche Abend auf der Couch schnell mal unbehaglich werden, wenn die Füße, Hände oder auch mal die Nase anfangen zu frieren und einfach nicht mehr warm werden wollen. Besonders in solchen Situationen werden beim Heizen viele Fehler gemacht, die den Verbraucher mehr Geld kosten, als er eigentlich ausgeben müsste. Hier finden Sie die schnellsten, einfachsten Tricks, um in Ihrem Haushalt bares Geld zu sparen.

  1. Richtig Lüften! Fenster, die ständig auf Kipp gestellt werden, fördern weder den Luftaustausch, noch helfen sie Ihrem Geldbeutel. Kippen Sie Ihre Fenster mehrmals am Tag für ein paar Minuten in Ihrem ganzen Haushalt. Durch dieses sogenannte Stoßlüften findet ein Sauerstoffwechsel statt und Sie vermeiden das Auskühlen Ihrer Räume.
  2. Heizöl vergleichen! Bei der Anzahl der Anbieter ist es sinnvoll, einen Heizöl Vergleich zu machen, um anhand des besten Angebots viel Geld zu sparen. Die hohe Dichte der Heizölfirmen macht eine solche Entscheidung ohne einen Vergleichsrechner mittlerweile sehr schwierig.
  3. Öffnungen schließen! Sowohl Fenster- als auch Türabdichtungen werden mit der Zeit instabil, weshalb Sie darauf achten sollten, gegen dieses Problem mit Schaumdichtungsband o.ä. Vorzugehen. Außerdem ist es von Vorteil, nach Einbruch der Dunkelheit überall die Rollläden herunterzulassen. Grund dafür ist die Isolationswirkung eines Fensters, welche nicht mit der einer Wand mithalten kann.
  4. Heizung offen lassen! Vermeiden Sie Möbel etc. vor Ihrer Heizung. Dadurch geht ein Großteil der Wärme verloren, weil Sie von Einrichtungsstücken zurückgehalten wird. Achten Sie darauf, dass die Möbel mindestens einen Meter, am besten noch weiter, von Ihrer Heizung entfernt stehen, um den optimalen Nutzen zu erzielen.
  5. Heizung entlüften! Ein blubberndes Geräusch in Ihrem Heizkörper ist höchstwahrscheinlich ein Indiz für Luft in Ihren Rohren. Dieses kostet unnötige Energie und verhindert obendrein die Wärmeverteilung. Entlüften Sie deshalb in regelmäßigen Abständen Ihren Heizkörper und schützen sich vor diesem Ärgernis.
  6. Temperatur richtig regeln! Ein Raum sollte 19-20°C haben, nachts gerne ein bisschen weniger. Haben Sie vor allem ein Auge darauf, dass die Innentemperatur während des Lüftens nicht unter 15°C fällt. Dies würde anschließend beim erneuten Aufheizen des Raums zu viel Energie kosten. Außerdem empfiehlt es sich die sogenannte Nachtabsenkung auch tagsüber anzuwenden, wenn Sie wissen, dass Sie sowieso nicht zu Hause sind. So kann es durchaus nützlich sein, die Heizung an Wochentagen, wenn Sie arbeiten sind, auf die Nachttemperatur herunterzuschrauben.
  7. Heizkörper dämmen! Bringen Sie eine Isolationsschicht an die Wand hinter dem Heizkörper an. Damit vermeiden Sie einen Großteiler des Wärmeverlusts über die Außenwand. Wichtig ist dabei, die Isolationsschicht mit Alufolie zu verkleiden, da diese die Wärme reflektiert.

Klar, mit nur einem einzigen Punkt wird man keine großen Summen einsparen können. Doch beherzigt man all die aufgeführten Kleinigkeiten haben Sie die Möglichkeit, jedes Jahr eine Menge Geld zu sparen. Und das Beste daran: Alles ist in kürzester Zeit umsetzbar. Je nach Verbrauch haben Sie die Chance, leicht eine dreistellige Summe einzusparen. Verglichen mit dem dafür nötigen Arbeitsaufwand eine ziemlich hohe Belohnung.

  • 17. Februar 2015
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Partnersuche mit über 60 – Tipps und Möglichkeiten

Etwa ein Drittel der Menschen ab 60 ist Single. Die meisten davon sind weiblich. Single-Frauen ab 50 haben oft den Eindruck, dass sie für Männer in ihrem Alter nicht mehr attraktiv sind und diese sich lieber jüngere Frauen suchen. Doch in den meisten Fällen sind es die jüngeren Frauen, von denen die Initiative ausgeht. Auf die Dauer entscheiden sich aber auch Männer eher für eine gleichaltrige Frau. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wo und bei welchen Tätigkeiten ältere Menschen Kontakte knüpfen und neue Leute kennenlernen können.

Liebe am Arbeitsplatz

Wer noch im Berufsleben steht, sollte aufmerksam den Kollegenkreis betrachten. Bei Arbeitsplatzbekanntschaften sind die Chancen besser als bei vielen anderen Arten des Kennenlernens, dass sich daraus eine feste Beziehung entwickelt. Wer auf der Suche nach einem Job ist, findet zum Beispiel auf Stepstone zurzeit mehr als 50.000 Angebote. Auch Volkshochschulen haben ein breites Angebot. Sie können zum Beispiel einen Computerkurs machen oder eine Fremdsprache lernen.

Ehrenamtlich engagieren

Wer nicht mehr Vollzeit oder Teilzeit arbeitet aber trotzdem eine Beschäftigung sucht, um soziale Kontakte zu knüpfen und etwas für das Gemeinwohl zu tun, kann sich auch ehrenamtlich engagieren oder durch kleinere Jobs das Haushaltskonto auffüllen. Eine Möglichkeit, auf diese Art neue Leute kennenzulernen, ist die Arbeit als Statist beim Film.

Hobbies pflegen

Wer Single ist, hat viel Zeit, um seine Hobbies zu pflegen. Wer gerne Sport macht, kann ein Fitnessstudio besuchen oder sich bei einem Verein anmelden. Auch für Karnevalbegeisterte gibt es Vereine. Dort treffen Sie auf Gleichgesinnte. Oder gehen Sie gern tanzen? Auch dadurch lassen sich Kontakte knüpfen und vielleicht die große Liebe finden. Für alle, die gern kochen und auch gern bekocht werden, gibt es noch eine weitere Art, neue Leute kennenzulernen. Bei diesem Blind Date Dinner sind Sie gemeinsam mit einem Kochpartner einmal Gastgeber und zweimal Gast. Sie können einen Bekannten als Kochpartner auswählen oder sich überraschen lassen.

Speed Dating

Eine weitere Möglichkeit, die sehr witzig sein kann, ist Speed Dating. Bei dieser Veranstaltung treffen sich gleichviel männliche und weibliche Singles. Es werden Paare gebildet, die sich gegenüber sitzen. Jedes Paar hat nur wenige Minuten Zeit, sich kennenzulernen. Ist die Zeit um, wird gewechselt.

Singlereisen und Partnerbörsen

Wer gerne verreist, kann durch Gruppen- beziehungsweise Singlereisen sein Glück finden. Natürlich können Sie auch eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben oder sich bei einem sozialen Netzwerk oder einer Partnerbörse anmelden. Inzwischen gibt es viele Online-Partnerbörsen, die sich auf Singles ab 50 spezialisiert haben.

  • 17. Februar 2015
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Aktuelle Details zu Pflegestufen

Pflegerin bringt Handtücher zu Seniorin im HeimMit zunehmendem Alter fallen viele Dinge schwerer, die vorher selbstverständlich erschienen: Man kann schwerer laufen, sich in der Wohnung selbst versorgen oder für seine Körperhygiene sorgen. Vor dem Hintergrund der Alterung unserer Gesellschaft aufgrund der demoskopischen Entwicklung in nahezu allen Industriestaaten, so auch in Deutschland, wurden vier verschiedene Pflegestufen als Konzept entwickelt.

Diese sollen den älteren Menschen, welche der Pflege bedürfen, eine Unterstützung bieten und sie in Würde leben lassen. Doch viele Senioren in der Bundesrepublik sind sich nicht im Klaren darüber, welcher Pflegestufe sie zugeordnet werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Pflegestufen 0, I, II und III. Je nach Einstufung und verschiedenen anderen Kriterien können die Betroffenen etwa zwischen 450 Euro und 1650 Euro Unterstützung erhalten. Innerhalb der Pflegestufe III kann eine betroffene Person auch als sogenannter Härtefall eingestuft werden. Seit dem 1. Januar 2015 sind die Leistungen auch verbessert worden, was auf den Pflegestärkungsgesetzen beruht.

Ratschläge zur Begutachtung und zur Einstufung

Um ältere Menschen korrekt einzustufen, führt ein bevollmächtigter Gutachter einen Hausbesuch beim Pflegebedürftigen durch. Dieser Besuch ist immer angekündigt, kann auch nach Absprache mit dem Zuständigen verschoben werden. Zunächst ist es empfehlenswert, den Senior bei diesem Besuch nicht alleine zu lassen. Angehörige oder Pflegepersonal können bei dem Treffen in der Regel problemlos anwesend sein. Dies ist beispielsweise wichtig, um das Gespräch in geeignete Bahnen zu lenken. Beispielsweise die von vielen Betroffenen als peinlich empfundene Inkontinenz, die aber bei vielen älteren Menschen vorhanden ist, wird häufig geleugnet. Dabei ist sie bei der Begutachtung ein entscheidender Punkt.

Insgesamt ist es sinnvoll, das Gespräch mit dem Gutachter von vornherein zu üben. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, den Pflegeaufwand schon in den Wochen oder Monaten vorher glaubwürdig und übersichtlich zu dokumentieren. Ein Weg, dies zu erreichen, ist das Führen eines Pflegetagebuchs. Weitere wichtige Tätigkeiten sind etwa

  • das Zurechtfinden in der eigenen Wohnung,
  • das selbstständige Ankleiden (insbesondere Kleidung mit vielen Knöpfen oder komplexen Schließmechanismen),

  • die Zubereitung und der Genuss von Nahrung,

  • der Toilettengang und das folgende Händewaschen.

Manche Gutachter versuchen, den Betroffenen in eine möglichst niedrige Pflegestufe einzuordnen. Daher sollten Pflegebedürftige nicht versuchen, unbedingt zu zeigen, was sie alles selbsttätig erledigen können.

Wenn jemand aus dem Krankenhaus entlassen wird und es wahrscheinlich ist, dass danach eine Pflege vonnöten sein wird, findet der Besuch meist innerhalb einer Woche danach statt. Letztendlich gibt es sogenannte „pflegebegründende Diagnosen”, die bei der Beschreibung durch Verantwortliche in Krankenhäusern zumeist eine Pflege nach sich ziehen. Hierzu gehören beispielsweise erwiesene Demenz, totale Inkontinenz, Schlaganfälle oder Herzinsuffizienz. Zuletzt muss darauf hingewiesen werden, dass der erwähnte Gutachter nicht über die Pflegestufe entscheidet. Daher ist es nicht zu empfehlen, ihn danach zu fragen, sondern die Entscheidung wird von der Pflegekasse übernommen.

„Pflegestufe 0″

Seit dem 1. Juli 2008 besteht auch für Menschen mit einem niedrigen Hilfsbedarf, die nicht die Voraussetzungen für die Pflegestufe I erfüllen, der Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung. Diese ist als „Pflegestufe 0″ bekannt. Der Betrag kann 100 oder 200 Euro pro Monat betragen. Bis ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff angewendet wird, bekommen die betroffenen Senioren seit dem 1. Januar 2013 noch sinnvollere Leistungen, die beispielsweise auch eine häusliche Betreuung einschließen können. Die Pflegebedürftigen können sich außerdem bei der Verbesserung des individuellen Wohnumfelds unterstützen lassen. Ansprüche bestehen weiterhin für Pflegehilfsmittel und die sogenannte Verhinderungspflege.

Pflegestufe I

Wer mindestens einmal am Tag bei mindestens zwei Alltagshandlungen Unterstützung benötigt, wird mit dem Begriff „erheblich pflegebedürftig” bezeichnet. Die Verrichtungen des Alltags können dabei aus einem oder mehreren Bereichen stammen. Dies kann sich auf die Ernährung, die hygienischen Alltagshandlungen oder die Mobilität beziehen. Eine weitere Bedingung für die Einordnung eines Seniors in die Pflegestufe I besteht darin, dass an mehreren Gelegenheiten in der Woche Hilfe bei der Verrichtung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten notwendig wird. Dabei muss die dafür verwendete Zeit pro Tag (Durchschnitt) mindestens eineinhalb Stunden betragen. Von dieser Zeit muss wiederum die Hälfte für die Grundpflege aufgewendet werden.

Pflegestufe II

Muss eine Person zumindest drei Mal zu verschiedenen Zeiten an jedem Tag Hilfe erhalten, um die Grundpflege durchführen zu können, gilt sie nach deutschem Recht als „schwerpflegebedürftig”. Dies bezieht sich auf die verschiedenen, bereits genannten Bereiche der Grundpflege. Weiterhin ist es notwendig, dass mehrmals pro Woche Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung anfällt, da der Senior oder die Seniorin dies nicht mehr alleine leisten kann. Dabei muss der tägliche Durchschnitt für den Pflegeaufwand zumindest 180 Minuten betragen, wovon 120 Minuten für die Grundpflege aufgewendet werden müssen.

Pflegestufe III

Ist der Bedarf an Unterstützung bei der Grundpflege so beschaffen, dass er jederzeit, tagsüber und in der Nacht, eintreten kann, dann ist die betroffene Person schwerstpflegebedürftig. Außerdem muss ein schwerstpflegebedürftiger Mensch wie bei der Pflegestufe II auch bei der Versorgung der Hauswirtschaft Unterstützung benötigen. Der Durchschnitt pro Tag beträgt in der Pflegestufe III mindestens fünf Stunden für die Pflege insgesamt. Davon entfallen vier Stunden auf die Grundpflege. Sind all diese Bedingungen nicht nur erfüllt, sondern wird eine noch intensivere Pflege benötigt, die

  • sechs Stunden pro Tag, davon mindestens drei Mal nachts in Anspruch genommen wird oder
  • von mehreren Pflegern gleichzeitig durchgeführt wird

so wird die betroffene Person als Härtefall betrachtet.

Quelle: Walzvital.de

  • 19. Januar 2015
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