Archiv von März, 2012

Gesund essen und fit bleiben

Senior beim Essen | Foto: istockphoto.com/carmebalcells

Bei den Kindern achten wir noch auf eine gesunde, vollwertige Ernährung: Sie sollen genügend Vitamine zu sich nehmen, nicht zu fett essen und ihren Zähnen nicht so viel Zucker zumuten. Doch es ist vor allem der alternde Organismus, der durch falsche Ernährung übermäßig stark belastet wird.

Gesund essen im Alter

Spätestens ab fünfzig Jahren beginnt es jeder zu merken. Ernährungssünden werden vom Körper nicht mehr so rasch vergessen und nach jeder ausgelassenen Feier braucht man deutlich länger, bis man sich wieder erholt hat. Das liegt daran, dass mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel langsamer wird und der Mensch weniger Energie verbraucht. Ab dem 30. Lebensjahr sinkt der Grundumsatz des Menschen um drei Prozent pro Lebensjahrzehnt. Spätestens mit fünfzig Jahren sollte man deshalb seine tägliche Kalorienmenge reduzieren. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 27. März 2012
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Wozu man Nackenkissen braucht

Der Kopf eines Erwachsenen wiegt in der Regel 4-6 kg und wird lediglich von sieben Halswirbeln getragen. Somit arbeitet die Halswirbelsäule den ganzen Tag auf Hochtouren. Hinzu kommt, dass das Gelenk, welches für die Beweglichkeit des Kopfes verantwortlich ist, kein Kugelgelenk ist. Dies ist auch der Grund, warum der Kopf in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist.

Die Halzwirbelsäule mit einem Nackenkissen entlasten
Wer kennt das nicht, man war den ganzen Tag auf den Beinen, hat vielleicht noch ein paar Stunden am PC oder vor einer Schreibarbeit gesessen und abends schmerzt der Nacken und manchmal zusätzlich auch noch der Kopf. Dies deutet auf eine Überforderung der Halswirbelsäule und Bänder hin. Dann hilft meist nur noch ein langer und entspannter Schlaf, doch leider verstärken viele handelsübliche Kopfkissen die Fehlhaltung der Halswirbel eher, anstatt sie zu entlasten. Nur ein gutes Nackenkissen, wie man es beispielsweise im Seniorenshop bekommen kann, unterstützt die Bänder und Wirbel anatomisch korrekt, sodass sich die Halswirbelsäule über Nacht entspannen und regenerieren kann. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob jemand lieber auf dem Rücken oder der Seite schläft, denn ein gutes Nackenkissen passt sich jeder Lage an.

 

Doch nicht jedes Nackenkissen ist ein optimales Nackenkissen

Viele Nackenkissen, die im Handel angeboten werden, versprechen zwar eine gute Entlastung der Halswirbelsäule, Bänder und Muskeln, doch halten solche Nackenkissen nicht immer was sie versprechen. Im Gegenteil, sie können sogar gefährlich werden, denn viele dieser Latex- oder Schaumstoff- Nackenkissen täuschen nur eine Ausformung vor, haben in der Mitte aber nur eine flache Platte. Wer seinen Kopf nachts auf solch einem sogenannten Nackenkissen bettet, läuft Gefahr sich in Seitenlage die Halsschlagader abzudrücken. Wenn dies der Fall ist, wird das Gehirn eine zeitlang nicht mehr ausreichend durchblutet, was wiederum schlimme Folgen nach sich ziehen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, ein optimales Nackenkissen zu bekommen, sollte sich dieses in einem speziellen Seniorenshop kaufen. Dort können “echte” Nackenkissen günstig gekauft werden und man hat die Sicherheit, seiner Halswirbelsäule die bestmögliche Entlastung und Stütze zu bieten, sodass sie sich über Nacht entspannen kann und so die Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich abklingen können.

Viele glauben ein Nackenkissen müsste vorne zwei Rollen und hinten einen abgeflachten Kopfteil haben, die wäre nur eine einfache Nackenrolle, aber kein echtes Nackenkissen. Richtige Nackenkissen, wie man sie im Seniorenshop bekommt, haben einen anatomisch geformten Latexkern und unterstützen den Nackenbereich mit einer Schaumplatte, die sich in der Höhe individuell anpasst.

  • 20. März 2012
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Sport gegen Arthrose - Warum Sport und Bewegung für Menschen mit Arthrose wichtig ist

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Tuttlingen, Februar 2012. Viele Gelenkpatienten leiden bei den jetzigen Temperaturen besonders, denn Kälte und Nässe können die Beschwerden von Arthrose noch verstärken. Dennoch sollten sie auf sportliche Betätigung nicht verzichten. Die Annahme, dass Sport zur Verschlimmerung der Gelenkarthrose führt, ist falsch. Neuen Studien zufolge lassen sich durch regelmäßige sportliche Aktivität und eine funktionelle Beanspruchung der Gelenke die Schmerzen an den Gelenken lindern oder sogar verhindern. „Eine Arthrose kann auch durch zu wenig Bewegung entstehen. Wir brauchen deshalb die sportliche Aktivität, jedoch nicht in belastender, sondern in moderater Form. Durch gezielte, sportliche Betätigung wird die gelenkumgebende Muskulatur nachweislich gekräftigt, wodurch sich die Gelenkfu?hrung verbessert und der Knorpel geschu?tzt wird“, erklärt Dr. med. Matthias Hauger, Orthopäde und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Landkreis Tuttlingen. Allzu oft ist Unkenntnis der Grund, warum besonders Arthrosepatienten ihre Gelenke lieber schonen. „Die meisten Ausdauersportarten sind aufgrund ihrer dynamischen Bewegungsabläufe sehr gut zur Prävention und Behandlung von Arthrose geeignet. Aktivitäten, die ein häufiges Abstoppen und wieder Anlaufen beinhalten, belasten dagegen die Gelenke. Sportarten wie Tennis, Squash oder auch Carving Ski sind daher bei Arthrosepatienten nicht zu empfehlen.“

Dr. Matthias Hauger erläutert, welche Sportarten für Menschen mit Arthrose geeignet sind und wie sie am besten ausgeführt werden:

Schwimmen und Aquagymnastik:
Schwimmen ist besonders schonend für Menschen mit Arthrose, da durch den Auftrieb des Wassers die Gelenke entlastet werden. „Kraul- und Rückenschwimmen helfen beim Aufbau wichtiger Muskelgruppen. Ein gelenkschonender und dennoch effektiver Sport, der Ausdauer, Koordination und Muskelkraft verbessert, ist Aquagymnastik. Hier sollte allerdings darauf Acht gegeben werden, zu heftige Stoßbewegungen im Wasser zu vermeiden“, rät Dr. Hauger.

Nordic Walking und Schneeschuhlaufen:
Beim Nordic Walking wird im Gegensatz zum Walking oder Wandern auch die Oberkörpermuskulatur beansprucht. Das Hinzunehmen der Stöcke entlastet die Beine und Kniegelenke. „Nordic
Walking ist für Arthrosepatienten sehr zu empfehlen und lässt sich in Strecke und Tempo leicht der individuellen Kondition anpassen“, so Dr. Hauger.

Radfahren:
Radfahren hält die Kniegelenke mobil und stärkt die Muskeln, kann aber bei hohem Tempo auch zu viel Druck auf die Gelenke ausüben. „Es ist nicht notwendig, an die eigenen Grenzen zu gehen, um einen Trainingseffekt zu erreichen“, so Dr. Hauger.
Ähnlich wie Überlastung können starke Drehbewegungen oder überkreuzte Beinstellungen kritisch sein. „Die individuelle Belastungs- und Leistungsfähigkeit eines Gelenkes sollte zuvor von einem Orthopäden oder Krankengymnasten richtig eingeschätzt werden,“ rät Dr. Hauger.

Über Arthrose

Arthrose ist eine nichtentzu?ndliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Die damit verbundenen degenerativen Prozesse können ein Gelenk oder mehrere Gelenke betreffen. Bereits mit 35 Jahren hat ein Drittel der Bevölkerung arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. 75 Prozent aller u?ber 50-Jährigen und 90 Prozent der u?ber 75-Jährigen haben radiologisch nachweisbare Gelenkveränderungen, auch wenn sich diese klinisch zunächst nur bei einem geringen Teil der Betroffenen im Alltag bemerkbar machen. Wegen der großen Verbreitung und der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung wird die Arthrose inzwischen als Volkskrankheit angesehen.

Über das Klinikum Landkreis Tuttlingen

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen behandelt als Klinikverbund an den Standorten Tuttlingen und Spaichingen jedes Jahr mehr als 15.000 Patienten stationär. Mit 324 Planbetten sind sie der zuverlässige medizinische Versorger in der Region. Rund 800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie hochmoderne medizinische Standards garantieren eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Weitere Informationen unter:

http://www.klinikum-tut.de/

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  • 9. März 2012
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