Archiv von Juni, 2012
Nur 20 Minuten - Ein paar Minuten Sport jeden Tag können Diabetikern Tabletten und Insulin ersparen
Keine Zeit – das ist die beliebteste Ausrede dafür, keinen Sport zu treiben. Doch besonders für Menschen mit Diabetes Typ 2 ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Neuen Studien zufolge sind insbesondere Übergewicht und Bewegungsmangel Schuld an der steigenden Zahl der Diabetes-Typ-2-Erkrankungen. Bewegen sich Diabetiker zu wenig, kann der Körper zwar noch genug Insulin produzieren, die Zellen können es jedoch nicht mehr richtig verwerten, werden sozusagen insulinresistent.
Sport kann den Blutzucker senken
Bewegen sich die Betroffenen dagegen mehr, reagieren die Zellen auf das vorhandene Insulin wieder besser, der Blutzuckerspiegel sinkt. „Schon moderate körperliche Aktivität verbessert die Insulinempfindlichkeit deutlich“, bestätigt Dr. Albrecht Dapp, Chefarzt des Diabeteszentrums am Klinikum Landkreis Tuttlingen. Das führt nicht selten zu einer verbesserten Lebensqualität der Patienten. Denn: „Dank der verbesserten Insulinempfindlichkeit und des zusätzlichen Zuckerverbrauchs kommen sportliche Diabetiker mit weniger Medikamenten aus,“ erklärt Diabetologe Dr. Dapp. „Häufig kann sogar der Zeitpunkt hinausgezögert werden, an dem eine Insulintherapie nötig wird. Bewegung kann sogar Diabetes verhindern“. Erfreulicher Nebeneffekt: Bewegung verbraucht außerdem Kalorien und hilft, Übergewicht abzubauen. Tatsächlich zählt Übergewicht zu den häufigsten Auslösern von Diabetes Typ 2. Wichtig ist allerdings, dauerhaft aktiv zu bleiben und nicht wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen.
Gemeinsam statt einsam
Um den inneren Schweinehund auszutricksen, kann es helfen, sich einer Sportgruppe anzuschließen. Mit Gleichgesinnten macht Sport besonders viel Spaß. „In unserer Diabetessportgruppe kann man neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig motivieren. Außerdem werden die Betroffenen angeleitet, wie sie die Bewegungen richtig und regelmäßig zuhause ausführen. Schon mit 20 Minuten sportlicher Aktivität am Tag lässt sich der Diabetes und die Gesundheit positiv beeinflussen“, rät Dr. Dapp.
Wer längere Zeit körperlich nicht aktiv war, sollte sich unbedingt von einem Arzt durchchecken lassen. Gerade bei älteren Diabetikern können Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Belastung Grenzen setzen und bei diabetischer Nervenerkrankung (Neuropathie) könnten eventuell Fußprobleme entstehen.

Team Diabeteszentrum Spaichingen
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- 28. Juni 2012
Die ersten Schritte nach dem Trauerfall
Der Verlust eines Mitmenschen ist, auch wenn dieser absehbar war, immer ein Schock. Oft kann man den Verlust erst gar nicht wahrhaben und verdrängt die Tatsache, dass man den geliebten Mitmenschen verloren hat. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie unmittelbar nach dem Todesfall die Situation bewältigen können oder den Hinterbliebenen helfen können.
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- 26. Juni 2012
Träume leben
Siegener Filmprojekt widmet sich dem Raum zwischen Aufschub und Erfüllung / Medienstudent produziert Dokumentarfilm in Eigenregie
„Jeder hat einen Traum. Doch nicht jeder lebt ihn. Gründe dafür gibt es viele, doch wie lange darf man die eigenen Wünsche aufschieben?“ Diese Frage stellte sich Jan Wagener, Student im Masterstudiengang Medien und Gesellschaft an der Universität Siegen, letztes Jahr und setzte hiermit den Grundstein für ein ambitioniertes Dokumentarfilmprojekt. Den ganzen Beitrag lesen »
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- 26. Juni 2012
Sind Direktbanken seniorenfreundlich?
Viele Direktbanken bieten in Vergleichen unschlagbare Konditionen bei der Kontoführung und bei den Sparzinsen. Diese Banken können solch günstige Konditionen anbieten, da sie auf ein Filialnetz verzichten und nahezu alle Dienstleistungen über das Internet, das Telefon oder über Partnerbanken abwickeln. Ist es also möglich die Angebote einer Direktbank zu nutzen, ohne über Computerkenntnisse zu verfügen? Wir zeigen Wege, wie man auch ohne eine Bankfiliale zum Ziel kommt und sich die Kontoführungsgebühren sparen kann. Den ganzen Beitrag lesen »
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- 24. Juni 2012
Gut hören – eine Frage des Hörgerätes?
FAU-Alternsforscher untersuchen die Nutzung von Hörgeräten im Alltag
Welche Erfahrungen ältere Erwachsene mit ihrem Hörgerät machen, wann und von wem Hörgeräte getragen werden, welche Schwierigkeiten bei der Nutzung der Geräte auftreten und in welchen Situationen ein Hörgerät als hilfreich oder störend erlebt wird – das will eine neues Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) klären. Eine Online-Studie soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Studie richtet sich an Männer und Frauen ab 50 Jahren, die ein Hörgerät jeglicher Art besitzen und in ihrem Haushalt über einen Internet-Zugang verfügen. Für die Teilnahme an der Studie ist es unerheblich, ob sie das Hörgerät regelmäßig oder überhaupt nicht nutzen. Die Studie ist noch bis zum 09. Juli 2012 über das institutseigene Studien-Portal GEROTEST zugänglich unter www.gerotest.de/ hoeren. Die Befragung im Internet erfolgt anonym und dauert in etwa 30-45 Minuten.
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- 20. Juni 2012





