Archiv von Februar, 2012

Weiterbildung für Silversurfer an der Uni: Computer, Kunst und Literatur ComKuLit

Das Seminar Computer, Kunst und Literatur (ComKuLit) wendet sich an die Generation 60+. Vor allem an Silversurfer, an ältere Menschen, die keine Scheu vor Computer und Internet haben. Es handelt sich um eine Weiterbildung auf Hochschulniveau, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht unbedingt auf einen neuen Beruf vorbereitet, ihnen aber neue persönliche Perspektiven eröffnet. Es unterrichten engagierte und kompetente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Praktikerinnen und Praktiker.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in aktuelle Strömungen von Kunst und Literatur. Sie sollen diese auf künstlerische und literarische Traditionen beziehen können, beginnend mit der Renaissance. Ein besonderes Augenmerk gilt Kunst und Literatur, die man mithilfe von Computern und des Internets bzw. des mobilen Netzes produziert und vertreibt. Dadurch werden auch Kenntnisse über Funktionsweisen des Computers und von Computernetzen vermittelt. Zudem wird in die Benutzung ausgewählter Textverarbeitungs- und Grafikprogramme eingeführt.

Lehren und Lernen

Neuartig ist die Kombination von drei Anwendungsgebieten bzw. Disziplinen. Ein Gebiet wird über das andere kennengelernt, ist sowohl Mittel als auch Zweck. Noch nie war eine solche Kombination so sinnvoll und wirkungsmächtig wie heute, wo ständig Internet- und Handyprojekte mit neuen Zugängen zu Kunst und Literatur entstehen und Kunst und Literatur den Computer und das Netz für Produktion und Vertrieb nutzen und auch auf inhaltlicher Ebene mit virtuellen Möglichkeiten experimentieren. E-Learning, elektronisch unterstütztes Lehren und Lernen, ist Teil von ComKuLit. Man kann über eine Lernplattform auf Materialien zugreifen. So kann auch auf die besondere Situation eines Teilnehmers oder einer Teilnehmerin eingegangen werden. Natürlich gibt es alle Materialien zusätzlich in gedruckter Form.

Zertifikat

FHNW-Kursbestätigung

Ort

Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft
Peter Merian-Strasse 86, 4002 Basel

Daten

8 Tage: 03.09.2012 - 13.09.2012

Kontakt

Petra Abt, petra.abt@fhnw.ch, T +41 61 279 17 47

Seminarleitung: Prof. Dr. Oliver Bendel

Melden Sie sich bitte bis 15. Juni 2012 verbindlich an. Die Bestätigung erhalten Sie bis 15. Juli 2012.

  • 27. Februar 2012
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Diagnose COPD – chronische Lungenkrankheit wird oft zu spät ernstgenommen

Offenburg,  Februar 2012. Katharina W. (65 Jahre) wurde zum ersten Mal vor 15 Jahren von einem Arzt auf ein Lungenemphysym aufmerksam gemacht. Damals ging es ihr gut. Sie rauchte weiter, die Krankheit schritt jedoch langsam voran. Eines Morgens merkte sie, dass sie plötzlich immer weniger Luft bekam und ihre Körperfunktionen nicht mehr richtig beherrschte. Der Arzt stellte bei ihr die chronisch obstruktive Lungenerkrankung  COPD feststellte. Die Krankheit ist nicht mehr rückgängig zu machen. Sie ist auf Medikamente angewiesen und inhaliert täglich Kortison. Spaziergänge sind nur noch mit Sauerstoffflasche möglich.

„Die Diagnose COPD bedeutet tiefe  Einschnitte im Leben der Betroffenen.“, erklärt  PD Dr. Siegfried Wieshammer, der gemeinsam mit Dr. Lothar Latzke das Pneumologisch-Thoraxchirurgische Zentrum (PTZ) am Ortenau Klinikum in Offenburg leitet: „Es kann in einem späteren Stadium der Krankheit auch bedeuten, dass Sie im Alltag fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen.“ Das PTZ in Offenburg ist eine der wenigen Lungenabteilungen in Baden-Württemberg, bei der Internisten und Chirurgen in einer Abteilung zusammenarbeiten. Diagnostik, medikamentöse Behandlung und Operation finden hier in derselben Abteilung statt. „ Die Chancen durch frühzeitige Diagnose und richtige Behandlung ein Fortschreiten von COPD zu verlangsamen, sind sehr gut. Leider finden Betroffene häufig sehr spät zu uns, denn die Existenz von COPD  ist immer noch recht unbekannt in der Bevölkerung“, sagt Dr. Latzke.

Häufigste Ursache ist Zigarettenrauch
Für die Entstehung von COPD ist Zigarettenrauch die häufigste Ursache. Die meisten Patienten sind Raucher oder ehemalige Raucher. Oftmals entwickelt sich COPD aus einer Bronchitis. „Die Flimmerhärchen der Atemwege werden im Entstehen der Bronchitis zunehmend gelähmt, und die Lunge produziert übermäßig viel Schleim“, erklärt Dr. Wieshammer. Dadurch kommt es verstärkt zu Husten und Auswurf.
Wird das Rauchen umgehend eingestellt, also die Ursache der chronischen Bronchitis beseitigt, können sich die Veränderungen noch zurückbilden. Geschieht dies nicht, kann sich aus der chronischen Bronchitis im Laufe der Zeit die COPD entwickeln: Die Flimmerhärchen werden dann vollständig zerstört, die entzündete Bronchialschleimhaut verdickt sich und verengt die Luftwege. Diese Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen.

Therapiemöglichkeiten bei COPD
Die Stabilisierung der Sauerstoffkonzentration im Blut wird mit einer Langzeit-Sauerstofftherapie behandelt, insbesondere wenn bereits eine Schwäche der rechten Herzhälfte vorliegt. 16 bis 18 Stunden pro Tag inhalieren die Patienten Sauerstoff  über eine Nasensonde. Dadurch verringert sich auch das Gefühl der Atemnot.
Wenn bereits ein Lungenemphysym entstanden ist, also zu viel Lungengewebe zerstört wurde, kann in einigen Fällen auch eine Operation helfen. Bei der Operation wird das ballonartig erweiterte Lungengewebe, das nicht mehr funktionstüchtig ist, entfernt. So kann eine Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden.

Den Alltag bewältigen
Unterstützen können die Patienten die verschiedenen Behandlungsmethoden selbstverständlich, indem sie Zigarettenrauch und andere Schadstoffe, wie zum Beispiel Feinstaub, konsequent meiden.
Bewegung fällt vielen schwer, kann jedoch langfristig die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Leichtes Jogging oder Nordic Walking sind beispielsweise geeignete Sportarten für COPD-Patienten. Im Verlauf der COPD kann es immer wieder zu akuten Verschlimmerungen der Beschwerden, sogenannten Exazerbationen, kommen. Verantwortlich dafür sind Infekte, Luftverschmutzungen oder eine feucht-kalte Witterung. Patienten bemerken die Verschlechterung sofort an der anstrengenden Kurzatmigkeit, die wieder häufiger auftritt, und an stärkerem Husten. „Verschlechtert sich das Befinden der Patienten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden“, rät Dr. Latzke.  In jedem Fall, auch in Zeiten allgemeinen Wohlbefindens, sollten sich COPD-Patienten regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen.

  • 17. Februar 2012
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Wichtige Versicherungen für Senioren

Zahnkostenzusatzversicherung | Foto: istockphoto.com/dem10

Ältere Menschen haben andere Ansprüche an Versicherungen als junge Leute. Eine Haftpflichtversicherung ist natürlich auch für Senioren wichtig. Unfälle oder Schäden, die durch ältere Menschen verursacht werden, nehmen allerdings deutlich ab. Die Haftpflichtversicherung ist daher im Alter nicht mehr so wichtig. Dafür gibt es andere Versicherungen, die in zunehmendem Alter an Relevanz gewinnen. Zwei davon seien im Folgenden exemplarisch genannt. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 15. Februar 2012
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Tipps fürs Heimbüro

Tipps fürs Heimbüro - Arbeiten im Alter

Sie möchten sich bei Ihrer beruflichen Karriere als Vorbereitung für den Ruhestand für eine Altersteilzeit entscheiden oder eine teilweise selbstständige Tätigkeit mit dem Arbeitgeber vereinbaren?

Neben den gesetzlichen Arbeitsregelungen für ältere Mitarbeiter sollten auch die neuen räumlichen Anforderungen zuhause berücksichtigt werden. Stichwort: Home Office oder Heimbüro. Wer öfters berufliche Aufgaben am Schreibtisch in seinen eigenen vier Wänden erledigt, braucht passendes Mobiliar.

Welche Büromöbel fügen sich optisch harmonisch ins Zuhause ein? Welche Tipps sollte man beim Einrichten seines Heimbüro beachten? Den ganzen Beitrag lesen »

  • 13. Februar 2012
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Senioren-Reisen - auch im Alter angenehm verreisen

Senioren Urlaub

Gerade Senioren verreisen häufig und sehr gern. Aktuellen Statistiken zufolge gibt keine andere Altersgruppe so viel Geld für Reisen aus wie ältere Menschen. Schließlich haben Senioren die Möglichkeit, flexibel auf Reiseangebote reagieren und somit die schönsten Regionen der Welt kennenlernen zu können. Allerdings legen ältere Menschen großen Wert darauf, dass ihre Reise von vorn bis hinten durchorganisiert wird. Zudem belegen aktuelle Statistiken, dass ältere Personen ihr Heimatland als Reiseland bevorzugen.

Allerdings ist diese Tendenz in Deutschland alles andere als verwunderlich. Deutschland ist eine Region mit vielen Facetten, in der wanderbegeisterte Naturliebhaber ebenso auf ihre Kosten kommen wie Senioren, welche die erfrischende Meeresluft an der Nord- oder Ostsee genießen möchten. Beispielsweise sind die Hügelregionen in der Eifel oder im Sauerland wie für Seniorenreisen gemacht und laden zu entspannten Spaziergängen inmitten der Natur ein. Auf den Friesischen Inseln der Nordsee werden neben Individualaufenthalten ebenfalls betreute Gruppenreisen angeboten, bei denen die Urlauber in seniorengerechten Unterkünften neue Kraft tanken können oder auf Wattwanderungen das kühle Nass an ihren Beinen spüren.

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  • 10. Februar 2012
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