Archiv für die ‘Gesundheit’ Kategorie
Wenn die Einnahme von Schmerzmitteln zur Sackgasse wird
Kennen Sie das? Seit Wochen oder gar Monaten plagen Sie unerklärliche, aber stetig wieder kehrende Schmerzen; oftmals an den immer gleichen Stellen. Ihr Arzt kann trotz Untersuchung nichts finden und verschreibt Ihnen in seiner Hilf- und Ratlosigkeit mehr oder weniger starke Schmerzmittel. Nach einer scheinbaren Besserung und dem folgenden Absetzen der Medikamente kehren die Schmerzen jedoch zurück und plagen Sie unverändert weiter.
Hierzu sollten Sie wissen, dass die Behandlung mit so genannten Analgetika eine reine Symptombekämpfung ist, das heißt dass sie nicht die Ursache der Schmerzen beseitigt, sondern lediglich das entsprechende Empfinden ausschaltet. Neben der Gefahr des chronischen Leidens besteht auf diese Weise eine erhöhte Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine zunehmende Belastung des Magen-Darm-Traktes.
Verträgliche Alternativen …
Dabei können Betroffene zu wesentlich schonenderen Maßnahmen greifen: Außer der Möglichkeit, die Schmerzen mit Hypnose behandeln zu lassen, steht Ihnen mit der Anwendung der Homöopathie ein weiteres wirksames Mittel zur Verfügung. Das von Samuel Heinemann entwickelte Verfahren fußt auf der so genannten „Ähnlichkeitsregel“. Diese besagt, dass die gleichen Mittel, die bei Gesunden Krankheitssymptome auslösen, Erkrankte in abgeschwächter Form heilen können.
Den entsprechenden pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Komponenten werden durch stufenweises Vermengen Milchzucker, Wasser oder Alkohol beigemischt. Auf diese Weise entstehen Potenzen, die in Form von Tabletten, Pulver, Flüssigkeit oder den als Globuli bekannten Kügelchen gereicht werden.
… mit überraschenden Nebenwirkungen
Der Einsatz homöopathischer Arzneimittel setzt ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. Hierbei sind Sie angehalten, das Auftreten der Schmerzen bewusst zu erkennen und zu beschreiben. Insofern ist Homöopathie ausgezeichnet dafür geeignet, Ihre Selbstwahrnehmung zu schulen und mögliche Zusammenhänge mit Ihrer Lebensweise zu analysieren. Nicht selten fördert diese Auseinandersetzung eine Umstellung von Schlaf-, Ernährungs- oder Bewegungsgewohnheiten - die das Auftreten der Schmerzen auf ganz natürliche und einfache Weise reduzieren oder sogar beheben können.
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- 16. Mai 2012
Fibromyalgie und Arthrose: Die Warnzeichen
Gerade im Alter werden Fibromyalgie und Arthrose für viele Menschen zu einem ständigen Begleiter. Andere fürchten, von diesen Krankheiten heimgesucht zu werden, sind jedoch nicht ganz sicher, möchten aber noch nicht zum Arzt gehen. Beide Krankheiten enthalten spezifische Warnzeichen, die ein eindeutiges Anzeichen dafür sind, einen Mediziner aufzusuchen.
Die Warnzeichen für Fibromyalgie
Diese Krankheit wird in Deutschland auch als Faser-Muskel-Schmerz bezeichnet und ist für viele Menschen die bedauerlicherweise unschöne Antwort auf verschiedene körperliche Probleme, die auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen scheinen. Geprägt ist sie von Schmerzen in mehreren Körperregionen, die chronisch sind. Betroffen sind vor allem Brustkorb, Nacken und Rücken sowie die Extremitäten. Häufig beginnen die Beschwerden mit Kopfschmerzen, die sich bis zu einer Migräne auswachsen.
Begleitet wird die Krankheit auch von einer fortwährenden Müdigkeit, die bis hin zu einer allgemeinen Erschöpfung reicht. Die Mediziner haben zudem eine gesteigerte Empfindlichkeit gegen Licht, Geräusche sowie Kälte nachgewiesen. Diese Symptome sollten gemeinsam wenigstens für einen Zeitraum von drei Monaten aufgetreten sein. Die Krankheit ist zwar unheilbar, doch kann gerade durch eine gezielte Schmerztherapie der Alltag deutlich erleichtert werden.
Die Warnzeichen beim „Gelenkverschleiß“
Bei der Arthrose werden die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen. Der Name der Krankheit wird oft mit “Gelenkverschleiß” übersetzt, wenn es sich dabei auch um eine nicht wissenschaftliche Definition handelt. Zu erkennen sind die Krankheitsbilder in der Regel erst sehr spät, weshalb man frühzeitig auf die ersten Warnzeichen achten sollte. Diese sind vor allem Schmerzen bei Belastung. Die Gelenke beginnen immer schneller damit, Schmerzen zu verursachen.
Beim fortschreitenden Krankheitsverlauf kommt es zu Ergüssen und schließlich sogar zu einer Deformation der Gelenke. Nach Möglichkeit sollte allerdings schon vorher eine Behandlung einsetzen, die im Idealfall zur Schmerzfreiheit führt und ansonsten wenigstens den fortlaufenden Verschleiß verzögern sollte.
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- 15. Mai 2012
Fast 60: Reiten - mein neues Hobby!
Ich erzählte es im Bekanntenkreis. Maria ließ klappernd ihre Kuchengabel fallen und ihr Mann Martin schien mich nicht gehört zu haben. Jedenfalls rührte er weiter in seiner Kaffeetasse, während der Löffel leise gegen die Tasse klirrte. Maria fasste sich als erste wieder. Hastig schluckte sie ihr Kuchenstück hinunter und presste hervor: „Wie jetzt? So richtig hüahü??“ Dabei ahmte sie die schaukelnden Bewegungen eines Reiters nach.
Keine Ahnung, weshalb sie ins Kinderdeutsch verfiel, nur weil ich meinen Freunden mitteilte, dass ich vorhatte, mit dem Reiten wieder anzufangen. Na gut, ich gebe zu, meine letzten Reitversuche liegen vierzig Jahre zurück.
Trotzdem zieht es mich zurück auf den Rücken eines Pferdes. Wer sagt denn, dass man, nur weil man die fünfzig hinter sich gelassen hat und jetzt stramm auf die sechzig zugeht, nicht mehr reiten darf?
Na, wer schon, Maria natürlich. „In deinem Alter! Du wirst runterfallen und dir alle Knochen brechen. Aber darüber denkst du nicht nach.“
Nein, tue ich nicht. Stattdessen ziehe ich alte Klamotten an und mache mich auf, hinaus in den Reitstall. Es ist ein Offen-Stall und ich muss meinen ganzen Mut zusammennehmen, als ich zwischen die Pferde hindurchgehen soll. Zum Glück bahnt mir die Besitzerin den Weg. Ich habe die Reitstunde als Einzelunterricht gebucht. Das hat den Vorteil, dass die Reitlehrerin genau auf meine Bedürfnisse eingehen kann und ich jederzeit abbrechen kann, wenn mir etwas zu viel wird.
Doch zuerst mache ich mich mit dem Pferd ein wenig bekannt. Es ist eine Stute und ich striegle ihr Fell. Später steige ich zum ersten Mal nach vierzig Jahren wieder auf einen Pferderücken. Komisch, das war doch damals – vor wieviel Jahren gleich noch mal? – gar nicht so schwer. Weshalb komme ich da jetzt nicht hinauf? Mir bricht der Schweiß aus. Aber dann schaffe ich es doch noch. Dann die nächste Überraschung: „So wackelig hatte ich es gar nicht in Erinnerung.“ Schon nach einigen Runden fühlt sich das Reiten fast normal an, und gar nicht mehr wackelig.
Als ich wieder absteige, bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt in ein neues Hobby gewagt habe. Eine tolle Möglichkeit, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.
Diese Erfahrungen liegen schon ein paar Wochen zurück und ich wage mich jetzt regelmäßig aufs Pferd. Hätte ich auf meine Freundin Maria gehört, würde mir eine sehr emotionale, ursprüngliche und sportliche Erfahrung fehlen. „Das ganze Glück der Erde liegt auf dem Rücken schöner Pferde!“ heißt ein altes Sprichwort. Ich kann das nur bestätigen. Morgen gehe ich wieder reiten!

Quelle:Lars Eirich/PIXELIO
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- 11. Mai 2012
Heute ist Schlaganfallstag - Vorhofflimmern – Wie ein gesundes Herz vor einem Schlaganfall schützt
Die Komikerin Gaby Köster, Moderatorin Monica Lierhaus und der Rockmusiker Wolfgang Niedecken - drei Prominente, die eines gemeinsam haben: Sie haben schon einmal einen Schlaganfall erlitten, kämpfen noch heute mit den Folgen. Jedes Jahr trifft es in Deutschland 262.000 Menschen, in mehr als 80 Prozent der Fälle ist eine plötzliche Durchblutungsstörung die Ursache. Anlässlich des Schlaganfall-Tages am 10. Mai erklärt der Kardiologe und PD Dr. med. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, wie man dieser Erkrankung vorbeugen kann.
Herr Weber, der Begriff „Schlaganfall” ist in aller Munde und kann von den meisten Menschen „irgendwie” eingeordnet werden. Was passiert dabei im Körper?
Dr. Weber: Das Wort „Schlaganfall” ist ein Oberbegriff für viele verschiedene Akut-Erkrankungen. Wir sprechen heute von einem Hirninfarkt, beispielsweise wenn das Gehirn nicht ausreichend durchblutet wird. Es gibt aber auch die Hirnblutung, bei der Blut in das Hirngewebe eindringt. In der Folge kommt es zu einseitigen Lähmungen, Gefühlsstörungen in Armen und Beinen, Sprach-, Schluck-, Seh- und Wahrnehmungsstörungen.
Welche Menschen sind besonders gefährdet?
Dr. Weber: Ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko entsteht beispielsweise durch Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen, einen hohen Cholesterinspiegel, aber auch durch Vorhofflimmern. Jeder 5. Schlaganfall ist darauf zurückzuführen, dass das Herz aus dem Takt gerät. Überdies verlaufen Schlaganfälle, die durch Vorhofflimmern ausgelöst werden, besonders schwer und führen häufig zum Tod. Deshalb ist es besonders wichtig, in diesem Bereich vorzubeugen. Denn je früher ein Vorhofflimmern erkannt wird, desto eher können Betroffene gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt mit der Schlaganfallprävention beginnen.
Wie entsteht Vorhofflimmern?
Dr. Weber: Der linke Vorhofmuskel des Herzens zieht sich nicht mehr richtig zusammen, deshalb wird das Blut nicht mehr aktiv durch das Herz gepumpt und verdickt. Die Folge: Gerinnsel entstehen und gelangen über den Blutkreislauf in engere Blutgefässe des Gehirns. Dort kann es zum Verschluss kommen. Dramatisch: Das Blut versorgt das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen - der Schlaganfall tritt ein. Die Symptome sind Herzrasen, Brustschmerzen, Erschöpfung, Atemnot und Schwindel.
Wie wichtig ist die richtige Behandlung?
Dr. Weber: Wenn Patienten mit Vorhofflimmern angemessen behandelt werden würden, könnten 70 Prozent der Schlaganfälle verhindert werden. Die Gefahr eines Blutgerinnsels im Herzen kann durch eine gerinnungshemmende Therapie vermindert werden, die der behandelnde Arzt je nach persönlichem Risikoprofil auswählt. Herzrhythmusstörungen gehen auf eine Grunderkrankung zurück, die in erster Linie behandelt werden muss.
Wie können Betroffene vorbeugen?
Dr. Weber: Eine gesunde Lebensweise hilft, das Risiko von Vorhofflimmern und damit auch die Gefahr eines Schlaganfalls zu minimieren. Wichtig sind eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport. Wer zusätzlich versucht, Stress zu reduzieren und auf den Konsum von Alkohol, Kaffee und Nikotin zu verzichten, tut sich und seinem Herzen etwas Gutes. Außerdem sollte jeder auf seinen Körper hören. Es ist zum Beispiel gar nicht schwer, sich selbst den Puls zu fühlen und so Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Ein Arzt kann die Diagnose dann unter Einsatz eines EKG-Gerätes sichern.
Über die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg behandeln als Klinikverbund an den Standorten Groß-Umstadt und Jugenheim jedes Jahr mehr als 30.000 Patienten stationär und ambulant. Mit mehr als 450 Planbetten sind sie der zuverlässige medizinische Versorger in der Region. Rund 750 Mitarbeiter und hochmoderne medizinische Standards garantieren eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Weitere Informationen unter: www.kreiskliniken-darmstadt-dieburg.de
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- 10. Mai 2012
Auch für Senioren wichtig: Krankenzusatzversicherungen
Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen in vielen Fällen nur Mindestsätze und decken längst nicht alle Leistungen der Ärzte ab. Hohe Zuzahlungen sind an der Tagesordnung. Glück hat, wer selten zum Arzt muss. Doch im Alter stehen medizinische Behandlungen häufiger an und auch ein bisher stets gesunder Mensch muss damit rechnen, einmal eine längere medizinische Versorgung in Anspruch nehmen zu müssen. Zusatzversicherungen bieten eine hohe Leistungsabdeckung und mindern das Risiko aufgrund einer Krankheit in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen. Den ganzen Beitrag lesen »
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- 9. Mai 2012




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