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Checkliste: Das gehört in eine gute Hausapotheke

Quelle: Idealo

 

Mindestens zwei Mal im Jahr sollten Sie Ihre Hausapotheke einer gründlichen Prüfung unterziehen. So entdecken Sie, was fehlt oder ersetzt werden muss, weil das Haltbarkeitsdatum des Medikaments abgelaufen ist. Unsere Checkliste verrät Ihnen, welche Dinge in einer gut ausgestatteten Hausapotheke unverzichtbar sind.

Die Basis jeder Apotheke zu Hause ist ein gutes Schmerzmittel. Wirkstoffe wie Paracetamol oder Ibuprofen wirken zugleich entzündungshemmend und fiebersenkend, erfüllen also mehrere Funktionen. Denken Sie auch an Erkältungsmittel. Dazu gehören vor allem Lutschtabletten oder Sprays gegen Halsschmerzen, die Sie am besten sofort beim ersten Halskratzen verwenden. Oft lässt sich dadurch Schlimmeres verhindern. Bei Husten helfen Hustenstiller, die Sie nachts schlafen lassen. Tagsüber wählen Sie besser einen Hustenlöser, der Ihre Atemwege von Schleim befreit. Für den Fall, dass Sie ein heftiger Schnupfen erwischt, ist ein Nasenspray hilfreich. Ein Spray auf Meerwasser-Basis wirkt besonders mild und Sie können es bedenkenlos über einen längeren Zeitraum einsetzen. Übrigens: Auch Utensilien für Hausmittel wie Kräutertees und eine Wärmflasche sind in einer Hausapotheke richtig.

Nicht nur im Urlaub wichtig: Magen-Darm-Medikamente

Verdauungsprobleme entstehen oft plötzlich ohne große Vorwarnung. Deshalb sind Medikamente gegen solche Beschwerden unverzichtbar. Dazu gehört vor allem ein gutes Mittel gegen Durchfall. Verstopfung kann ebenfalls sehr unangenehm sein, halten Sie deshalb ein mildes Abführmittel bereit. Gegen Magenverstimmungen unterschiedlichster Art helfen Kräutertropfen oder Kräutertees mit Fenchel und Anis.

Abhilfe bei Allergien und Problemen der Haut

Wenn Sie unter Heuschnupfen oder anderen Allergien leiden, wissen Sie, wie wichtig Antiallergika sind. Da Symptome oft saisonal auftreten, ist es sinnvoll, die Hausapotheke rechtzeitig zu überprüfen. Sind noch Antihistaminika vorrätig? Haben Sie noch antiallergische Augentropfen? Apropos saisonal: Wenn die Pollen fliegen, sind die Insekten nicht weit. Eine Salbe oder ein Gel gegen Insektenstiche (und Sonnenbrand) darf in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.

Treffen selbst den Gesündesten: Verletzungen

Verletzungen, die bluten, können immer vorkommen – etwa, wenn Sie sich versehentlich mit einem Messer schneiden oder bei einem Sturz eine Schürfwunde zuziehen. Dann brauchen Sie eine desinfizierende Lösung, die eine Entzündung verhindert. Später kommt dann eine gute Wund- und Heilsalbe zum Einsatz. Wichtig außerdem: Verbandsmaterial in unterschiedlichen Größen, wie Pflaster, Kompressen oder Elastische Binden. Aber auch gegen stumpfe Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen sollten Sie sich rüsten. Schmerzlindernde Gels oder Salben gehören deshalb zum Standard. Ein Kühlkissen, das sich bei Bedarf im Kühlschrank abkühlt und für Linderung sorgt, rundet Ihre Hausapotheke für Verletzungen ab. Falls Ihnen diese kurze Zusammenfassung der zu beachtenden Aspekte noch nicht ausreicht und Sie gern mehr über die einzelnen Medikamente wissen möchten, oder aber eine übersichtliche Checkliste mit dem Wichtigsten darauf ausdrucken möchten, können Sie gern hier nochmal nachsehen.

 

  • 21. Juni 2017
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Die Qual der Wahl bei Schönheitsoperationen – So findet man den geeigneten Arzt

Bild: fotolia_83980697

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Der Titel “Schönheitschirurg” mag zwar – zumindest auf den ersten Blick – überzeugend sein, ist aber nicht geschützt. Die “Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen” (kurz: DGPRÄC) nimmt nur Mediziner auf, die “Fachärzte für Plastische Chirurgie” oder “Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie” sind. Damit man auch Plastischer Chirurg wird, muss der Mediziner – nach Absolvierung seines Medizinstudiums – eine sechsjährige Ausbildung mit Facharztprüfung absolvieren. Fakt ist: Auf der Suche nach dem richtigen Mediziner ist nicht nur der Titel “Schönheitschirurg” wichtig; von Bedeutung ist vor allem die Tatsache, ob der Mediziner ein Teil der DGRPÄC ist oder nicht.

Auf der Suche nach dem richtigen Arzt

Sie möchten eine Schönheitsoperation durchführen und stellen fest, dass Ihre Fragen von keiner Zeitschrift und keinem Buch beantwortet werden können? Das ist keine Überraschung – damit Sie alle Antworten bekommen, sollten Sie das persönliche Gespräch suchen. Machen Sie sich daher im Vorfeld Gedanken über Ihre eigenen Wünsche und teilen Sie diese dem Mediziner mit. Er wird in weiterer Folge eine Analyse Ihres Körpers vornehmen und Ihnen entweder versichern können, dass die Vorstellungen erfüllt oder mitunter (leider) sagen müssen, dass nicht alle Wünsche in die Realität umgesetzt werden können. Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Arzt für ein Beratungsgespräch sind, sollten Sie zunächst Ihre Freunde oder Bekannten kontaktieren; Sie werden überrascht sein, wie viele Ihrer Freunde schon bei einem Plastischen Chirurgen waren. Vielleicht kennt auch Ihr Hausarzt einen Plastischen Chirurgen? Können Sie aber auf keine Empfehlungen aus dem Freundeskreis zurückgreifen, sollten Sie sich im Internet auf die Suche machen: Lesen Sie Forenbeiträge und studieren Sie Erfahrungsberichte; in weiterer Folge können Sie mitunter mehrere Mediziner in die engere Wahl aufnehmen und Beratungsgespräche vereinbaren. Sie sollten jedoch, auch wenn der Mediziner sympathisch ist und kompetente wirkt, mehrere Plastische Chirurgen kontaktieren – Sie werden feststellen, dass es erhebliche Unterschiede bei den Behandlungen und Preisen gibt, die im Vorfeld berücksichtigt werden müssen.

Mehr zum Thema, wie man den richtigen Arzt findet, kann man hier: http://dr-günther-riedel.com/wissenswertes/checkliste-fuer-die-wahl-des-richtigen-arztes-fuer-eine-schoenheitsoperation/ nachlesen.

Welche Eingriffe können durchgeführt werden?

Zahlreiche Eingriffe können in der Praxis durchgeführt werden. Planen Sie jedoch einen größeren Eingriff, sollten Sie darauf achten, dass der Mediziner die Infrastruktur eines Krankenhauses anbieten kann. Schlussendlich sind größere Eingriffe, auch wenn sie bereits zu den Routine-Behandlungen gehören, mit diversen Risiken verbunden, die keinesfalls unterschätzt werden dürfen.

Können Sie dem Arzt vertrauen?

Sie sollten Ihrem Arzt auch das notwendige Vertrauen schenken. Sie haben das Beratungsgespräch bereits absolviert und sind überzeugt, dass der Mediziner Ihre Wünsche erfüllen kann? Dann stimmen Sie der Behandlung zu. Sind Sie aber unsicher, sollten Sie andere Mediziner kontaktieren – entscheiden Sie sich erst für eine Behandlung, wenn Sie dem Arzt zu 100 Prozent vertrauen können.

Seien Sie vorsichtig!

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn der Mediziner keine Fragen stellt. Wenn ihm Ihre Beweggründe nicht interessieren und er mitunter auch kein Interesse an etwaigen Erkrankungen hat, ist es wohl besser, wenn ein anderer Arzt aufgesucht wird. Es gibt sehr wohl Mediziner, die das Risiko einer Schönheitsoperation unterschätzen oder mitunter auch die möglichen Risiken gar nicht ansprechen. Vor allem sollten Sie hellhörig werden, wenn Ihnen besonders attraktive Preise angeboten werden.

Bestehen Sie auf einen Kostenvoranschlag

Schönheitsoperationen sind in der Regel Privatleistungen, die Sie aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie im Vorfeld einen Kostenvoranschlag enthalten, der den Gesamtpreis enthält. Zum Gesamtpreis gehören unter anderem:

  • Kosten für den Eingriff
  • Kosten für die stationäre Aufnahme
  • Nachsorgeuntersuchungen
  • Narbenbehandlungen

Wird ein derartiger Kostenvoranschlag nicht vorgelegt, sollten Sie einen anderen Arzt kontaktieren. Beachten Sie aber, dass die Wahl des Arztes nicht unbedingt vom Preis abhängig sein sollte; entscheiden Sie sich für den besten und nicht für den günstigsten Arzt!

Das Fazit

Es gibt zahlreiche Ärzte, die Schönheitsoperationen anbieten. Holen Sie daher im Vorfeld Informationen über den Arzt ein, führen Sie ein Beratungsgespräch und überzeugen Sie sich vor Ort, ob der Plastische Chirurg ihren Vorstellungen entspricht.

  • 1. März 2017
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Leichter Sport – gut für Gelenke und Gehirn

© Text und Gestaltung - Fotolia.com

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Wenn im Rücken und in den Gelenken nicht mehr alles rund und wie geschmiert läuft, liegt das meist an der natürlichen Abnutzung des Knorpelgewebes. Der bisweilen stechende Schmerz hält viele Menschen davon ab, sich weiter zu bewegen. Doch durch die Schonhaltung können nicht nur Fehlhaltungen entstehen, die Gelenkbeschwerden können sich sogar verschlimmern. Obendrein sind ausreichende Bewegung und ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn auch noch gut für das Gedächtnis. Gründe genug, sich zu überwinden – mit Maß und Ziel.

Schwachstelle Knorpel

Die Knorpelmasse findet sich in jedem der über 140 Gelenke des menschlichen Körpers. Sie bildet eine Schutzschicht und dient in einem gesunden Gelenk als Puffer zwischen zwei Knochen. Im Normalfall ist ihre Oberfläche glatt und sorgt so für eine reibungslose Bewegung. Allerdings wird auch der Knorpel im Lauf der Jahre älter – er wetzt sich ab und wird stumpf. Die Folge sind Schmerzen im Bewegungsapparat, stechende und brennende Gelenke. Nicht selten kommt es zu einer Art „Anlaufschmerz”, bei dem die erste Gelenkbewegung des Tages besonders schmerzt. Die betroffenen Gelenke jetzt zu schonen und die schmerzende Bewegung zu vermeiden ist natürlich die intuitive Entscheidung – aber leider die falsche! Denn durch die mangelnde Bewegung schwindet die Gelenkkapsel: die Muskulatur in der Nähe des Gelenks wird nicht mehr beansprucht und schrumpft. Aufgrund der nachlassenden Durchblutung in den unbewegten Gelenken werden überdies weniger Nährstoffe dorthin transportiert und die Knorpelmasse schwindet.

Schonende Sportarten

Die Bandscheiben im Rücken bestehen ebenfalls aus Knorpelfasern, die den gleichen Abnutzungserscheinungen unterliegen. Bewegung und Sport stärken die Muskulatur und verbessern dadurch die Haltung. Schonendes Rückentraining und gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking wirken dem Knorpelschwund entgegen und sorgen für die nötige Stützmuskulatur. Auch Dr. Thomas Dehmer, Funktionsoberarzt an der Psychiatrischen Klinik Reutlingen, rät dazu, sich auch im Alter so gut es geht zu bewegen: „Die allgemeine Empfehlung für ältere Menschen lautet: drei Stunden mäßige bis stärker anstrengende Aktivität pro Woche. Auf jeden Fall sollte der tägliche Spaziergang dabei nicht vergessen werden.” Denn auch alltäglichere Aktivitäten wie Spazierengehen und Treppensteigen tragen dazu bei, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und zu fördern. Überdies fördert regelmäßige Bewegung den Gleichgewichtssinn und die motorischen Fertigkeiten – und damit nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch das geistige.

Gehirn im Gleichgewicht: Macht Bewegung klüger?

In den letzten Jahren hat sich die Neurowissenschaft vermehrt dem Zusammenhang von regelmäßiger Bewegung und der Leistungsfähigkeit des Gehirns angenommen. Zu den vielversprechendsten Erkenntnissen gelangen die folgenden beiden Studien:

1. An der Uniklinik Hamburg wurde im Jahr 2010 einer Gruppe von 50-67 Jahre alten Probanden das Jonglieren beigebracht und dabei die Entwicklung der grauen Zellen beobachtet. Ergebnis: Durch das Erlernen einer neuen motorischen Fertigkeit steigt die sogenannte Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, seine Abläufe zu verändern und die Wege in den Nervenbahnen zu optimieren.

2.  Im Jahr 2014 konnte ein Forscherteam der Universität Kyoto in einer groß angelegten Studie einen Zusammenhang zwischen Gleichgewichtssinn und Hirnfunktion herstellen. Probanden, die nicht in der Lage waren, für 20 Sekunden auf einem Bein zu stehen, haben demnach nicht nur ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko, sondern überdies mehr Schwierigkeiten, ihre kognitiven Fähigkeiten und ihre Gedächtnisleistung zu erhalten.

Diese und weitere Ergebnisse weisen deutlich darauf hin, dass regelmäßige Bewegung und die Pflege motorischer Fähigkeiten dem natürlichen Verfall der Hirnleistung entgegenwirken. „Körperlich sehr aktive Menschen können ihr Risiko, Gedächtnisprobleme zu entwickeln, beinahe halbieren”, bestätigt auch Dr. Thomas Dehmer. Der natürliche Abbau von Zellstrukturen im Gehirn, der rund um das 50. Lebensjahr einsetzt, lässt sich durch Bewegung zwar nicht gänzlich umkehren, aber deutlich verlangsamen. Sport macht also nicht zwingend klüger, hilft aber dabei, die graue Substanz flexibel zu halten und gegen die fortschreitende Altersvergesslichkeit einen Puffer aufzubauen.

  • 29. Februar 2016
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Implantologie – Was sollten Sie darüber wissen!

bigstockphoto.com

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Unter Implantologie versteht man den Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Einsatz von Implantaten beschäftigt. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie haben meist eine zylindrische Form und ein Gewinde. Implantate werden in den Kieferknochen eingesetzt. Sie werden in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Man unterscheidet zwischen einteiligen und mehrteiligen Implantaten.

Was ist der Unterschied zwischen einteiligen und mehrteiligen Implantaten?

Ein einteiliges Implantat vereint die Verankerung im Kiefer (Zahnwurzelersatz) und die eigentliche Zahnprothese. Diese Form des Implantats wird heute nur noch in Ausnahmefällen verwendet. Der Nachteil dieser Implantatart besteht darin, dass es sofort belastet wird. Dadurch wird der Einheilungsprozess erschwert. Die am häufigsten verwendete Implantatart ist das zweiteilige Implantat. Hier wird erst der Verankerungsteil in den Kiefer eingesetzt. Erst nach einer mehrmonatigen Einheilungszeit wird der Zahnersatz darauf befestigt.

Wie wird ein Implantat eingesetzt?

In der Regel kann ein Implantat unter örtlicher Betäubung ambulant eingesetzt werden.

Hierbei wird die Schleimhaut über der Einsatzstelle aufgeschnitten und mit einem langsam drehenden Bohrer ein Loch für das Implantat in den Kiefer gebohrt. Während des Bohrens wird mit physiologischer Kochsalzlösung gekühlt. Das Implantat wird eingesetzt und die Schleimhaut wieder vernäht. Während der Einheilzeit soll das Implantat möglichst nicht belastet werden. Wie lange das Implantat zum Einheilen braucht, hängt von den persönlichen Gegebenheiten wie der Qualität des Kieferknochens ab. Sie sollten aber mit mehreren Monaten rechnen. Eventuell muss vor dem Einsetzen des Implantats ein Knochenaufbau stattfinden. Falls erforderlich, wird ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt. Informationen zu Implantaten, der verwendeten Technik sowie anderen Zahnersatzmöglichkeiten finden Sie auch unter neuhauser-ahlers.de/implantologie.html. Diese sehr übersichtlich gestaltete Webseite gehört Zahnärzten, die sich mit der Implantologie in Stuttgart beschäftigen. Neben der Implantologie bieten sie auch Informationen zur Prophylaxe an.

Aus welchen Materialien bestehen Implantate?

Heute werden Implantate in der Regel aus Titan hergestellt. Dieser Werkstoff ruft keine allergischen oder Fremdkörper-Reaktionen hervor und das Implantat wächst sehr gut ein. Früher wurden Implantate aus Keramik hergestellt. Das hat optische Vorteile, weil die Keramik sich der Zahnfarbe anpassen lässt. Leider ist sie aber auch spröde und so kam er häufiger zu Brüchen der Implantate. Daher wird dieser Werkstoff heute nicht mehr verwendet.

Wie lange hält ein Implantat

Ein Implantat aus Titan hat eine fast beliebig lange Lebensdauer. Die größte Gefahr geht von Entzündungen im Einwuchsbereich aus. Durch eine solche Entzündung kann sich der umgebende Kieferknochen zurückbilden. Das Implantat ist dann nicht mehr richtig verankert und fällt im Extremfall aus. Dies kann durch eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt verhindert werden. Wird eine Entzündung rechtzeitig erkannt, kann sie mit Antibiotika behandelt und geheilt werden, bevor sie größeren Schaden anrichtet.

Ist ein Implantat für jeden geeignet?

Bedauerlicherweise ist ein Implantat nicht für jeden geeignet. Wer Langzeitantibiotika, Immunsuppressiva oder Psychopharmaka einnehmen muss, sollte das Ende dieser Behandlung abwarten. Auch für Patienten mit Osteoporose oder Krebserkrankungen ist ein Implantat nicht geeignet, wenn sie Medikamente mit dem Wirkstoff Bisphosphonat einnehmen müssen. Durch eine Wechselwirkung mit diesem Wirkstoff kommt es nach einer zahnchirurgischen Behandlung zur Rückbildung des Kieferknochens.

  • 23. Oktober 2015
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