Archiv für die ‘Gesundheit’ Kategorie

Volkskrankheit Diabetes: Viele unterschätzen ihr Risiko

In Deutschland leben drei Millionen Diabetiker, die nichts von ihrer Krankheit wissen. Unbehandelt zerstört die Zuckerflut Nerven und Gefäße und kann tödlich enden. Spezielle Präventionsprogramme, wie jetzt in einem der führenden deutschen Diabetes-Behandlungszentren Bad Mergentheim in Baden-Württemberg beispielhaft entwickelt, können für Betroffene der Schlüssel zu einem besseren und längeren Leben sein.

Mönche auf Zeit - Foto: obx-news
Bei Diabetes mellitus liegt der Spiegel des Zuckers im Blut dauerhaft zu hoch. Das Hormon Insulin, das die Glukoseverwertung im Körper entscheidend beeinflusst, wirkt nicht mehr richtig oder ist in fortgeschrittenen Fällen in zu geringer Menge vorhanden.
Foto: obx-medizindirekt

Regensburg, 19. Aug. 2010 (obx-medizindirekt) – Mehr als jeder zehnte Deutsche ist bereits heute zuckerkrank. In der Altersgruppe der 55- bis 75-jährigen ist inzwischen sogar jeder dritte Deutsche von Diabetes betroffen. Doch von diesen ahnt jeder Vierte nichts von seiner Krankheit. Denn zumindest am Anfang spüren Betroffene nichts. Oft wird Diabetes eher zufällig bei Routine-Blutuntersuchungen festgestellt. Spätere schwere Folgeschäden wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Amputationen oder Erblindung lassen sich aber besonders wirksam verhindern, wenn die Zuckerkrankheit schon vor ihrem eigentlichen Ausbruch, bei ersten Störungen des Zuckerstoffwechsels, erkannt wird. „In diesem Stadium können viele Betroffene den Ausbruch von Diabetes dann noch durch einfache Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und regelmäßigen Sport verhindern – oder zumindest lange hinauszögern“, sagt der renommierte Diabetes-Mediziner Professor Dr. Thomas Haak, Chefarzt der Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim, dem größten Akutkrankenhaus für Diabetes in Deutschland.
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  • 19. August 2010
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Offene Beine

Offene Beine - oft ein Drama, das nicht sein müsste! Hautverpflanzung unnötig!

Ulcus cruris - Foto: Klinik am Ruhrpark Bochum
Schweres Ulcus cruris - nicht schön, aber behandelbar.
Foto: Klinik am Ruhrpark Bochum

Bochum, 29. Juli 2010 - Warum müssen Patienten jahrelang an nicht heilenden Beinwunden leiden?
80% aller sogenannter Offener Beine haben Venenerkrankungen als Ursache.
Viele Köche verderben den Brei? Es scheint so,denn die Odyssee der Patienten ist legendär. Immer teurere sogenannte” moderne Wundheilungssysteme” überschwemmen den Markt.Unnötigerweise! Denn es ist völlig unwichtig, welche Wundauflage verwendet wird, so der Leitende Arzt der Klinik am Ruhrpark Bochum, einer der ältesten Fachkliniken Deutschlands zur Behandlung von Patienten mit Offenen Beinen.
Ursache ist meist ein Überdruck im Bein, der beseitigt werden muss.
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  • 30. Juli 2010
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100 Diabetiker können an Studie teilnehmen

Oberstaufen sucht Diabetiker für wissenschaftliche Studie

Schroth-Packung - Foto: Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
Die Schroth-Packung ist eine Säule der Kur.
Foto: Oberstaufen Tourismus

Oberstaufen, 27. Juli 2010 - Seit Jahren berichten Diabetes-Erkrankte und Ärzte von der positiven Wirkung einer Schrothkur – nun versucht eine wissenschaftliche Studie den Nachweis zu erbringen.

Mehr als acht Millionen “zuckerkranke” Menschen mit Diabetes heute, in zehn Jahren vielleicht schon doppelt so viele allein in Deutschland – laut “Gesundheitsbericht Diabetes 2010″ droht Diabetes mellitus “zur Pandemie des 21. Jahrhunderts”“ zu werden. Dem könnte die Schrothkur vorbeugen.

Ärzte und Kurgäste berichteten wiederholt von der positiven Wirkung einer Schrothkur. Sie beinhaltet wirksame Präventionsmaßnahmen wie körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und Stressbewältigung. In Oberstaufen soll die positive Wirkung nun wissenschaftlich untersucht werden.
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  • 27. Juli 2010
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Sturzprävention

Sturzprävention der AOK-Bayern reduziert Hüftfrakturen
Reduktion in Pflegeheimen um 25 Prozent – 3000 vermiedene Frakturen

Sturzprävention - Foto: Domus Mea
Stürzen wird durch ein leichtes Kraft- und Balancetraining vorgebeugt. Ergotherapeutin Diana Keuchel trainiert viermal wöchentlich mit den Senioren.
Foto: Domus Mea

(gsp) Hüftfrakturen sind die häufigsten und zugleich folgenschwersten Frakturen bei alten Menschen. Meist treten sie als Folge eines Sturzes auf, so dass häufig Bewohner von Pflegeheimen betroffen sind. Die AOK-Bayern hat darum 2007 ein eigenes Präventionsprogramm ins Leben gerufen und vier Jahre lang begleitet. Jetzt präsentierte sie in München das erfreuliche Ergebnis mit 3000 vermiedenen Hüftfrakturen seit Start des Programms.

Das sind bei angenommenen Kosten von 8000 Euro je Hüftfraktur 24 Millionen Euro Ersparnis für die Kostenträger. Heute sind 955 bayerischen Heime und Pflegeeinrichtungen in das Projekt integriert. Es wurde durch Wissenschaftler des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart (PD Dr. C. Becker) und der Universitäten Ulm (PD Dr. K. Rapp) und Leipzig (Prof. Dr. HH. König) evaluiert. Die Auswertung wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.
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  • 22. Juli 2010
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Hitze – Herzpatienten müssen vorsichtig sein

Erst der eiskalte und schier endlos lange Winter und jetzt das: Temperaturen wie in der Sahara. Hinzu kommt eine unerträgliche Schwüle, die selbst gesunden Menschen zu schaffen macht. Ganz zu schweigen von Senioren, die unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Sie vertragen die Hitze nur schlecht. Die Folgen können fatal sein: bleierne Müdigkeit, furchterregender Schwindel oder Muskelkrämpfe. In besonders schlimmen Fällen kann die Hitze sogar zu Erscheinungen wie Verwirrung führen. Auch kollabierende Kreisläufe sind häufig zu beobachten.

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