Aktiv bleiben im Alter

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Die junge Generation hat oftmals kein Verständnis für Senioren. Für sie sind Senioren alt und zittrig, blockieren den Weg gerade dann, wenn man auf dem Weg zum nächsten wichtigen Meeting ist. Viele vergessen den nötigen Respekt zu bewahren. Schließlich wird man selbst eines Tages ein Senior sein. Dabei würden die Jungen jede Menge spannende Geschichten und hilfreiche Lebensweisheiten erfahren, wenn sie sich mal mit einer Seniorengruppe in Ruhe unterhalten würden. Zeitnehmen, Respekt und Unterstützung sind drei wichtige Schlagworte, die das Zusammenleben mit Senioren beschreiben.

Senioren sollten sich von der ungesunden Stresskultur der jungen Generation keineswegs einschüchtern lassen, sondern selbstbewusst und aktiv bleiben. Dies schützt vor Demenz. Wer seine eigenen vier Wände nicht mehr verlässt und geistig nicht mehr gefördert wird, vereinsamt und verkalkt. Auch wenn man bereits die Diagnose „Demenz” erhalten hat, sollte man sich nicht zurückziehen. Egal ob Angeln, Spaziergehen, Wandern, Radfahren, Schachspielen, Kochen, Rätsellösen …, Ihre Lieblingshobbies sollten Sie nie aufgeben. Die meisten Demenzkranken ziehen sich aus Scham zurück. Genau das ist falsch. Vor wahren Freunden und liebevollen Familienmitgliedern muss man sich nicht verstecken. Über die Krankheit sollte offen gesprochen werden. So können Ängste besser ertragen werden. Wenn ein altes Hobby nicht mehr ausgeübt werden kann, ist dies kein Grund aufzugeben. Es gibt zahlreiche Hobbies, die einen aktiv halten und genauso viel Spaß machen. Beispielsweise können Sie ich über tolle Erlebnisse für Senioren bei mydays, bei Seniorenheimen/-vereinen oder Reiseportalen informieren. Wichtig ist, dass Sie sich nicht unter Druck setzen. Machen Sie das, wozu Sie Lust haben und genießen Sie Ihr Leben in vollen Zügen.

Es muss nicht jeden Tag ein großes Event stattfinden. Aber es ist wichtig, dass Sie sich ausreichend bewegen. Planen Sie in Ihren Alltag täglich einen Spaziergang von mindestens 30 Minuten ein – bei Wind und Wetter, denn schlechtes Wetter gibt es nicht, nur die falsche Kleidung. Bewegung und Sonnenlicht (Produktion von Vitamin D) sind gut für Muskeln und Knochen. Wechselhaftes Wetter stärkt das Immunsystem. Natürlich fällt es uns bei Schmuddelwetter schwer, den inneren Schweinehund zu besiegen. Um in Schwung zu kommen, geben wir abschließend ein paar hilfreiche Tipps:

  • Perfekte Kleidung, je nach Wetterlage.
  • Langsam gehen, wenn die nötige Motivation fehlt. Sollte es gar nicht gehen, gehen Sie an solchen Tage nur „die kleine Runde”. Sie werden sich danach trotzdem besser fühlen.
  • Ausreichend trinken. Geheimtipp: Ingwerwasser (gut für Immunsystem, regt den Stoffwechsel an, wirkt vitalisierend).
  • Gesunde Ernährung: Obst und Gemüse liegen leicht im Magen und werden schnell verdaut. Dadurch werden Sie nicht so schnell müde und träge.
  • Entspannung nach der Bewegung (z. B. erholsame Bäder).

Eine Reaktion zu “Aktiv bleiben im Alter”

  1. Almuth Frickee

    Aktivität ist sicherlich ein Schlüssel zu einem guten Alter(n). Leider fehlen in Ihrem Beitrag und Ihren Kategorien die Kunst und Kultur. Zahlreiche Studien belegen, wie wichtig auch die kulturelle Teilhabe für die Lebensqualität im Alter sind, s.auch http://www.ibk-kubia.de
    Dass die junge Generation Senioren tatsächlich als “alt und zittrig” wahrnimmt, ist ein Klischee und hält der Realität nicht stand, wie viele Umfragen zeigen. Sie kontern in Ihrem Blogbeitrag mit einer Sicht auf die junge Generation, die mindestens genauso klischee- und vorurteilsbehaftet ist. Im Sinne eines guten Miteinanders der Generationen sollten wir uns alle um realistischere Jugend- und Altersbilder bemühen.

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