Die besten Tipps zum Schutz vor Reisethrombose

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Tödliche Gefahr in der Touristenklasse

Reisethrombose - Foto: djd/Belsana
Eine Reisethrombose kann auch jüngere Menschen treffen.
Foto: djd/Belsana

(djd/pt). In der Hochsaison im Sommer kann ein Reisepassagier in Deutschland unter rund 10.000 startenden Flugzeugen wählen – pro Tag. Genauso hoch, nämlich 1:10.000, ist auch die Gefahr, den Flieger mit einer Venenthrombose zu verlassen. So schätzt der Wiener Experte Univ.-Prof. Dr. Hugo Partsch aufgrund einer Studie die Dunkelziffer von tiefen Venenthrombosen ein, die sich auf Langstreckenflügen entwickeln.
Ein wichtiger Risikofaktor dafür ist laut der Deutschen Akademie für Flug- und Reisemedizin die Pille: Wer diese Ovulationshemmer schluckt, ist besonders gefährdet. Auch schweres Übergewicht, eine Schwangerschaft, bereits bestehende Venenprobleme oder eine vorangegangene OP sind problematisch. Das Alter ist ebenfalls ausschlaggebend: Wer über 60 ist, hat laut Einschätzung der Reisemediziner ein zehnmal höheres Risiko für eine Reisethrombose als jüngere Menschen – in dieser Altersklasse trifft es jeden tausendsten Passagier!

In Bewegung bleiben

Der wichtigste Vorsorgetipp gegen die gefährliche Thrombose lautet: in Bewegung bleiben. Also gerade bei Langstreckenflügen immer mal wieder aufstehen und umhergehen. Im Sitzen lässt sich – ganz unauffällig – Gymnastik betreiben: Etwa durch Betätigen der sogenannten Wadenpumpe, die in Gang kommt, wenn man die Füße von der Ferse zu den Zehenspitzen rollt. Ausreichend trinken ist ebenfalls wichtig. Daran sollten gerade weibliche Reisende unbedingt denken und lieber ein paar Extragänge zur Toilette in Kauf nehmen, als am Urlaubsziel im Krankenhaus zu landen.

Kompressionsstrümpfe oder -strumpfhosen eignen sich sehr gut zur Vorbeugung. Auch Stützstrümpfe sind hilfreich. Wer schon einmal Probleme mit den Venen hatte, sollte sich bei seinem Arzt über die Möglichkeit einer Heparinspritze informieren. Auf die gerne empfohlene Aspirintablette vor dem Flug zur Verhinderung eines Verschlusses sollten sich Reisende übrigens nicht verlassen: Ihre Wirksamkeit konnte in Untersuchungen nicht eindeutig bewiesen werden.

Reisesstrümpfe - Foto: djd/medi
Reisesstrümpfe mit einem hohen Anteil an Baumwolle besitzen auch an warmen Urlaubstagen einen angenehmen Tragekomfort.
Foto: djd/medi

Reisestrümpfe entlasten

Wer frisch, munter und vor allem ohne Sorge um seine Beine aus dem Flugzeug, Auto oder dem Bus steigen will, kann die Venen und die Gesundheit ganz einfach schonen: mit Stützstrümpfen. Dank ihres gezielten Drucks auf die Muskulatur sorgen sie dafür, dass die Venen sich nicht weiten, und fördern so deren Funktion. Stützstrümpfe müssen übrigens, anders als Kompressionsstrümpfe, nicht individuell angepasst werden. Daher kann jeder sich in der Apotheke beraten lassen und erhält dort hochwertige Stützstrümpfe in Standardgrößen.

Ideal für unterwegs sind spezielle Reisestrümpfe mit einem hohen Anteil von Baumwolle oder Microfaser. Der sorgt auch an warmen Urlaubstagen für angenehmen Tragekomfort, so dass der Urlaub zum unbeschwerten Genuss wird. Auf www.belsana.de hilft der Apothekenfinder allen Urlaubern, blitzschnell eine Apotheke in Wohnortnähe zu finden, die Stützstrümpfe führt und Reisende vor der Fahrt rundum berät.

Kompressionsstrümpfe für warme Urlaubsregionen

Die neue Generation von Kompressionsstrümpfen gibt es dank Nanotechnologie jetzt auch in einer hautfreundlichen Variante für warme Urlaubsregionen. Denn Venenprobleme gehen besonders bei höheren Temperaturen oft mit einer trockenen Haut einher, verursacht durch mangelhafte Durchblutung und eine schlechte Versorgung der Beine mit wichtigen Nährstoffen. Die Lösung für dieses Problem ist eine Verbindung von Kompression und Hautpflege: Ofa Bamberg bietet beispielsweise mit “Memory care concept” über das Sanitätshaus Kompressionsstrümpfe an, die mit Aloe Vera angereichert sind. Für Menschen mit sensibler Haut bringt Aloe Vera ein deutlich besseres Tragegefühl. Juckreiz und Spannungen lassen nach. Die Haut wird auch dann, wenn die Strümpfe sehr oft getragen werden, vor dem Austrocknen geschützt. Unter www.ofa.de erfahren Betroffene mehr über die wichtige Basistherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen.

Neuer kostenloser Ratgeber

Bei Venenerkrankungen hilft es, auch in der Urlaubszeit jeden Tag medizinische Kompressionsstrümpfe zu tragen. Der neue Ratgeber “Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf” erklärt die Wirkungsweise dieser Helfer und beschreibt, wie sie richtig angelegt und gepflegt werden. Hier finden zum Beispiel all jene Rat, die es mühevoll finden, in die Strümpfe hinein- und wieder herauszukommen.
Der kostenlose Ratgeber kann per E-Mail unter medipost@medi.de oder bei der Hotline 0180-5003193 (14 Cent/Minute) bestellt werden.
Surftipp: www.medi.de

Eingestellt von Detlef Klemme - Chefredakteur im BLiCKpunkt-Medienverbund

Eine Vielzahl von Produkten zur Kompressions- therapie finden Sie auch bei Seniorenland: Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe, Venenkissen und Kompressionssocken – www.seniorenland.com

 

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5 Reaktionen zu “Die besten Tipps zum Schutz vor Reisethrombose”

  1. Stoni

    Venenthrombose ist ein unterschätztes Problem, so soll die Dunkelziffer im Millionenbereich liegen!

  2. mueller

    Hallo Stoni,

    da hast du wohl recht. Zumal auf Reisen besonders jüngere Leute nicht daran denken, dass ihnen so etwas passieren könnte und dementsprechende präventive Maßnahmen ergreifen, denn sie sind ja topfit.
    Was ich übrigens noch nicht wusste ist, dass die Aspirin nicht hilft. Danke für den Hinweis.

  3. Saskia

    Meine Großmutter hatte oft schwere und geschwollene Beine und hatte Angst vor der Reisethrombose, aber sie hat eine Lösung gefunden. Sie nimmt eine kalte Dusche vor einer langen Fahrt. Oder sie füllt die Badewanne kniehoch und stellt die Beine hinein und massiere sie. Sie sagt, dass es wirklich hilft.

  4. mueller

    Aber dass eine kalte Dusche so lange anhält, kann ich mir nicht vorstellen. Es geht ja immerhin um mehrere Stunden.

  5. Janine

    Danke für die guten Tipps, fliege bald nach Spanien und da kann ich das wirklich gut gebrauchen.

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